IFOY Audit
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
InLoop Pro ist ein KI-gestützter, zweiarmiger Roboter für Fulfilment-Aufgaben wie Packen, Kommissionieren, Kitting und Palettieren. Der Oberkörper „Loopy“ sitzt auf einem Hubarm mit 2,4 m Reichweite und lässt sich ohne Umbau in bestehende Arbeitsplätze integrieren. Ausnahmen übernehmen Remote-Operatoren; jeder Eingriff wird zu Trainingsdaten, sodass der Roboter im Betrieb kontinuierlich dazulernt. Kunden zahlen pro Schicht oder Auftrag statt Investitionskosten. Beim Fulfilment-Dienstleister byrd verpackt das System bereits hunderte Aufträge pro Tag autonom.
Produktname und Firma
InLoop Pro – InLoop Robotics

InLoop Pro ist im Einsatz: Beim Fulfilment-Dienstleister byrd verpackt das System heute autonom hunderte Aufträge pro Tag, und in den nächsten drei Monaten 20 weitere Roboter bei byrd installiert, Noyes und der FHB Group, dem größten 3PL Osteuropas.
InLoop Pro ist ein stationärer, zweiarmiger Roboterarbeiter für Pack-, Kommissionier- und Kitting-Stationen. Er übernimmt die ganze Arbeit an der Station: Tote scannen, Artikel greifen, Barcode lesen, WMS-Buchung, Einlegen in Beutel oder Karton, Verschließen, Abgabe, inklusive Ausnahmebehandlung. Vollautonom in Echtzeit, ohne Teleoperation.
Der Roboter besteht aus einem semi-humanoiden Oberkörper mit zwei Armen (je 7 Freiheitsgrade, 5,5 kg Nutzlast) auf einer Hubsäule. Mit 2,4 m Reichweite deckt er einen Arbeitsraum von Ø 4,8 m vom Boden bis zum obersten Regalfach ab, alles, was ein Mensch an einer Station erreicht. Er wird an bestehende Autobagger, Packtische und das WMS angebunden; die Integration dauert unter 30 Minuten, kein Umbau, keine Verankerung, kein Schutzzaun.
Gesteuert wird InLoop Pro von einem lernenden KI-Modell, das pro Station kontinuierlich auf den realen Artikeln nachtrainiert wird. Eine Sicherheitsschicht überwacht Fortschritt und Endzustände; bleibt der Roboter hängen, stoppt er und fordert menschliche Hilfe an. Jeder Eingriff wird zu Trainingsdaten.
Kunden zahlen pro Schicht oder pro Auftrag statt Investitionskosten; die Mitarbeitenden werden für Arbeit frei, für die heute niemand zu finden ist.
In Deutschland arbeiten rund 1,44 Millionen Menschen in Berufen der Lagerwirtschaft, gut zwei Drittel davon als Helfer an Pack- und Kommissionierstationen (BA-Beschäftigungsstatistik, BALM). Diese Arbeit ist körperlich hart: Lagerbeschäftigte verzeichnen mit 76 Krankschreibungen wegen Muskel-Skelett-Erkrankungen je 100 Versicherte fast doppelt so viele wie der Durchschnitt aller Berufe (AOK-Fehlzeiten-Report 2025). Entsprechend schwer sind die Stellen zu besetzen: Anfang 2026 meldete fast jedes dritte Transport- und Logistikunternehmen einen Arbeitskräftemangel (ifo).
Für genau diese Station wurde die Lösung entwickelt. Automatisierung gibt es bereits, aber sie ist teuer: Eine Integratorzelle kostet typisch 120.000 € Investition und Monate Projektlaufzeit. Reine Software-Picksysteme setzen voraus, dass der Betreiber die Zelle selbst baut. InLoop Pro kann sich jeder Betrieb leisten: Er ersetzt die Arbeitsleistung einer Person an der Station eins zu eins, zum Preis einer Schicht, ohne Investition.
Der Markt ist riesig. In EU und USA zählen wir rund 5,4 Millionen stationäre Arbeitsplätze in Lagern. Ein Fünftel davon mit InLoop Pro zu besetzen ist das Ziel bis 2030. Der Einstieg läuft über drei Kanäle, die bereits offen sind: 3PL-Netzwerke (byrd, FHB), Hersteller von Lagerautomatisierung (Noyes, jede Installation mit Roboterplatz) und Industrie-Intralogistik.
Ein Roboter, mehrere Schichten. InLoop Pro arbeitet zwei oder drei Schichten am Tag, auch nachts und am Wochenende, und spart dem Arbeitgeber dabei mehr als die Hälfte der Personalkosten einer Station.
Preismodell nach Use Case. Robotics-as-a-Service pro Schicht, Abrechnung pro bearbeitetem Auftrag oder Hardwarekauf mit Wartungsvertrag. Bei RaaS entfallen Investition, Lizenz und Integrationsprojekt; Wartung, Ersatzteile und Fernüberwachung sind inklusive. Abgerechnet wird, was der Roboter leistet, gemessen an den WMS-Buchungen des Kunden.
Keine Personalsorgen mehr an der Station. Krankheitsausfälle, Fluktuation, Einarbeitung, Nachtzuschläge und Zeitarbeit für die Spitze entfallen. Jeder Pick wird per Barcode verifiziert, das senkt Pickfehler und Retouren. Mitarbeitende werden von monotoner, körperlich belastender Packarbeit entlastet und für Tätigkeiten frei, für die heute Personal fehlt.
In Stunden einsatzbereit. Die Station wird vor Lieferung simuliert. Die Integration vor Ort dauert unter 30 Minuten; am Tag der Installation arbeitet die Station. Kein Umbau, keine Bodenverankerung.
Schneller mit jeder Woche. KI-Modelle werden trainiert und verbessern sich im Betrieb kontinuierlich: Die Geschwindigkeit steigt über die ersten Wochen deutlich, und das System folgt dem Sortiment, statt bei jeder Änderung ersetzt zu werden.
Quellennachweis für Bilder/Videos:
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
In den Statuten sind die Grundwerte und die Standards des IFOY AWARD festgelegt, nach denen die Organisation handelt. Dazu gehören unter anderem Gremien, Wahlomodus, Bewertungskriterien sowie der Code of Conduct.
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year verfügt über drei Gremien: Jury, Träger und Fachbeirat.