Bernd Maienschein
Fachredakteur
MM-Gruppe
Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein (Jahrgang 1964) ist Fachredakteur Logistik bei der Vogel Communications Group in Würzburg (MM-Gruppe).
Er verantwortet dort unter anderem die redaktionellen Inhalte der Medienmarke MM LOGISTIK und ist Redakteur beim MASCHINENMARKT. Bernd ist von der Stunde Null an als Juror für den IFOY AWARD tätig, außerdem als Juror für die Logistics Hall of Fame.
Bernd studierte Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Nach seinem Abschluss als Dipl.-Betriebswirt (FH) und der Wehrdienstzeit startete er seine Laufbahn beim damaligen Vogel-Verlag in Würzburg als Werbeassistent, bevor er bei der Fachzeitschrift „Umweltmagazin“ ein Volontariat absolvierte und im Anschluss die Redaktionen verschiedener internationaler Fachzeitschriften verantwortete. Danach erfolgte der Wechsel zum „MM MASCHINENMARKT“. 2002 war er an der Entwicklung von „MM LOGISTIK“ beteiligt, dessen Chefredaktion er bis 2021 innehatte.
Anschauen, anfassen, ausprobieren – das macht den IFOY AWARD für mich so besonders. Das IFOY Audit und der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus der Fachjury sind für mich jedes Jahr wieder ein Highlight.
Bernd Maienschein
Spezialgebiete
Fördertechnik, Lagertechnik, Verpackungstechnik, Distributionslogistik, Logistics-IT, Management
Websites
Publikationen
MM LOGISTIK
MM MASCHINENMARKT
Kontakt
Vogel Communications Group GmbH & Co. KG
Max-Planck-Str. 7/9
97082 Würzburg
Deutschland
T +49 931 4182195
bernd.maienschein@vogel.de
Im Interview
Was erwartest Du von einem IFOY Bewerber?
Neben dem Erfüllen der formalen Kriterien müssen Kandidaten für ihre Produkte und Lösungen brennen. Alle Fragen der Juroren müssen zufriedenstellend beantwortet werden können. Und das Produkt oder die Lösung muss „Rock-Solid“ sein sowie einfach zu verstehen, leicht zu bedienen und kostengünstig zu warten sein und nicht nur „nice to have“. Wo kein Mehrwert oder keine Einsparung erzielt wird, verdient eine „Neuerung“ ihren Namen nicht.
Womit können Unternehmen Dich als Juror noch überraschen?
Mit Produkten nach dem Motto „keep it simple and stupid“.
Kannst Du Dich an den ersten IFOY Gewinner erinnern, der auch Dein Favorit war?
Ja, damals (2013) haben die hellen Farbtöne klar dominiert: Gewonnen haben insbesondere Geräte von Still, Jungheinrich und Crown.
Wie sehr hat der Fokus auf Nachhaltigkeit die Intralogistik verändert?
Nicht sehr, denn die Intralogistik war schon immer nachhaltig. Schließlich geht es dabei nicht nur um den Schutz von Ressourcen und ein gutes Bild in der Öffentlichkeit, sondern um finanzielle Themen wie TCO und Unterhaltskosten sparsamer Fahrzeuge.
Was macht ein Produkt innovativ?
Nicht unbedingt die neueste Technik oder Technologie sind ausschlaggebend. Auch innovative Kombinationen von Fähigkeiten, die zu besseren, neuen Ergebnissen führen, spielen eine Rolle.
Wie gehst Du bei der Bewertung vor?
Meine Herangehensweise ist undogmatisch. Erst einmal alles anschauen, anfassen, ausprobieren und dann auch mit Kolleginnen und Kollegen der Fachjury rückkoppeln. Und dann (mindestens) eine Nacht darüber schlafen und vielleicht auch noch die ein oder andere Recherche – denn auch Fachjournalisten können unmöglich den gesamten Markt intralogistischer Angebote im Kopf haben.
Was ist Dein Highlight beim IFOY AWARD?
Ganz eindeutig das Testing. Ich freue mich immer darauf, auf einem Stapler meine Runden zu drehen.