IFOY Audit
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
Viele Systeme, die nicht miteinander sprechen, und der Mensch als Schnittstelle dazwischen, der die Prozesse am Laufen hält. So läuft operative Logistik heute. Das ToShift OS ist das firmeneigene Logistikgehirn, das ERP, Lager, Transport und Yard kennt, verbindet und bedient. Dadurch nimmt es dem Menschen die Schnittstellenfunktion ab und erledigt die Routine. Der Mensch führt und entscheidet. Im Wareneingang eines Werks läuft ein Vorgang vom Avis über Belegprüfung, Check-in am Tor und Hofsteuerung bis zur Entladung in einem Durchlauf, ohne die führenden Systeme zu ersetzen.
Produktname und Firma
ToShift OS – ToShift
ToShift gibt der operativen Logistik von Industrieunternehmen, Speditionen und Logistikdienstleistern ein Betriebssystem: das ToShift OS.
Alle Rollen entlang der eigenen Prozesse, vom Disponenten über die Warenannahme bis zur Werkleitung, arbeiten damit in einem System statt in mehreren. Das ToShift OS ist an ERP, Lager, Transport und Yard angeschlossen, liest daraus und schreibt ins führende System zurück, ohne eines davon zu ersetzen. So nimmt es dem Menschen die Schnittstellen-Funktion und die Routine-Aufgaben ab. Der Mensch führt das System und trifft die Entscheidungen seiner Rolle. Jeder Kunde erhält eine eigene Instanz, in Deutschland gehostet, selbst oder von ToShift betrieben.
Beispiel Anlieferung: Der Fahrer lädt seinen Beleg am Werkstor hoch. Das ToShift OS liest ihn, legt den Vorgang im Yard-System an oder ordnet ihn der avisierten Lieferung zu, führt den Fahrer zum Tor und meldet den Vorgang ans ERP zurück. Die Warenannahme greift nur ein, wenn etwas abweicht. Der Fachbereich ändert Regeln, Schwellen und Prozessschritte selbst, ohne Entwickler. Die Werkleitung bekommt ihre Kennzahlen aus dem Durchlauf, ohne Reporting-Projekt. Das ToShift OS erkennt Muster in den Vorgängen und schlägt Prozessänderungen vor, über die ein Mensch entscheidet. Diese vier Ebenen, vom Betrieb bis zum Lernen, gelten für jeden Prozess, vom Auftrag bis zur Frachtrechnung.
Technisch besteht das ToShift OS aus Chat, Wissensbasis, Agenten, Orchestrierung und Berechtigungen.
Die Innovation des ToShift OS ist ein einziges System, mit dem alle Rollen der operativen Logistik arbeiten, ohne die vorhandenen Systeme zu ersetzen. Bisher war der Mensch die Verbindung zwischen ERP, Lager, Transport und Yard. Er las den Beleg, tippte die Daten ab, rief den Fahrer und pflegte die Liste für die Werkleitung. Im ToShift OS übernimmt das die Software. Der Beleg des Fahrers, die Regel des Fachbereichs und die Kennzahl der Werkleitung sind derselbe Vorgang in einer Instanz. Der Mensch bedient nicht mehr die Systeme, er führt das ToShift OS. Drei Punkte dazu:
Diese Kombination bietet nach unserer Kenntnis kein anderer Anbieter: ein Vorgang über alle Systeme, der ins führende System zurückschreibt, und eine eigene Instanz in Deutschland mit offenen Sprachmodellen auf eigenen Servern.
Logistik ist mit 335 Milliarden Euro Wirtschaftsleistung der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Knapp die Hälfte dieser Leistung erbringen nicht Dienstleister, sondern die Unternehmen selbst, in Planung, Steuerung und Umsetzung (BVL, Top 100 der Logistik). Dort setzt das ToShift OS an.
Seit Jahrzehnten bekommt die operative Logistik dafür neue Systeme: ERP, WMS, TMS, Yard, Portale. Jedes löst ein Teilproblem und bringt eigene Oberfläche, Zugänge und Anbindung mit. Am Ende gleicht der Mensch von Hand ab. Dabei verfehlen 76 Prozent der Logistik-Transformationen Budget, Zeit oder Ziele. Hauptgrund ist laut Gartner (2024) der Widerstand der Teams. Das überrascht uns nicht: Für den Fachbereich bedeutet jedes weitere System mehr Komplexität. Auch Agenten für einzelne Aufgaben, Cloud-Plattformen für Konzerne und KI-Assistenten der ERP-Anbieter sind weitere Systeme. Das ToShift OS kommt nicht als weiteres System dazu. Es legt sich als Betriebssystem über die vorhandenen, verbindet sie und nimmt dem Fachbereich die Arbeit dazwischen ab.
Zielgruppe sind Industrieverlader mit eigener Werkslogistik, Speditionen und Logistikdienstleister im Mittelstand, Schwerpunkt SAP-Anwender (DSAG: über 4000 Mitgliedsunternehmen). Dort sind Disponenten und Backoffice kaum noch nachzubesetzen. Als größte Hürden beim KI-Einsatz nennen deutsche Unternehmen fehlendes Know-how und fehlendes Personal, je über 50 Prozent (Bitkom, 2025). Dafür ist das ToShift OS gebaut: Der Fachbereich führt es selbst.
Der Nutzen erreicht alle Rollen. Der Fahrer wird in seiner Sprache zum Tor geführt, ohne App und ohne Konto. Die Warenannahme tippt keine Belege mehr ab und greift nur ein, wenn etwas abweicht. Der Fachbereich ändert Regeln und Prozessschritte selbst, ohne Ticket und ohne Beratertage. Die Werkleitung sieht je Tor, wo Zeit verloren geht, und kommt von dort zum einzelnen Vorgang. Alle arbeiten in einem System, keiner braucht eine neue Oberfläche.
Messbar wird das im Wareneingang. Die Branche misst dort nur, wie schnell der LKW vom Hof ist (Truck Turnaround Time). Der LKW ist nach 90 Minuten vom Hof, die Ware aber erst nach 360 Minuten im Bestand verfügbar. Das ToShift OS erfasst je Schritt einen Zeitstempel und führt daraus vier Kennzahlen zusammen: Truck Turnaround Time, Gate-to-Available-Stock, First-time-right und Exception Resolution Time. Sie fallen im Durchlauf an, ein Reporting-Projekt braucht es dafür nicht.
Für das Unternehmen: Die bestehenden Systeme bleiben und werden angebunden, ohne Migration und ohne Parallelprojekt. KI läuft nur dort, wo günstigere Verfahren nicht reichen, das hält die Betriebskosten niedrig. Die Instanz steht im eigenen Haus oder auf eigenen Servern in Deutschland, Daten gehen nicht an Modellanbieter. Für Menschen und Agenten gelten dieselben Berechtigungen. Was der Fachbereich im ToShift OS aufbaut, bleibt im Haus und wächst mit jedem Vorgang. Auf demselben Weg übernimmt das ToShift OS auch den Transportauftrag und die Frachtrechnung.
Quellennachweis für Bilder/Videos: ToShift GmbH, Demo-Instanz, alle Daten fiktiv.
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
In den Statuten sind die Grundwerte und die Standards des IFOY AWARD festgelegt, nach denen die Organisation handelt. Dazu gehören unter anderem Gremien, Wahlomodus, Bewertungskriterien sowie der Code of Conduct.
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year verfügt über drei Gremien: Jury, Träger und Fachbeirat.