IFOY Audit
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
Die Jungheinrich addedVIEW volldigitale Gabelzinkenkamera mit Barcodescanning reduziert Ein-/Auslagerfehler im Lager. Sie verhindert falsch verbuchte Waren oder Lagerorte im Warenmanagementsystem (WMS) und damit ungeplante Suchzeiten, Retouren oder Warenverluste. Die Gabelzinkenkamera liest Barcodes direkt am Lagerplatz, vergleicht sie mit Vorgaben des Jungheinrich WMS und markiert schon im Vorbeifahren richtige und falsche Fächer farblich. Quittiert wird am Lenkrad, ein Handscanner entfällt.
Produktname und Firma
Jungheinrich addedVIEW Gabelzinkenkamera mit Barcodescanning – Jungheinrich AG
Kategorie
Special of the Year







Technisch gesehen handelt es sich um die erste volldigitale Gabelzinkenkamera in Serie, mit Full-HD-Auflösung, breitbandiger Automotive-Ethernet-Datenübertragung und Software für die Übertragung der Ergebnisse in beliebige WMS. Für das Jungheinrich WMS ist das Produkt mit einer zusätzlichen Intelligenz versehen, die es mittels farbiger Overlays im Kamerabild ermöglicht, bereits im Vorbeifahren zu erkennen, ob sich der richtige oder falsche Barcode vor der Zinke befindet. Zusätzlich ist ein Quittiertaster in Lenkradnähe angebracht, der ein Hantieren mit dem Handscanner unnötig macht.
Das Produkt soll das Ein- und Ausstapeln schnell und fehlerfrei machen:
Aktuell werden Gabelzinkenkameras und Handscanner genutzt. Die Gabelzinkenkameras nutzen teilweise analoge Technik und stellen viel weniger Informationen zur Verfügung. Mit Handscannern müssen in einem sehr fehleranfälligen Prozess Codes aus Barcodelisten gescannt und auf dem „richtigen“ Auftrag verbucht werden. Unter Einsatz neuester Technologien integriert die addedVIEW Gabelzinkenkamera mit Scanning beide Funktionen. Eine volldigitale Kamera mit Full-HD-Auflösung und integrierter Bildverarbeitungssoftware zur Barcodeerkennung unterscheidet die richtigen bzw. falschen Barcodes. Die angeschlossene Middleware zur Übertragung der Information an beliebige WMS oder, im Falle des Jungheinrich WMS, mit erweiterten Kommunikations- und Bildverarbeitungsfunktionen zeigt bereits im Vorbeifahren durch farbige Overlays (rot/grün) im Kamerabild an, ob das richtige Lagerfach erreicht wurde.
Durch das Scannen mit der Gabelzinkenkamera fallen der Ort der Warenbewegung und der Ort des Scans zusammen. So können bisher unerkannte Ein-/Auslagerfehler drastisch reduziert werden. Beispiele dafür sind falsches Einlagern, aber Scannen des „richtigen“, vom WMS erwarteten Barcodes oder Auslagern von falscher Ware, aber Scannen des „richtigen“, vom WMS erwarteten Barcodes. Die komplette Kette von Kamera, Datenübertragung, Bildverarbeitung, Weitergabe an das WMS und, wie im Falle von Jungheinrich, sogar das WMS selbst wurden dabei neu entwickelt oder erweitert – zu einer am Markt einzigartigen integrierten Serienlösung.
Die vorgestellte integrierte Serienlösung ist einzigartig am Markt, denn die addedVIEW Gabelzinkenkamera mit Barcodescanning packt eine bisher unlösbare Grundproblematik der Logistik bei der Wurzel und bietet eine praktische und wirksame Lösung. Jedes größere Lager hat ein WMS, das entscheidet, wo Ware wann aus- oder eingelagert und nachbestellt wird. Außerdem verwaltet es die Warenbestände, welche die Lieferfähigkeit des Unternehmens bestimmen. Falsche Daten im WMS haben deshalb gravierende Folgen. Der heutige Prozess über das händische Abscannen aus Barcodelisten oder Begleitpapieren führt zu Stammdatenfehlern im WMS, wenn „falsch“ ein-/ausgelagert, aber „richtig“ gescannt wird.
Das Problem trifft die Kundschaft aller Branchen vom Handel über Logistik bis hin zur produzierenden Industrie. Es ist insbesondere bei Schubmaststaplern ausgeprägt, da es in Hochregallagern aufgrund der Vielzahl gleichförmiger Lagerplätze und der geringen Übersichtlichkeit in den oberen Regalebenen zu Verwechselungen kommen kann. Je nach Bauart verfügen 20 bis 40% der Schubmaststapler über Zinkenkameras, sind über ein Datenfunkterminal mit einem WMS verbunden und verbuchen per Handscanner. Diese Kunden werden erheblich von der Innovation profitieren.
Zudem ist das Arbeiten mit dem System für jede Kundin und jeden Kunden wesentlich schneller und ergonomischer, weil das Hantieren mit dem Handscanner entfällt: Durch einen in Lenkradnähe angebrachten Quittiertaster können die Hände durchgehend am Lenkrad und an den Hydraulikbedienelementen verbleiben.
Die volldigitale addedVIEW Gabelzinkenkamera mit Barcodescanning bringt bedeutende Vorteile für die Lagerleitung und die Staplerfahrenden. Die Lagerleitung profitiert von der Vermeidung von „Fehlscans“ und der damit verbundenen verbesserten Datenqualität im Warenmanagementsystem.
Die Vorteile sind:
Steigerung der Liefertreue, weil Bestände im WMS stimmen.
Reduzierung von Fehlfahrten aufgrund falsch ausgelagerter Ware.
Verkürzung von Suchzeiten aufgrund falscher Lagerorte aus dem WMS.
Weniger unnötige Ein- und Auslagerungen, wenn am Boden festgestellt wird, dass die Ware aus einem oberen Lagerfach nicht der gesuchten entspricht.
Geringere Bestandskorrekturen bei Inventur.
Stabilere Produktionsversorgung und Folgeprozesse.
Die Fahrenden profitieren von einer erheblich gesteigerten Bildqualität und der ergonomischen Quittierfunktion am Lenkrad.
Die Vorteile sind:
Warenetiketten können bereits oben im Lagerfach gelesen werden, falsche Ware wird früh erkannt und unnötiges Auslagern aus großen Höhen lässt sich vermeiden.
Die Hände bleiben immer am Lenkrad und an der Hydraulikbedienung, es muss nicht jedes Mal nach dem Scanner gegriffen, gescannt und wieder zurückgesteckt werden.
Das Suchen nach dem richtigen Barcode in einer Barcodeliste am Regalfuß entfällt, Zeit wird gespart und potenzielle Fehler werden vermieden.
Insgesamt entfallen verdeckte Kosten von Suche und Fehlern – der neue Prozess ist schneller, zuverlässiger und damit erheblicher billiger pro Palette.
Technisch gesehen handelt es sich bei dem Gerät um die erste volldigitale Gabelzinkenkamera in Serie, mit Full-HD-Auflösung, breitbandiger Automotive-Ethernet-Datenübertragung und Software für die Übertragung der Ergebnisse in beliebige WMS. Für das Jungheinrich WMS ist das Produkt mit einer zusätzlichen Intelligenz versehen, die es mithilfe farbiger Overlays im Kamerabild ermöglicht, bereits im Vorbeifahren zu erkennen, ob sich der richtige oder falsche Barcode vor der Gabelzinke befindet. Zusätzlich ist ein Quittiertaster in Lenkradnähe angebracht. Somit bleiben die Hände des Staplerfahrers an den Bedienelementen des Flurförderzeugs. Der Fahrer muss nicht jedes Mal nach dem Scanner greifen, scannen und das mobile Endgerät wieder zurückstecken.
Das Scannen vor Ort am Lagerfach und/oder der Ware vermeidet das Scannen falscher Barcodes aus einer Liste am Regalfuß, wodurch das WMS stets korrekte Daten erhält und Fehllieferungen vermieden werden. Das hochauflösende, digital optimierte Bild ermöglicht das Lesen von Etiketten in großer Höhe und umgeht damit das unnötige Ausstapeln falscher Ware.
Durch das Scannen mit der Gabelzinkenkamera fallen der Ort der Warenbewegung und der Ort des Scans zusammen. So lassen sich Ein-/Auslagerfehler drastisch reduzieren. Beispiele dafür sind falsches Einlagern, aber Scannen des „richtigen“, vom WMS erwarteten Barcodes oder Auslagern von falscher Ware, aber Scannen des „richtigen“, vom WMS erwarteten Barcodes. Die Kamera, Datenübertragung, Bildverarbeitung, Weitergabe an das WMS und, wie im Falle von Jungheinrich, das WMS selbst wurden dabei neu entwickelt oder erweitert – zu einer integrierten Serienlösung.
Die integrierte Serienlösung ist einzigartig am Markt, denn die addedVIEW Gabelzinkenkamera mit Barcodescanning packt ein bisher unlösbares Grundproblem der Logistik bei der Wurzel und bietet eine praktikable und wirksame Lösung. Das zuvor beschriebene Problem der Falsch-Einlagerung ist vor allem bei Schubmaststaplern ausgeprägt, da es in Hochregallagern aufgrund der Vielzahl gleichförmiger Lagerplätze und der geringen Übersichtlichkeit in den oberen Regalebenen zu Verwechselungen kommen kann. Je nach Bauart verfügen 20 bis 40 Prozent der Schubmaststapler über Zinkenkameras, sind über ein Datenfunkterminal mit einem WMS verbunden und verbuchen per Handscanner. Diese Flurförderzeugbetreiber werden von der Innovation profitieren. Aber auch die Staplerfahrer profitieren von der Bildqualität und der ergonomischen Quittierfunktion am Lenkrad.
Das Warenmanagement von Gütern, die auf Paletten oder Ähnlichem in größeren Lagern mithilfe von Schubmaststaplern und Barcodes betrieben wird, betrifft einen sehr großen Bereich in der Logistik, wodurch die Marktrelevanz als hoch eingeschätzt wird. Das vorgestellte digitalkamerabasierte System stellt einen enormen Sprung hin zur Verbesserung derartiger Systeme dar, da Fehler weitestgehend ausgeschlossen werden, die Positionierung unterstützt wird und damit ein großes Zeiteinsparpotenzial einhergeht.
Anwender der addedVIEW Gabelzinkenkamera profitieren in sehr direkter Weise von diesem System, das durch die Integration in das Warenmanagementsystem (WMS) deutlich über die Kamera selbst hinausgeht. Es entfällt das manuelle Barcodescannen, da eine direkte Erkennung der Barcodes durch die hohe Auflösung der Kamera ermöglicht wird. Der im Hintergrund realisierte Abgleich mit dem WMS liefert direkt Informationen über die Richtigkeit des angesteuerten Gutes oder des Lagerplatzes. Somit ist eine fehlerhafte Ein- oder Auslagerung auf ein Minimum reduziert und kann praktisch ausgeschlossen werden. Weiterführend entstehen daher auch keine Fehlfahrten oder unnötige Zeiten in denen fehlerhaft gelagerte Güter gesucht werden müssen. Insgesamt kann für den Anwender eine nennenswerte Effizienzsteigerung des Lagersystems entstehen.
Die von Jungheinrich vorgestellte integrierte Lösung einer Digitalkamera verbindet im Bereich der Flurförderzeuge erstmals die visuelle Nutzung mit der Möglichkeit Barcodes zu scannen und im WMS zu verarbeiten. Obwohl die einzelnen Technologien an sich keine Neuheit darstellen, so ist die Kombination in dieser mustergültigen Umsetzung als hoch innovativ anzusehen. Die Herausforderungen in der Entwicklung, die in einiger Hinsicht im Detail liegen, wurden systematisch gelöst. Als ein Beispiel steht hierfür die realisierte Datenübertragung über das Automotive-Ethernet-Kabel, welches in die veränderliche Geometrie des Hubgerüsts appliziert wurde und mit der Gesamtlänge von 30 Meter dennoch eine sichere und schnelle Übertragung gewährleistet.
Die Komponenten des realisierten Systems erscheinen in sehr robuster Ausführung und genügen somit Anforderungen an die Dauerhaftigkeit im Betrieb. Die Kamera ist an der Innenseite der Gabelzinke eingelassen angebracht, was eine Beschädigung unwahrscheinlich macht. Ebenso erscheint das Übertragungskabel den ständigen Biegewechselbelastungen durch seine speziell entwickelte Ausführungen mehr als gewachsen.
Die addedVIEW Gabelzinkenkamera ist überzeugend in jeder Hinsicht. Ihr Marktvorsprung ist deutlich.
| Funktionalität / Art der Umsetzung | ++ |
| Neuheit / Innovation | ++ |
| Kundennutzen | ++ |
| Marktrelevanz | + |
| ++ sehr gut / + gut / Ø ausgeglichen / − weniger / −− nicht vorhanden | |
Quellennachweis für Bilder/Videos: Jungheinrich AG
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
In den Statuten sind die Grundwerte und die Standards des IFOY AWARD festgelegt, nach denen die Organisation handelt. Dazu gehören unter anderem Gremien, Wahlomodus, Bewertungskriterien sowie der Code of Conduct.
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year verfügt über drei Gremien: Jury, Träger und Fachbeirat.