Weltweit erster Trockenreinigungs-Roboter K900 für die industrielle Anwendung

Kemaro AG

Kemaro hat bereits mehr als 4000 Entwicklungstage in den weltweit ersten vollautonomen Industrie-Reinigungsroboter K900 für Logistik- und Industrieunternehmen investiert. Bedeutende weltweite Unternehmen vertrauen der Reinigungslösung. Nur zwei Jahre nach dem Markteintritt wurde der Durchbruch geschafft.

Produktname und Firma

Weltweit erster Trockenreinigungs-Roboter K900 für die industrielle Anwendung – Kemaro AG

Kategorie

Special of the Year

Beschreibung

Das Problem: Viele Unternehmen hinterfragen zu selten die laufenden Prozesse und Verfahren. Gerade im Bereich der automatisierten Reinigung besteht diesbezüglich Nachholbedarf. Heute leiden viele Unternehmen unter beträchtlichen Reinigungskosten von im Schnitt 37.000 US$ pro Jahr. Diese Berechnungen basieren auf einem kleinen/mittelgrossen 10.000 m2 großen Logistikunternehmen mit manuellen Reinigungskosten von jährlich etwa 5,60 US$ pro m2. Hinzu kommt die gesundheitliche Belastung der Mitarbeiter durch Feinstaub und Schmutzablagerungen auf den Waren und in der Intralogistik. Entsprechend steigen die Wartungskosten von Maschinen in anderer Anwendung.

Die Kemaro-Lösung: Moderne Unternehmen setzen auf fortschrittliche, automatisierte Technologien in der gesamten Wertschöpfungskette. Der K900 ist weltweit der erste vollautonome Trocken-Reinigungsroboter:

  • Einsparungen bei den Reinigungskosten von mehr als 37.000 US$ pro Jahr, basierend auf einem kleinen/mittelgrossen Logistikunternehmen mit 10.000 m2.
  • Einsparung von mehr als 70% der Reinigungskosten.
  • Mit der integrierten Staubabsaugung sind die Logistik- und Industrieflächen sauberer als je zuvor. Dies ist auch ein Vorteil für die Gesundheit der Mitarbeiter.
  • Der Roboter kann auch schwer zugängliche Bereiche unterhalb von Förder- oder Produktionsanlagen reinigen.
  • Reduktion der Wartungskosten bei den übrigen Maschinen beim Einsatz des K900.

Innovationen

Technologie innen:

  • Kompakte Größe mit integriertem Staubabsaugsystem.
  • Reinigt selbst den härtesten Industrieschmutz.
  • Keine Vorinstallation erforderlich, Plug and Play, kinderleichte Bedienung.
  • Hochentwickeltes SLAM (Gleichzeitige Lokalisierung und Kartierung). Der Roboter reinigt strukturiert und teilt selbstständig die Gesamtfläche in einzelne Bereiche ein.
  • 3D-Umgebungswahrnehmung. Die Bürsten funktionieren wie eine Art Schnurrhaare und erkennen Hindernisse.
  • Navigation durch künstliche Intelligenz – dynamische Kartografierung bis zu 10.000 m2.
  • Der K900 ist das Ergebnis aus bewährter Reinigungstechnologie und der einzigartigen Kemaro-Robotertechnologie.

Lidar und 3D-Sensor: Wie der K900 seine Umgebung erkennt: Lidar steht für „Light Detection and Ranging“. Auf diese Weise scannt der K900 seine Umgebung. Lidar erkennt kleine Objekte in unmittelbarer Nähe und weit entfernte, größere Hindernisse.

3D-Sensor unterstützt den Lidar optimal: Um den Lidar-Sensor bei der Hinderniserkennung zu unterstützen, verfügt der K900 über einen 3D-Sensor. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Kamera werden nicht Farben, sondern die Reflektivität und relative Distanz (3D-Punkte) der Umgebung zum Roboter wahrgenommen.

Dateverarbeitung in Echtzeit: Die technische Herausforderung in der Entwicklung des K900 Navigationssystems lag in der raschen Datenverarbeitung mit Echtzeitanforderungen. Da der Roboter sich zügig bewegt, muss die Recheneinheit den ständigen Strom von Messdaten aus Lidar und Kamera prozessieren, um daraus Steuerkommandos für sein Fahrwerk ableiten zu können.

Marktrelevanz

Lagerhaus: Die Reinigung von großen Lagerflächen ist die Hauptdisziplin des K900. In dieser Anwendung ist er dem Menschen oder herkömmlichen Aufsitzkehrmaschinen überlegen. Möchte man bestimmte Bereiche von der Reinigung ausschließen, ist dies entweder über physische Pillonen oder virtuell über die Software möglich.

Produktionsanlagen: Maschinen, Materialien oder Verpackungen produzieren feinen und groben Schmutz. Dieser reduziert die Lebensdauer Ihrer Maschinen, gefährdet die Gesundheit der Mitarbeiter und landet im schlimmsten Fall bei Ihren Kunden. Mit seinen hervorragenden Reinigungseigenschaften ist der K900 die ideale Lösung für Ihren Produktionsbetrieb.

Gefahrenzonen: Der K900 reinigt auch dort, wo es für Menschen gefährlich ist oder in Zonen mit wertvollen Gütern, die schwer zu überwachen sind. Der Roboter ist in Hard- und Software vor zahlreichen Gefahren geschützt – auch vor Dienstahl.

Spezialanwendungen: Die Anwendungsbeispiele sind so vielfältig wie die industrielle und gewerbliche Landschaft. Grundsätzlich ist der K900 für die Reinigung größerer Innenräume konzipiert, darüber hinaus gibt es fast keine Grenzen.

Das Martpotenzial wurde für die nächsten beiden Jahre im Businessplan nach Regionen evaluiert. Im Wissen darum, dass das erwartende Potenzial in der Robotik noch viel mehr Verkaufschancen bietet.

  • Nordamerika: 800 – 1000 Stück/Jahr
  • Europa: 800 – 1000 Stück/Jahr
  • Australasien: 200 – 300 Stück/Jahr
  • Japan: 400 – 600 Stück/Jahr

Kundennutzen

  • Kostenersparnis: Starke Reduktion der Reinigungskosten.
  • Einfachheit: Keine Installation erforderlich, einfach aufstellen und reinigen.
  • Konstante Sauberkeit: Automatischer Betrieb rund um die Uhr, individuelle Zeitplanung.
  • Industrie 4.0: Reporting und Benachrichtigung, vorausschauende Wartung.
  • Robustheit: solide Konstruktion und Schweizer Qualitätskomponenten.
  • Gesundheitsförderungen: Schützt die Gesundheit der Mitarbeiter durch Reduzierung der Staubbelastung.
  • Nachhaltig: Keine Chemikalien, Wasser oder Beleuchtung nötig, Ersatz von Verbrennungsmotoren.

Kunden-Testimonials:
„Der K900 reinigt selbstständig die großen Flächen in unseren Coop-Verteilzentren. Wir sparen damit Zeit und profitieren von dauerhafter Sauberkeit, ohne dass wir einen grossen Aufwand betreiben müssen.“
Roman Eisenlohr, Leiter Logistikbetrieb, Coop Verteilzentrum Gossau, Region Ostschweiz-Tessin

„Wir attestieren dem K900 die besten Kehrleistungen. Seitdem der Roboter im Einsatz ist, sind unsere Hallen jeden Tag sauber. Der Reinigungsaufwand vor den Audits entfällt und der Schmutz hat sich mittlerweile bei 35 Litern pro Tag eingependelt. Und wenn man genau hinhört, kann man die Hallenböden fröhlich quietschen hören.“
Swen Oesterheld und Bernd Pfeifferling, SCHERM Gruppe, Borken, Deutschland

Testbericht

Viele Unternehmen hinterfragen zu selten laufende Prozesse und Verfahren. Vor allem im Bereich der automatisierten Reinigung besteht in dieser Sache Nachholbedarf. Etliche Unternehmen müssen horrende Beträge für die Reinigung der Lager- und Produktionshallen aufwenden. Gemäß Zahlen von Kemaro belaufen sich die durchschnittlichen Reinigungskosten bei einem Unternehmen, das über eine Logistikfläche von 10.000 Quadratmeter verfügt und diese manuell reinigt auf 37.000 US-$ pro Jahr. Dieser Betrag basiert auf der Annahme von Reinigungskosten von jährlich etwa 5,60 US-$ pro Quadratmeter. Nicht zu unterschätzen sind bei der manuellen Reinigung die potenzielle gesundheitliche Belastung der Mitarbeitenden durch Feinstaub und Schmutzablagerungen auf den Waren sowie der Förder- und Lagertechnik. Entsprechend steigen die Wartungskosten von Maschinen und Anlagen.

Abhilfe schafft hier die Lösung des Unternehmens Kemaro: Mithilfe des vollautonomen Trocken-Reinigungsroboters K900 lassen sich mehr als 70 Prozent der Reinigungskosten einsparen. Dabei kann der Roboter auch schwer zugängliche Bereiche unterhalb von Förder- oder Produktionsanlagen reinigen.

Die Umgebung erkennt der Roboter mithilfe von Lidar- und 3D-Sensoren. Per Lidar werden kleine Objekte in unmittelbarer Nähe und weit entfernte, größere Hindernisse erkannt. Um den Lidar-Sensor bei der Hinderniserkennung zu unterstützen, verfügt der K900 über einen 3D-Sensor. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Kamera werden nicht Farben, sondern die Reflektivität und relative Distanz (3D-Punkte) der Umgebung zum Roboter wahrgenommen.

Die technische Herausforderung in der Entwicklung des K900-Navigationssystems lag in der raschen Datenverarbeitung mit Echtzeitanforderungen. Da der Roboter sich zügig bewegt, muss die Recheneinheit den ständigen Strom von Messdaten aus Lidar und Kamera prozessieren, um daraus Steuerkommandos für sein Fahrwerk ableiten zu können.

Die Reinigung von großen Lagerflächen ist die Hauptdisziplin des K900. In dieser Anwendung ist er dem Menschen oder herkömmlichen Aufsitzkehrmaschinen überlegen. Möchte man bestimmte Bereiche von der Reinigung ausschließen, ist dies entweder physisch über Pylone oder virtuell über eine Software möglich. So lässt sich hierzu ein hochentwickelter Simultaneous Localization and Mapping (SLAM)-Algorithmus nutzen. Der Roboter reinigt strukturiert und teilt selbstständig die Gesamtfläche in einzelne Bereiche ein. Aber auch Gefahrenzonen stellen die Maschine nicht vor Probleme. Der Roboter ist in Hard- und Software vor zahlreichen Gefahren geschützt – auch vor Diebstahl.

IFOY Testfazit

Der vollautonome Trocken-Reinigungsroboter K900, zu dessen Betrieb keine Chemikalien und kein Wasser benötigt werden, ist technisch ausgereift und anwenderfreundlich. Eine Vorinstallation ist nicht erforderlich, vielmehr lässt sich die Maschine per plug & play in Betrieb nehmen. Vor diesem Hintergrund erscheint das Marktpotenzial hoch zu sein. Die auf der Demonstrationsfläche bei den IFOY TEST DAYS drapierten Abfälle wie Kunststoffflaschen und Holzsplitter verschwanden jedenfalls vollständig im Schmutzbehälter der Maschine: Die Bürsten funktionieren wie eine Art Schnurrhaare und erkennen Hindernisse (3D-Umgebungswahrnehmung).

IFOY Innovation Check

Marktrelevanz

Die Reinigung ist nicht in allen Lagern und Produktionen als professionalisierter Prozess geregelt. Der Kemaro K900 Trockenreinigungsroboter sorgt mit Bürsten und einer Staubabsaugung nicht nur für permanent deutlich höhere Sauberkeit, sondern kann aufgrund der geringen Bauhöhe auch in bisher selten gereinigten Bereichen unter Maschinen oder in gefährlichen Umgebungen eingesetzt werden. Damit ist er leistungsfähiger als manuelle Aufsitzkehrmaschinen. Bisherige Kunden konnten ihre Investitionskosten innerhalb von 6 Wochen bis 2 Jahren amortisieren, per Mietmodell fallen deutlich geringere jährliche Kosten als bei der manuellen Reinigung an. Aufgrund der technisch fortschrittlichen Umsetzung erscheinen Absatzzahlen von bis zu mehreren 1000 Einheiten im Jahr in Hochlohnländern als realistisch.

Kundennutzen

Ein Roboter kann bis zu 10.000 Quadratmeter dauerhaft sauber halten bei bis zu 70 Prozent geringeren Reinigungskosten. Durch die einfachen Einrichtung ist er an einem Tag einsatzbereit. Die höhere Sauberkeit bedingt weniger Wartungseinsätze bei schmutzempfindlichen Maschinen (zum Beispiel Laserscanner bei AMR) sowie eine gesündere Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter (zum Beispiel Stäube). Auch die Umwelt wird geschont durch den sehr geringen Stromverbrauch von 300 Watt und durch weniger Nassreinigungszyklen.

Neuheit / Innovation

Zwar setzt der K900 ein bewährtes Reinigungskonzept um, dies jedoch in Form eines autonomen Reinigungsroboters, der aufgrund seiner sehr geringen Bauhöhe und Kompaktheit, der sehr einfachen Inbetriebnahme und der sehr guten Leistungsdaten bei vergleichbar niedrigem Preis einzigartig auf dem Markt ist. Hervorzuheben ist die große Bandbreite von Verschmutzungen von feinem Staub bis zu größeren Gegenständen. Bemerkenswert ist auch der hohe Autonomiegrad der Lösung selbst in anspruchsvollen Umgebungen durch branchenuntypische Funktionen wie die automatische Spurgenerierung in der Karte und deren dynamische Anpassung im Betrieb sowie die lebenslange Kartierung für den Einsatz in hochdynamischen Blocklagern.

Funktionalität / Art der Umsetzung

Technisch ist der K900 sehr hochwertig und robust ausgeführt, so dass selbst staubige Umgebungen und die Reinigung nasser Böden kein Problem darstellen. Die manuelle Einrichtung bescheidet sich auf die Kartierung der Umgebung, die optionale Zoneneinteilung und die Zeitplanung. Der Roboter legt selbständig zweckmäßige Reinigungsbahnen und -bereiche fest und reinigt auch sehr nah an Wänden und Strukturen. Dynamische Hindernisse werden im Betrieb sicher umfahren und freigewordene Bereiche später nachgeholt. Die Einsatzfähigkeit in hochdynamischen Blocklagern wurde nachgewiesen. Die Reinigungsleistung ist überzeugend.

Fazit

Der K900 von Kemaro ist ein bislang einzigartiger, hochwertiger, nutzerfreundlicher und technisch ausgereifter Reinigungsroboter. Er sorgt für zuverlässige, wirtschaftliche Sauberkeit im Lager zum Nutzen von Maschinen und Menschen. Durch die sehr kurze Amortisationszeit und der Einzigartigkeit am Markt wird das Marktpotenzial als sehr hoch eingeschätzt.

Funktionalität  / Art der Umsetzung++
Neuheit / Innovation+
Kundennutzen++
Marktrelevanz++
++ sehr gut / + gut / Ø ausgeglichen / − weniger / −− nicht vorhanden
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Quellennachweis für Bilder/Videos: Kemaro AG

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