IFOY Audit
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
Der iw.hub samt seiner cloudbasierten Steuerungsplattform AnyFleet ist ein am Markt verfügbarer autonomer mobiler Roboter (AMR) zu einem wettbewerbsfähigen Preis, welcher in etwa zwei Tagen ohne strukturelle Anpassungen implementiert werden kann. Die cloudbasierte Steuerungsplattform ermöglicht ein standardisiertes Einbinden von Drittgeräten, auf Basis des VDA 5050-Standards. IDEALworks ist eine hundertprozentige Tochter der BMW Group.
Produktname und Firma
iw.hub – idealworks GmbH
Kategorie
Mobile Robot






Der CE zertifizierte, auf dem Markt verfügbar iw.hub samt seiner cloudbasierten Steuerungsplattform AnyFleet kann in etwa zwei Tagen ohne strukturelle Anpassungen eingerichtet werden. Die Steuerungsplattform ermöglicht ein Einbinden von Drittgeräten, auf Basis des Standards VDA 5050. Die Steuerungsplattform dient der Kartierung, der Auftragssteuerung, dem Flotten- und Verkehrsmanagement und ist aufgrund ihrer einfachen und intuitiven Benutzeroberfläche für den User bzw. freigewordenes Logistikpersonal leicht erlernbar. Die Dimensionen sind 641x1440mm (bxl), die minimale Unterfahrhöhe sind etwa 22 Zentimeter. Die Geschwindigkeit im Mischverkehr mit anderen manuellen und autonomen FFZ beträgt etwa acht km/h. Zur Sicherheitsausstattung zählen unter anderem Initiatoren, Laserscanner und Ultraschallsensoren. In Verbindung mit einer Kamera wird eine 3D-Kollisionsvermeidung sichergestellt. Der iw.hub erkennt Hindernisse und kann auf diese objektabhängig selbständig reagieren, wie ausweichen, überholen oder stehenbleiben. Ein Lithium-Ionen Akku aus dem BMW i3 versorgt das Fahrzeug mit Energie für einen Betrieb von mindestens acht Stunden. Die Implementierung in einem neuen Umfeld wird mit Unterstützung eines KI-basierten digitalen Zwilling zeitlich verkürzt. Stand Oktober 2020 sind rund 130 STR an sieben BMW Group-Produktionsstandorten mit unterschiedlichsten Versorgungsprozessen im Serienbetrieb, mit einer Overall Equipment Effectivenes (OEE) von größer 98 Prozent. Bei drei weiteren Unternehmen, die nicht aus der BMW-Group sind, sind derzeit Pilotanwendungen implementiert (Stand 10/2020).
Der iw.hub ist ein vollautonomer, robuster, CE zertifizierter AMR zu einem wettbewerbsfähigen Preis. Er ist am Markt verfügbar. Das Gerät verfügt über eine cloud-basierte, offene Steuerungsplattform AnyFleet auf Standard VDA 5050, welche eine Implementierung weiterer autonomer Fahrzeuge ermöglicht. Die Steuerungsplattform ist einfach bedienbar und dient der Kartierung, der Jobsteuerung, dem Flotten- und Verkehrsmanagement. Ein nachhaltiges Energiemanagement wird mittels Lithium-Ionen Akku aus dem BMW i3 samt einer Ladestation mit 220V Steckdose ermöglicht. Die Implementierung in einem neuen Umfeld wird mit Unterstützung eines KI-basierten digitalen Zwillings zeitlich verkürzt. Der iw.hub ist ein erprobtes Fahrzeug mit einer aktuellen Flotte von rund 130 Fahrzeugen an sieben BMW Group-Produktionsstandorten bei sehr hoher technischer Verfügbarkeit von mehr als 98 Prozent. Der Rechner zur Fahrzeugsteuerung ist GPU-basiert und ermöglicht Algorithmen der Künstlichen Intelligenz direkt auf dem Gerät anzuwenden.
Zielgruppe sind die fertigende Industrie, E-Commerce-Unternehmen, Logistikdienstleister und sämtliche Unternehmen mit innerbetrieblichem Warentransport. Mit der innovativen Lösung können große Teile der manuellen Transporte autonomisiert werden. Insbesondere in Hochlohnländern ergibt sich ein positiver Business Case, der zur Effizienzsteigerung in den Unternehmen beitragen kann. Laut der Studie einer unabhängigen Unternehmungsberatung beträgt das Marktvolumen für das Produktsegment in Deutschland in den kommenden Jahren rund eine Milliarde Euro.
Mit dem iw.hub liefert idealworks, eine hundertprozentige Tochter der BMW Group, einen autonomen mobilen Roboter (AMR) zu einem wettbewerbsfähigen Preis. Die innovative Lösung ist nach Angaben des Herstellers bei gleichen Funktionalitäten bis zu 50 Prozent günstiger als bestehende Lösungen am Markt, und darüber hinaus erfolgreich im Einsatz bei der Konzernmutter BMW.
Der AMR misst 641x1440mm (BxL) und hat eine Mindestunterfahrhöhe von 22 Zentimetern. Im Mischverkehr – mit anderen, manuell betriebenen und/oder autonomen Fahrzeugen – erreicht der iw.hub eine Geschwindigkeit von etwa 2,2 m/s (knapp 8 km/h). Damit gehört der iw.hub zu den schnelleren AMRs. Die maximale Nutzlast beträgt 1.000 kg.
Mindestens genauso wichtig für den Einsatz ist die Flexibilität des AMR, der völlig autonom mit Hilfe der Simultaneous Localization and Mapping (SLAM) Navigationstechnologie fährt. Eine Startposition und die gewünschten Übernahmeorte reichen aus, danach erstellt der Roboter eigenständig eine Karte der Umgebung.
Sensoren auf dem AMR scannen kontinuierlich die Umgebung und optimieren die Route in Echtzeit. Mögliche (temporäre) Hindernisse werden vom AMR erkannt und selbstständig umfahren. Auch wenn eine Last nicht richtig positioniert ist, erkennt der Roboter dies mit Hilfe einer 3D-Kamera an der Vorderseite. In diesem Fall korrigiert der iw.hub automatisch seine Position, so dass die Lasten immer korrekt aufgenommen werden.
Eine Lithium-Ionen-Zelle aus dem BMW i3 treibt den iw.hub an. Ein voll aufgeladener Akku reicht für mindestens acht Stunden Betrieb. Eine Zwischenladung ist über jede Standard-220-V-Steckdose möglich.
Der AMR ist so programmiert, dass er nur lädt, wenn die Batteriekapazität weniger als 50 Prozent beträgt und keine Transportaufträge geplant sind. Bei der Annäherung an die Ladestation prüft der iw.hub selbstständig seine Position und korrigiert sie falls nötig mit Hilfe von Reflektoren, die in der Ladestation montiert sind. Ein Ladezyklus beträgt 1,5 Stunden.
Nach Angaben des Hersteller kann das System in etwa zwei Tagen implementiert werden, ohne bauliche Veränderungen. Damit rückt eine Factory-in-one-Day in greifbare Nähe, bei der in kürzester Zeit eine Fabrik mit Robotern aufgebaut werden kann.Der Einsatz in einer neuen Umgebung wird durch die Unterstützung eines KI-basierten digitalen Zwillings verkürzt.
Der iw.hub verfügt über eine cloudbasierte Steuerungsplattform (AnyFleet), die eine standardisierte Einbindung von Fremdgeräten basierend auf der VDA 5050 Schnittstelle ermöglicht.
Die Steuerungsplattform wird für Mapping, Auftragssteuerung, Flotten- und Verkehrsmanagement eingesetzt und verfügt über eine intuitive Benutzeroberfläche. Das macht es neuen Anwendern und Logistikern leicht, das System zu erlernen und zu bedienen.
Der mobile Roboter iw.hub von idealworks ist schnell, völlig autonom und passt seine Route bei Bedarf automatisch an. Eine besonders flexible, in wenigen Tagen installierte und darüber hinaus preislich attraktive Lösung, die eine Factory-in-one-Day in greifbare Nähe rückt. Sogar die Batterieladestationen können schnell und flexibel installiert werden. Alles was dazu benötigt wird ist eine Standard 220V Steckdose.
Die Materialversorgung von Palettengrößen mit Rollunterbauten als klassisches Unterfahr-AGV ist ein sehr weit verbreiteter Transportfall.
Das BMW-Tochterunternehmen idealworks kann mit dem autonomen Transportfahrzeug eine optimal und flexibel einzusetzende Lösung anbieten. Besonders die Flexibilität bei der Ladungsübernahme und bei der Routenfindung erlauben sehr betriebssichere Einsatzfälle. Ebenso ist die Robustheit und damit eine klare Industrietauglichkeit zu nennen.
Vor allem der sehr hohe Grad von „Autonomie“ im Fahrzeug sowie die überzeugende Nutzung von Perzeption, statt reiner Sensornutzung, überzeugen. Das dezentrale Steuerungskonzept und die sehr niedrige Bauhöhe sind ebenfalls als wichtige Innovationen hervorzuheben.
Das Fahrzeug zeigt sich robust und industrietauglich. Es macht optisch wie technisch einen sehr hochwertigen Eindruck. Pluspunkte sind das sehr innovatives Steuerungskonzept mit hoher Flexibilität sowie eine beeindruckende Performance, vor allem hinsichtlich Aufnahme schlechtpositionierter Lasten und in puncto Geschwindigkeit. Die Optik ist indes nicht besonders ansprechend.
| Funktionalität / Art der Umsetzung | ++ |
| Neuheit / Innovation | ++ |
| Kundennutzen | + |
| Marktrelevanz | ++ |
| ++ sehr gut / + gut / Ø ausgeglichen / − weniger / −− nicht vorhanden | |
Quellennachweis für Bilder/Videos: idealworks GmbH, BMW AG
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
In den Statuten sind die Grundwerte und die Standards des IFOY AWARD festgelegt, nach denen die Organisation handelt. Dazu gehören unter anderem Gremien, Wahlomodus, Bewertungskriterien sowie der Code of Conduct.
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year verfügt über drei Gremien: Jury, Träger und Fachbeirat.