IFOY Audit
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
Locus Robotics ist ein führender Anbieter von intelligenten autonomen mobilen Robotern (AMRs), die mit Mitarbeitenden zusammenarbeiten, um die Produktivität und den Durchsatz in Lager- und Produktionsstätten zu verbessern. Die Lösung hilft Einzelhändlern, 3PLs, Betreibern von Speziallagern und Herstellern, immer komplexere und anspruchsvollere Anforderungen zu erfüllen und zu übertreffen, indem sie in bestehende Infrastrukturen integriert wird. Dabei werden die Arbeitsabläufe nicht gestört. Die Kunden erzielen einen vollständigen ROI innerhalb von sechs bis acht Monaten. Die Lösung besteht aus einer integrierten Ausführungsplattform, die firmeneigene Optimierungsalgorithmen und betriebliche Leistungsdaten in Echtzeit nutzt, um Arbeitskräfte und autonome mobile Roboter (AMRs) zu koordinieren und so eine zwei- bis dreifach höhere Produktivität beziehungsweise Durchsatz zu erzielen.
Produktname und Firma
Locus Robotics AMR Solution – Locus Robotics
Kategorie
Mobile Robot





Die Stärke von Locus liegt in der Ausgereiftheit und Optionalität der Ausführungsplattform, die eine Echtzeit-Optimierung aller innerhalb der vier Wände und über mehrere Ebenen hinweg zu erledigenden Aufgaben in Lager- und Produktionsumgebungen ermöglicht. Die Software fungiert als Flottenmanager und verwaltet komplexe Arbeitsabläufe, die eine Vielzahl von Anwendungsfällen unterstützen und die Arbeit zu Clustern zusammenfassen, um optimale Robotereinsätze zu erstellen. Der einzigartige Multi-Bot-Ansatz entkoppelt Arbeiter von Aufträgen und Aufgaben, minimiert unproduktive Zeit und weist den richtigen Roboterformfaktor zu, um den richtigen Menschen zur richtigen Zeit zu treffen und gemeinsam die nächste Aufgabe auszuführen. Das System hat sich im großen Maßstab bewährt und kann nahtlos Roboter hinzufügen, um die Kapazität eines jeden Betriebs innerhalb weniger Minuten zu erhöhen. Locus verbessert auch die allgemeine Arbeitsplatzqualität und Ergonomie. Die Mitarbeitenden müssen keine schweren Wagen mehr schieben und keine langen Wege mehr zurücklegen, um mit den wachsenden Anforderungen der Auftragsabwicklung Schritt zu halten. Sie bleiben in ihren Bereichen, während die Bots die Arbeit zu ihnen bringen. Dadurch wird die Ermüdung der Arbeitskräfte deutlich verringert und die Sicherheit am Arbeitsplatz verbessert, was zu höherer Produktivität und niedrigeren Gesamtkosten für Personalbeschaffung, -schulung und -bindung führt. Die Kunden von Locus verzeichnen nachweislich eine Verdoppelung oder Verdreifachung der Produktivität und der Durchlaufzeiten bei der Auftragsabwicklung, während gleichzeitig die Kosten für die Einstellung, Schulung und Bindung von Personal sowohl für Vollzeit- als auch für Saisonarbeitsplätze deutlich gesenkt werden.
Locus stellt sich den vielschichtigen Herausforderungen, die sich den Betreibern bei der Bewältigung des wachsenden Online-Bestellvolumens und des rapide zunehmenden Mangels an verfügbaren Arbeitskräften stellen, indem es einen kostengünstigen, vollautonomen mobilen Roboter für den Einsatz in Distributionslagern bereitstellt. Locus erreicht dies, indem es die Produktivität der Auftragsabwicklung drastisch erhöht, die Betriebskosten senkt und den Arbeitsplatz für die Mitarbeiter insgesamt verbessert.
Das innovative Robots-as-a-Service (RaaS)-Abonnementmodell von Locus bedeutet, dass der Kunde keine Investitionen in kostspielige Hardware oder Wartung des Systems tätigen muss. Im Grunde genommen mieten er die Bots, um die Arbeit zu erledigen. Eine Implementierung kann innerhalb von nur vier Wochen erfolgen. Ein ROI ist in sechs bis acht Wochen zu generieren.
Die branchenführende, fortschrittliche Navigationssoftware von Locus macht den LocusBot wendig und intuitiv. Die Software ist so fortschrittlich, dass sie es dem Roboter ermöglicht, eng und sicher mit Menschen und Maschinen zusammenzuarbeiten und reibungslos in einer dynamischen Lagerumgebung zu navigieren, Hindernissen auszuweichen und die Fahrwege zu optimieren, um Geschwindigkeit und Produktivität zu verbessern. Locus hat derzeit mehr als 30 weltweite Patente erteilt, und mehrere weitere sind derzeit anhängig.
Die Schulung der Mitarbeiter ist intuitiv und einfach. Dank einer innovativen und einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche können die Mitarbeiter in weniger als fünf Minuten in die Bedienung des Bots eingewiesen werden. Die Benutzeroberfläche zeigt nicht nur die Entnahmeinformationen, das Produktbild und den Standort an, sondern ändert auch automatisch die Sprachen auf dem Bildschirm, um die Präferenzen der verschiedenen Kommissionierer zu berücksichtigen. Diese Funktion verbessert die Kommissioniergenauigkeit, den Arbeitskomfort und die Produktivität und macht die Arbeit für die Mitarbeiter einfacher und natürlicher. Derzeit verfügt Locus über mehr als 20 Sprachen.
Die Locus-Lösung verbessert die allgemeine Ergonomie des Arbeitsplatzes, indem sie die schweren körperlichen Anforderungen an die Lagerarbeiter eliminiert, einschließlich unproduktiver Gehzeiten und dem Schieben schwerer Wagen zu jeder einzelnen Entnahme.
Mit der explosionsartigen Zunahme des Online-Bestellwesens in den vergangenen 18 Monaten ist das Auftragsvolumen gestiegen, während die Verfügbarkeit von Arbeitskräften immer schwieriger geworden ist. Um die wachsende Nachfrage zu befriedigen und gleichzeitig die Kosten niedrig zu halten, wenden sich Fulfillment-Anbieter und Einzelhändler der Roboter-Automatisierung zu, um die Arbeitslücke zu schließen. Die Fulfillment-Roboterlösung von Locus Robotics ermöglicht es Fulfillment-Anbietern, Einzelhändlern und Logistikunternehmen, höhere Auftragsvolumina und die steigende Verbrauchernachfrage nach einer schnelleren Auftragsabwicklung in den Bereichen E-Commerce, Einzelhandel, Omnichannel und Produktion problemlos zu bewältigen und zu skalieren. Die Lösung hat sich bei Einsätzen von zehn bis zu mehreren hundert Bots, die rund um die Uhr in einer einzigen Einrichtung arbeiten, als skalierbar erwiesen.
Das branchenweit erste, auf Abonnements basierendes Geschäftsmodell Robots-as-a-Service (RaaS) gibt Betreibern die Möglichkeit, die Anzahl der Bots einfach zu erhöhen und zu verringern, um der sich ändernden Nachfrage gerecht zu werden. Locus liefert jedes Jahr Tausende von Robotern für die Hochsaison und für den Spitzenbedarf aus, wobei sich viele Kunden dafür entscheiden, sie vor Ort zu behalten, um sie später zu nutzen.
Der globale Markt für Lagerabwicklung und E-Commerce ist ein 35-Billionen-US-Dollar-Markt mit Arbeitskosten von über 140 Milliarden US-Dollar. Aufgrund des begrenzten Platzangebots gehen viele bestehende Lagerhäuser in die Vertikale und bauen mehrstöckige Zwischengeschosse in ihre Lagerhäuser ein, um die verfügbare Kommissionierfläche zu erweitern und zu optimieren. Locus hat mehr als 60 Kunden an mehr als 120 Standorten in der ganzen Welt.
Vorteile für den Kunden:
Locus Nachhaltigkeitsinitiative: Kein Roboter landet auf dem Müll
– Durch das Robots as a Service (RaaS)-Modell sind die LocusBots nicht im Besitz des Kunden. Locus ist nicht nur in der Lage, die Roboter vor Ort nachhaltig zu warten, sondern kann bei Auftragsänderungen oder -erweiterungen die Roboter problemlos überholen, umfunktionieren und an neuen Standorten oder in neuen Regionen einsetzen.
Weitere Merkmale und Vorteile:
3PL
Einzelhandel
Gesundheitswesen
Industrie
Der US-Anbieter Locus Robotics bietet seine umherflitzenden autonomen Roboter, die kollaborativ mit dem Personal im Warehouse zusammenarbeiten, ausschließlich in einem Mietmodell im Paket an. Nach dem Set-up mit einer einmaligen „Startgebühr“ steht dem Kunden eine „Kernflotte“ für seine Aufgaben zur Verfügung. Das sind im Schnitt zwischen 45 und 50 Einheiten pro Kunde, Ausschläge (eher) nach oben und weniger nach unten natürlich nicht ausgeschlossen. In Europa ist der aus Wilmington in der Metropolregion Greater Boston (Massachusetts/USA) stammenden Roboterhersteller seit 2019 aktiv.
Im Moment betreut Locus mit seinem Picksystem rund 80 Kunden in etwa 200 Lagern. Die Kunden kommen nicht nur aus dem Handel, sondern auch aus Pharmazie und Industrie (ABB). Das Picken in den 45 Kilogramm leichten Fahrroboter fällt äußerst leicht: Auf dem übersichtlichen Touchscreen werden Art und Menge der am Ort zu entnehmenden und in den Kleinladungsträger auf dem Locus-Robot einzulegenden Produkte sehr gut sichtbar angezeigt. Gepickt, bestätigt, und weiter geht die schnelle Fahrt. So leicht, intuitiv und ohne eine einzige Sekunde des „Einlernens“ ist das dem Tester bisher nirgendwo gefallen.
Hauptsaison ist für Locus im November/Dezember, denn das Weihnachtsgeschäft bürdet dem Handel leicht das Vier- bis Fünffache an Pickleistung auf als unter dem Jahr. Nach einer Umfrage von MHI und Deloitte haben 56 Prozent der Befragten „extreme Probleme“, geeignete Mitarbeiter zu finden. Kein Wunder: Bisher sind etwa 40 bis 60 Prozent im Warenlager durch das Laufen bestimmt, bei einem Durchschnittsalter in Deutschland von 40 bis 55 Jahren.
Locus löst dieses Problem pragmatisch und wirkungsvoll, indem es die Mitarbeiter von den Kommissionierwägen trennt: Die Arbeit kommt zu den Kommissionierenden, also ein klassisches Ware-zur-Person-Prinzip. Allerdings nicht stoisch wie angewurzelt nur an einem festen Arbeitsplatz stehend, sondern „fließend“ in einem gewissen Bereich, der im Normalfall aber nicht über den Lagergang hinausgeht. Das spart nicht nur jede Menge Kraft, sondern macht die Arbeit durch die Wegzeitverkürzung auch weit effektiver und produktiver als beim mitgehenden Picken. Dabei ersetzt Locus nicht etwa das Warenwirtschaftssystem beim Kunden, sondern bezieht davon seine Informationen über Produkt und Anzahl der zu pickenden Einheiten. Für die optimale Pickroute – der umherfahrenden Einheiten, wohlgemerkt, nicht der einzelnen Kommissionierer – und welche Bestellungen auf einem Container verheiratet werden, clustert die Locus-Software die Bestellungen. Im Feld arbeitet das System mit hochwertigen Lidar-Sensoren („Light Detection and Ranging“). Unabhängig von der Zeitersparnis durch kurze Wege für die Picker: Das Kommissioniersystem erhöht die Produktivität auch dadurch, dass der Mensch an einer einzelnen Pickposition beispielsweise nur 8 anstelle von 12 Sekunden zubringt – das summiert sich. Beim Picken sind beide Hände für die zu pickenden Produkte frei.
Zur eingangs erwähnten Kernflotte kann bei Bedarf leicht eine saisonale Flotte zugebucht werden, beispielsweise für zwei bis drei Monate fürs Weihnachtsgeschäft. Die Roboter selbst werden zwischen Mai und November produziert und schnell und schlank gewartet. Insgesamt hat man derzeit rund 8.000 dieser Roboter im Einsatz, 2.000 davon in Europa. Wenn es hart auf hart kommt, können leicht 100 bis 500 der Roboter produziert werden – pro Woche. Das ebenfalls bereits erwähnte „Paket“ besteht bei Locus aus dem klaglosen Austausch der Robots bei der Wartung, bei Fehlfunktionen entstehen dem Kunden keinerlei zusätzliche Kosten. Alle drei Monate kommt der sogenannte „Field Service“ beim Kunden vorbei und schaut nach dem Rechten. Ebenfalls drei Monate dauert es, bis ein solches System kundenseitig implementiert ist.
IFOY Testfazit
Mit den kollaborativen AMR können Einzelhändler, 3PL, aber auch Betreiber von Speziallagern oder Hersteller, mit einem ROI von sechs bis acht Monaten ihre Effektivität stark verbessern. Dabei nutzt eine integrierte Ausführungsplattform firmeneigene Optimierungsalgorithmen und betriebliche Leistungsdaten zur Koordination von „Mensch und Maschine“. Zum Thema Innovation: Locus verfügt in den USA über 33 Patente und sieben in Europa. Eingereicht sind in Europa zusätzlich 23 Patente!
Hinsichtlich Markrelevanz trifft die AMR Solution von Locus den Nagel auf den Kopf. Die massive Steigerung des Onlinehandels erfordert kostengünstige Lösungen zur Steigerung des Durchsatzes, was mit der Gesamtlösung von Locus beeindruckend realisiert wurde. Durch das moderne Geschäftsmodell ist die Lösung auch für kleinere Unternehmen darstellbar. Daher wird die Marktrelevanz als sehr hoch eingeschätzt. Zusätzlich wird der nachhaltige Umgang mit den Geräten durch Wiederverwendung und Aufarbeitung dem Trend der Zeit gerecht, was die Lösung noch interessanter macht.
Kunden profitieren in vielerlei Hinsicht und im großen Maße von der AMR Solution. Es ist eine Steigerung der Produktivität zu erwarten bei einer gleichzeitigen Entlastung der Mitarbeiter. Darüber hinaus genießen die Kunden bei Bedarf einen vollumfänglichen Service, können innerbetriebliche Leistungsdaten überwachen und das Softwaresystem nutzen, um Arbeitsabläufe zu optimieren. Die Darstellung anhand von Referenzprojekten überzeugt vollumfänglich und zeigt den Nutzen für den derzeitigen Boom im Online-Handelsgeschäft. Enormes Kundeninteresse wird auch in der Flexibilität gesehen. Ein unkompliziertes Erweitern oder Reduzieren der Geräteflotte bei schwankendem Saisongeschäft ist ohne finanzielles Risiko möglich und entspricht dadurch den modernen Anforderungen in diesem Bereich.
Das Gesamtsystem beeindruckt an Vielschichtigkeit und ist als hoch innovativ einzuschätzen. Ohne komplexe Technik werden die Roboter effizient zur Produktivitätssteigerung genutzt und lassen sich darüber hinaus intuitiv bedienen. Die Interaktion Mensch-Maschine wurde hier für eine praktische Anwendung auf das Notwendigste beschränkt und sehr gut umgesetzt. Hier trifft Innovation auf wirklichen praktischen Nutzen. Eine innovative Erleichterung ist das Arbeiten mit den persönlichen individuellen Tags, die etwa die Nutzeroberfläche umgehend auf die richtige Sprache des Mitarbeiters anpasst.
Durch eine professionelle Präsentation aller Aspekte, konnte die AMR Solution von Locus sehr gut nachvollzogen werden. Der Umgang mit den Geräten beim Kommissionieren ist sehr einfach und die flexible Reaktion auf Hindernisse erfolgt ohne Probleme. Die Geräte selbst sind auf die wesentlichen Dinge beschränkt und machen deutlich, dass ein effizienter Einsatz von Hard- und Software einen großen Effekt haben kann.
Die sensationelle AMR-Solution von Locus stellt eine hervorragende Reaktion auf derzeitige Marktanforderungen dar.
| Funktionalität / Art der Umsetzung | + |
| Neuheit / Innovation | ++ |
| Kundennutzen | ++ |
| Marktrelevanz | ++ |
| ++ sehr gut / + gut / Ø ausgeglichen / − weniger / −− nicht vorhanden | |
Quellennachweis für Bilder/Videos: Locus Robotics
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
In den Statuten sind die Grundwerte und die Standards des IFOY AWARD festgelegt, nach denen die Organisation handelt. Dazu gehören unter anderem Gremien, Wahlomodus, Bewertungskriterien sowie der Code of Conduct.
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year verfügt über drei Gremien: Jury, Träger und Fachbeirat.