IFOY Audit
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
Das passive Exoskelett SoftExo ist eine extrem leichte und dennoch effektive körpergetragene Hebe- und Traghilfe, entwickelt für die Logistik und Industrie.
Fachpersonal wird beim Heben und Tragen von Lasten mit bis zu 21% unterstützt, der Körper um bis zu 50% entlastet und die ergonomische Körperhaltung positiv beeinflusst.
Produktname und Firma
SoftExo Lift – HUNIC GmbH






Trotz anhaltender Automatisierung ist in vielen Bereichen auch zukünftig die manuelle Handhabung von Lasten notwendig. Sei es in der Logistik in Industrieunternehmen, bei Montagetätigkeiten als auch am Bau, in der Agrarwirtschaft oder im Gesundheitssektor. Dabei bergen hohe und langanhaltende Belastungen, wie z.B. durch wiederholtes schweres Heben, ein Gesundheitsrisiko für die Mitarbeiter, das im schlimmsten Fall zu einem Arbeitsunfähigkeit führen können. Laut der Berufsgenossenschaft Handel- und Warenwirtschaft ist jeder zehnte Arbeitsunfähigkeitstag in Deutschland auf Rückenschmerzen zurückzuführen.
Genau hier kann das Assistenzsystem von HUNIC präventiv Abhilfe schaffen. Es sorgt für mehr Sicherheit bei der Arbeit und unterstützt so das betriebliche Gesundheitsmanagement nachhaltig. Das passive Exoskelett unterstützt nach einem Federprinzip die Bein- und Rückenmuskulatur beim Heben von Lasten und sensibilisiert hin zu einer ergonomischen Bewegung. Durch die vielseitigen Einstellmöglichkeiten kann das System geschlechterunabhängig von Personen ab 50 kg Körpergewicht bis 140 kg getragen werden. Zudem lassen sich alle Module einfach austauschen und in der Waschmaschine reinigen. Die Austauschbarkeit führt auch dazu, dass bei einem Verschleiß der Baugruppen diese einfach gewechselt werden können, um dadurch die Umwelt zu schonen.
Durch die Optimierung der Arbeitshaltung werden die auf den Rücken wirkenden Kräfte um bis zu 50% reduziert und dabei gleichmäßig verteilt. So werden Wirbelsäule, Gelenke sowie Muskeln des Trägers durch das SoftExo Lift dauerhaft entlastet und geschont.
Darüber hinaus verleiht die Spannkraft der Beinunterstützung bis zu 21% mehr Kraft beim Heben. Durch Tragen des SoftExo Lift verbessert sich zudem die individuelle Hebe- und Tragetechnik, sodass ein nachhaltiger Effekt über den Arbeitsalltag hinaus zu beobachten ist. Die Nutzer ermüden weniger und machen dadurch nachweislich weniger Kommissionierfehler am Ende der Schicht. Dies führt direkt in eine gesteigerte Produktivität.
Durch die patentierte Rückenschiene wird die Wirbelsäule von zusätzlicher Last komplett entkoppelt. Es werden keine Zugkräfte auf der Schulter abgelegt, welche dazu führen, dass die Bandscheiben zusätzlich belastet werden. Auch wird dem Nutzer durch Rückenschiene eine haptische Rückmeldung vermittelt, wenn er in einen Rundrücken oder eine zu starke Verdrehung des unteren Lendenwirbelsektors verfallen sollte. Dies führt dazu, dass dadurch wieder eine ergonomische Haltung eingenommen wird, um den menschlichen Körper nach den anatomischen Idealen zu belasten.
Durch die Einbindung der Kniegelenke werden diese beim Abhocken durch die seitlich vorbeilaufenden Bänder geführt und gestützt. Durch die Umfassung des sensiblen Gelenkes können Druckstellen am Oberschenkel umgangen werden und die Bewegungen des Nutzers geführt werden.
Das SoftExo von HUNIC kommt zudem ohne eine äußere Energiequelle aus, was somit der gefürchteten unterbewussten Überlastung des menschlichen Körpers ausschließt. Der Einsatz von Hightech-Materialien macht es mit 1,4 kg besonders leicht. Dabei liegt es nah am Körper seines Trägers an was die Gefahr der Kollision mit der Umgebung stark reduziert. Damit kann das SoftExo in nahezu allen Arbeitsumgebungen eingesetzt werden. Atmungsaktive und zugleich sehr belastbare Materialien führen zu einem hohen Tragekomfort und machen es sehr langlebig.
Unter dem Einfluss eigener Erfahrungswerte und dem Kundenfeedback wurde das SoftExo Lift stetig weiterentwickelt. Mittlerweile ist das System in der fünften Generation erhältlich und bietet noch mehr Komfort und Effektivität.
23% der Arbeitsunfähigkeitstage sind auf Muskel-Skeletterkrankungen zurückzuführen. In der Industrie sind das im Schnitt 1,4 Tage pro Jahr und Beschäftigten. Zudem kommt hinzu, dass viele Personen ihren körperlich herausfordernden Beruf nicht bis zur Rente ausführen können. Rückenschulungen und Trainings können oft aufklären aber selten eine nachhaltige Veränderung der Körperbewegungen im Arbeitsalltag bewirken. Mit dem SoftExo Lift haben wir daher für die schwer arbeitenden Personen in der Logistik und der verarbeitenden Industrie eine Lösung geschaffen, welche neben dem Training und der dadurch stattfindenden ergonomische Sensibilisierung eine Kraftunterstützung bei Hebe- und Tragevorgängen bietet. Neben den Tätigkeiten im Lager und der Kommissionierung ist der Einsatz über Maschinenbestückung, Montage und Prüfung von Bauteilen in Zwangshaltungen. Aber auch die Baubranche, das Handwerk und die Agrarwirtschaft hat unzählige Aufgaben und Prozesse wo mit menschlicher Körperkraft getragen und gehoben werden muss. Nicht zuletzt der Pflege- und Gesundheitssektor wird mit einer leicht veränderten Version des SoftExo Lift bedient.
Das SoftExo entlastet und schont Wirbelsäule, Gelenke und Muskeln des Trägers dauerhaft. Durch das regelmäßige Tragen des SoftExo Lift verbessert sich auch nachhaltig die individuelle Arbeitshaltung hin zu einer ergonomisch günstigeren Körperhaltung. Das schafft angenehmeres Arbeiten und letztlich mehr Lebensqualität. Gerade gegen Ende der Arbeitsschicht kann eine geringere Ermüdung der Nutzer festgestellt werden, was sich in einer geringeren Fehlerquote in der Logistik darstellt. Durch die so verringerten Ausfallzeiten und motiviertere Mitarbeiter, erhält das Unternehmen einen wirtschaftlichen Vorteil.
Hohe und langanhaltende Belastungen, beispielsweise durch wiederholtes Heben von schweren Gegenständen, bergen ein Gesundheitsrisiko für die Mitarbeitenden in Produktion und Logistik, das im schlimmsten Fall zu einem Arbeitsunfähigkeit führen kann. Laut der Berufsgenossenschaft Handel- und Warenwirtschaft ist jeder zehnte Arbeitsunfähigkeitstag in Deutschland auf Rückenschmerzen zurückzuführen.
Genau hier kann das Assistenzsystem von HUNIC präventiv Abhilfe schaffen. Das passive Exoskelett unterstützt nach einem Federprinzip die Bein- und Rückenmuskulatur beim Heben von Lasten und sensibilisiert hin zu einer ergonomischen Bewegung. Aufgrund der Einstellmöglichkeiten lässt sich das System geschlechterunabhängig von Personen ab 50 Kilogramm Körpergewicht bis 140 Kilogramm tragen. Zudem lassen sich alle Module einfach austauschen, in der Waschmaschine reinigen und bei einem Verschleiß einfach wechseln. Durch die Optimierung der Arbeitshaltung werden die auf den Rücken wirkenden Kräfte um bis zu 50 Prozent reduziert und dabei gleichmäßig verteilt. So werden Wirbelsäule, Gelenke sowie Muskeln des Trägers durch das SoftExo Lift dauerhaft entlastet und geschont.
Darüber hinaus verleiht die Spannkraft der Beinunterstützung bis zu 21 Prozent mehr Kraft beim Heben. Durch Tragen des SoftExo Lift verbessert sich zudem die individuelle Hebe- und Tragetechnik, sodass ein nachhaltiger Effekt über den Arbeitsalltag hinaus zu beobachten ist. Die Nutzer ermüden weniger und machen dadurch weniger Kommissionierfehler am Ende der Schicht.
Mithilfe der patentierten Rückenschiene wird die Wirbelsäule von zusätzlicher Last vollständig entkoppelt. Es werden keine Zugkräfte auf der Schulter abgelegt, die dazu führen, dass die Bandscheiben zusätzlich belastet werden. Auch wird dem Nutzer durch Rückenschiene eine haptische Rückmeldung vermittelt, wenn er in einen Rundrücken oder eine zu starke Verdrehung des unteren Lendenwirbelsektors verfallen sollte. Demzufolge nimmt der Nutzer wieder eine ergonomische Haltung ein. Der Körper des Nutzers wird somit nach den anatomischen Idealen belastet.
Aufgrund der Einbindung der Kniegelenke werden diese beim Abhocken durch die seitlich vorbeilaufenden Bänder geführt und gestützt. Die Umfassung des sensiblen Gelenks vermeidet Druckstellen am Oberschenkel des Nutzers.
Das SoftExo Lift von HUNIC kommt ohne äußere Energiequelle aus, was somit eine unterbewusste Überlastung des menschlichen Körpers ausschließt. Aufgrund der Verwendung von Hightech-Materialien wiegt das Exoskelett nur 1,4 Kilogramm. Dabei liegt es nah am Körper seines Trägers an was die Gefahr der Kollision mit der Umgebung reduziert.
IFOY Testfazit
Das SoftExo Lift entlastet und schont Wirbelsäule, Gelenke und Muskeln des Nutzers dauerhaft. Durch das regelmäßige Tragen des Exoskeletts von HUNIC verbessert sich nachhaltig die individuelle Arbeitshaltung hin zu einer ergonomisch günstigeren Körperhaltung. Das schafft die Voraussetzungen für ein angenehmeres Arbeiten und letztlich für mehr Lebensqualität. Vor allem gegen Ende der Arbeitsschicht kann eine geringere Ermüdung der Nutzer festgestellt werden. Aufgrund verringerter Ausfallzeiten und motivierteren Mitarbeitern, erhält das Unternehmen einen wirtschaftlichen Vorteil. Demzufolge lohnt sich die Investition in Höhe von 1.000 Euro pro Exoskelett durchaus.
Das Thema Exoskelett oder ergonomische Körperunterstützung wird zunehmend wichtig, um auch in Zeiten eines signifikanten demographischen Wandels weiterhin verantwortungsbewusst mit Menschen im Industrie- und Handelsumfeld arbeiten zu können. Menschen haben im Vergleich zu automatisierter Technik in bestimmten Bereichen und Tätigkeiten immer noch überlegene Fähigkeiten, die mit technologischer Unterstützung zu mehr Effizienz und Produktivität bei hoher Qualität gebracht werden können. Dennoch sind bisher die Einsatzfelder von Exoskeletten noch überschaubar.
Die bewusste Umsetzung zu einem leicht und wenig störend zu tragenden Unterstützungsinstrument steigert die Akzeptanz signifikant. Durch das bewusste Aufzeigen von Fehlbewegungen durch das Produkt werden körperliche Überbelastungen und damit Schäden frühzeitig vermieden. Eine Leistungssteigerung ist nicht selten das Resultat. Gerade durch die Anpassung des Produkts für unterschiedliche Tätigkeitsbereiche erlaubt eine zielgerichtete Nutzung und damit die Optimierung ganz spezifischer körperlicher Tätigkeiten.
Es handelt sich um ein komplett passives Exoskelett, das auch nur wenig feste Bereiche hat, die den Tragekomfort negativ beeinflussen würden und damit der Akzeptanz abträglich sind. Der sehr große Innovationssprung liegt also zum einen in der Gestaltung des Exoskeletts aus rein weichen, elastischen Materialien, ohne dabei die Unterstützungsfunktion zu vernachlässigen. Weiterhin ist es das gezielte Aufzeigen und damit Verhindern von Fehlbewegungen. Darüber hinaus ist das Exoskelett vorbereitet zur Aufnahme von Sensoren (zum Beispiel vom IFOY Nominee Predimo) zur Prozessbeobachtung und -optimierung, zur Bewegungsoptimierung und zur Erhöhung des Arbeitsschutzes.
Das Exoskelett ist qualitativ sehr hochwertig. Wie erwähnt steht der hohe Tragekomfort und damit die Akzeptanz beim zukünftigen Nutzer im Vordergrund. Durch die Verbindung mit Sensortechnik erlaubt es eine deutliche Optimierung der Prozesse hin zu mehr Sicherheit und Gesundheit. Ganz besonders hervorzuheben sind die verschiedenen Versionen für unterschiedliche Tätigkeiten mit angepassten, sehr intelligenten Features.
Dieses Start-up nimmt das Thema Exoskelett auf, in einer neuartigen, weichen Version. Die Unterstützung bei bestimmten Bewegungen steht zwar zur Verfügung, aber nicht im Vordergrund. Der Tragekomfort des Exoskeletts und vor allem das Aufzeigen von falschen Bewegungsmustern stehen im Vordergrund. Darüber hinaus werden für unterschiedliche Branchen verschieden Features integriert (zum Beispiel ein Griff für Patienten im Bereich der Pflege, um das Anheben zu unterstützen. Ebenso wird es die Möglichkeit geben, Sensoren und Auswerteeinheiten am Exoskelett anzubringen und damit eine Optimierung und auch ein Monitoring umzusetzen.
| Funktionalität / Art der Umsetzung | ++ |
| Neuheit / Innovation | ++ |
| Kundennutzen | + |
| Marktrelevanz | Ø |
| ++ sehr gut / + gut / Ø ausgeglichen / − weniger / −− nicht vorhanden | |
Quellennachweis für Bilder/Videos: HUNIC GmbH
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
In den Statuten sind die Grundwerte und die Standards des IFOY AWARD festgelegt, nach denen die Organisation handelt. Dazu gehören unter anderem Gremien, Wahlomodus, Bewertungskriterien sowie der Code of Conduct.
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year verfügt über drei Gremien: Jury, Träger und Fachbeirat.