IFOY Audit
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
Der Raymond Virtual Reality Simulator bietet eine fortschrittliche, praxisorientierte Schulung, die darauf abzielt, die Fähigkeiten des Bedieners zu verbessern und deren Selbstvertrauen zu steigern. Er trägt dazu bei, die Mitarbeiterbindung zu erhöhen und das Qualifikationsniveau zu steigern. Der Raymond Virtual Reality Simulator hilft Unternehmen, Fachkräfte für die Branche zu gewinnen, höhere Leistungsniveaus zu erreichen, progressives Coaching und Unterweisung in den Bereichen anzubieten, die mehr Aufmerksamkeit erfordern, und die allgemeine Produktivität zu steigern.
Produktname und Firma
Der Virtual-Reality-Simulator von Raymond – The Raymond Corporation
Kategorie
Special of the Year

The Raymond Virtual Reality Simulator wurde speziell entwickelt, um Mitarbeiter bei der Bedienung von Gabelstaplern zu schulen, ihr Qualifikationsniveau zu überprüfen und zu verbessern – um letztendlich die Produktivität der Fahrer und des Lagers deutlich zu erhöhen. Als Branchenneuheit wird das Tool auf einem bestehenden Raymond® Gabelstapler verwendet und in den zum Patent angemeldeten sPort (Simulation Port) des Unternehmens angeschlossem, um eine realistische Lernumgebung für Bediener zu schaffen.
Unter der Leitung eines zertifizierten Trainers durchlaufen die Bediener eine Reihe von standardisierten Trainingseinheiten in einer kontrollierten virtuellen Umgebung – während sie die tatsächlichen Bedienelemente des Raymond-Trucks nutzen und erlernen.
Die je nach Fahrzeugmodell voreingestellten VR-Übungseinheiten steigern sich im Schwierigkeitsgrad aufbauend auf dem zuvor Gelernten und ermöglichen so die Durchführung einer gleichbleibenden, qualitativ hochwertige Schulung, die gleichzeitig das gewünschte Fahrverhalten verbessert.
Der Virtual-Reality-Simulator von Raymond bietet:
Der Virtual-Reality-Simulator von Raymond ist seit 2018 auf dem Markt und ermöglicht Bedienern das Lernen in einer virtuellen Umgebung unter Anleitung eines zertifizierten Ausbilders und mithilfe eines realen Fahrzeugs und dessen Bedienelementen. Dazu wird der Simulator an den zum Patent angemeldeten sPort von Raymond anschlossen. Eine solche Lösung kann bisher kein anderer Wettbewerber bieten.
Der Einsatz eines Fahrzeugs aus der vorhandenen Flotte hat den entscheidenden Vorteil, dass Unternehmen nicht in zusätzliche, Ausrüstung investieren müssen, die Platz im Lager bzw. Logistikzentrum belegen.
Die simulierte Umgebung führt die Bediener durch eine Reihe an standardisierten Übungsmodulen, die zu sechs verschiedenen Fahrzeugmodellen angeboten werden und dabei nur ein Simulationskit erfordern.
Die VR-Software kann ebenfalls Szenarien simulieren, die Bediener auf unerwartete Situation vorbereiten, und ihnen helfen, sich mit den Bedingungen in Warenlagern sowie der Arbeit dort in einer kontrollierten Weise vertraut zu machen, statt mit diesen zum ersten Mal in der Praxis konfrontiert zu werden.
Der Raymond Virtual Reality Simulator liefert zudem ein umfassendes Bild der Bedienerleistung beim Durchlaufen der einzelnen Module. Das standardisierte Reporting hilft Vorgesetzten, eine datenbasierte Entscheidungen darüber zu treffen, welcher MItarbieter für die jeweilige Aufgabe am besten geeignet ist.
Eine der größten Herausforderungen, vor denen die US-Fertigungsindustrie steht, ist der Fach- und Arbeitskräftemangel und die gleichzeitig steigenden Anforderungen des E-Commerce.
Technologien, wie der Virtual-Reality-Simulator von Raymond helfen die Fachkräftelücke zu verkleinern, indem sie praxisnahe Schulungen für unerfahrene Fahrzeugbediener bieten, bevor diese in Warenlagern zum Einsatz kommen, so dass jene vor der Arbeit in einem stressigen Umfeld Erfahrungen sammeln können. Der Virtual-Reality-Simulator von Raymond erleichtert Gabelstaplerbedienern das Verständnis für die Arbeit in der Materialhandhabung, indem sie sich frühzeitig in einer statischen Umgebung mit einem realen Fahrzeug und echten Bedienelementen ausprobieren können.
Diese VR-Schulung ist insbesondere dann hilfreich in Zeiten, wo es deultich mehr offene Stellen als Facharbeiter in der verarbeitende Industrie gibt, als was nicht zuletzt dem schlechten Ruf dieses Arbeitsumfelds und dem Mangel an entsprechenden Fachkenntnissen geschuldet ist. Gut ausgebildete Gabelstaplerbediener, die im Unternehmen bleiben und denen die erforderlichen Tools für effizientes und effektives Arbeiten geboten werden, können zur Steigerung der Produktivität ihres Unternehmens beitragen.
Darüber hinaus glauben die Führungskräfte im verarbeitenden Gewerbe, dass sich der Fachkräftemangel am ehesten bekämpfen bekämpfen lässt, indem man die Produktivität durch die Implementierung neuer Technologien erhöht. Dies ist besonders wirkungsvoll, wenn die Verbraucher extrem schnelle – manchmal innerhalb von 24 Stunden – Produktlieferungen verlangen. Und der E-Commerce zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung.
Vorteile für Kunden:
Vorteile für Nutzer:
Arbeiten und Fahren mit einem Gabelstapler oder Lagertechnikgerät erfordert handwerkliches Geschick. Das wurde bisher in speziellen Ausbildungszentren oder in der Praxis gelehrt. Es besteht jedoch immer die Gefahr von Verletzungen am Menschen oder Schäden an Stapler, Gebäude oder Waren. Darüber hinaus sind die Fahrzeuge natürlich wartungspflichtig.
Mit dem Raymond Virtual Reality Simulator bietet das Unternehmen eine Lösung, um das Geschick in einer sicheren, aber sehr realistischen Umgebung zu erlernen oder die Fähigkeiten der Fahrer zu verbessern. Ohne die Risiken und Kosten, die früher bestanden. Der VR-Simulator ist mit einem echten Gerät verbunden, das genauso wie in der Praxis funktioniert. Das Training oder die Tests des Fahrers findet jedoch in einer virtuell simulierten Umgebung statt. Natürlich unter der Aufsicht eines zertifizierten Anleiters. Der Simulator ist mit dem sPort (Simulation Port) des Unternehmens verbunden, für den ein Patent angemeldet wurde. Der Vorteil der Verwendung eines vorhandenen Serienstaplers besteht darin, dass keine Investitionen in zusätzliche Ausrüstung oder Platz erforderlich sind.
Das Simulationskit ist zunächst für sechs Staplermodelle erhältlich, die alle aus dem Hause Raymond stammen. Während der IFOY TEST DAYS wird die Lösung für die Hochhubkommissionierer und Schubmaststapler von Raymond vorgestellt. Für den Kommissionierer stehen neun standardisierte Schulungsmodule zur Verfügung. Der Schubmaststaplerfahrer kann mit 23 verschiedenen Aufgaben geschult und getestet werden.
Der Raymond VR-Simulator gibt ein detailliertes Bild der Nutzerleistung ab. Er zeigt nicht nur, ob das Fahrzeug ordnungsgemäß bedient wird, sondern auch, ob sich der Nutzer innerhalb der Abmessungen des Fahrzeugs bewegt. Die Performance kann direkt vor Ort analysiert werden. Nach Ansicht der IFOY-Tester trägt dieses Feedback sicher dazu bei, die Leistung des Fahrers zu verbessern. Durch die Aufzeichnung der Leistung ist es möglich, später genau die Details zu trainieren, die sorgfältiger erledigt werden müssen. Mithilfe der gesammelten Daten wird auch ein standardisierter Bericht erstellt. Er hilft bei der Beurteilung der Fähigkeiten des Bedieners und bei der Identifizierung von Verbesserungsmöglichkeiten. In Leistungsberichten kann der Fortschritt jedes einzelnen Fahrers dokumentiert werden.
Zudem erweist sich die Anwendung des Systems in der Praxis als sehr einfach. Nach dem Aufsetzen eines Headsets mit VR-Brille (auch für Brillenträger geeignet) können man gleich loslegen. Das IFOY-Testteam hat verschiedene Übungen absolviert und kommt zu dem Schluss, dass der Raymond Virtual Reality Simulator eine sehr realistische und angenehme Möglichkeit ist, das Handwerk in einer virtuellen Umgebung zu erlernen oder zu testen. Die Tatsache, dass das Ganze im eigenen Unternehmen stattfindet, ist ein weiterer Pluspunkt.
Mit dem Raymond Virtual Reality Simulator bietet die amerikanische Marke Raymond ( eine Tochter von Toyota ) eine sehr praktische und realistische Möglichkeit, Fahr- und Bedienkenntnisse auf sichere Weise zu trainieren. Durch den Einsatz von Standard-Flurförderzeugen wirkt und fühlt sich die Bedienung realistisch an. Diejenigen, die später in der Praxis arbeiten, wissen genau, wie man den Stapler bedient. Es ist zu hoffen, dass diese Technologie nicht nur für Flurförderzeuge auf dem amerikanischen Kontinent zur Verfügung steht.
Zu den Kunden von Simulatoren für die Ausbildung und das Training von Flurförderzeugfahrern zählen sowohl die Unternehmen, die Flurförderzeuge betreiben, als auch Dienstleistungsunternehmen, die Fahrer ausbilden. Insofern ist der Markt für die Ausbildungs- und Trainingssimulatoren für Flurförderzeugfahrer sehr groß. Raymonds Simulator ist jedoch nur für die Betreiber von Raymond-Flurförderzeugen sinnvoll. Daher wird mit dem vorgestellten Produkt nur ein recht kleiner Teilmarkt erreicht werden können, so dass die Marktrelevanz als gering eingeschätzt wird.
Der Raymond-Simulator bietet für die Betreiber von Raymond-Flurförderzeugen zwei wichtige Nutzen: Erstens benötigen diese keine spezielle Plattform mit den Bedienelementen zur Nachbildung der Fahrerumgebung. Denn hierfür wird beim Raymond-Simulator das ohnehin vorhandene Flurförderzeug genutzt. Das reduziert die Kosten und den Aufwand für die Beschaffung und die Inbetriebnahme des Simulators. Zweitens erlernt die auszubildende Person die Bedienung des Flurförderzeugs, das sie später auch im betrieblichen Alltag benutzen wird. Für die zweite potenzielle Kundengruppe, den Ausbildungsdienstleistern, ergibt sich der Vorteil einer mobilen Fahrerplattform. Dem gegenüber steht jedoch der Nachteil, dass die auszubildende Person speziell auf die Bedienung von Raymond-Flurförderzeugen geschult wird. Als grundsätzlicher Nachteil des Raymonds-Simulators ist das fehlende Bewegungssystem anzusehen. Ausbildungs- und Trainingssimulatoren von Wettbewerbern bieten zu mindestens in einem geringen Maße eine Nachbildung der Fahrzeugbewegung durch das Neigen der Fahrerplattform um zwei orthogonale Drehachsen. Fahrsimulatoren ohne Bewegungssystem führen bei den Nutzern häufig zu einer Kinetose (Seekrankheit), weil die Bewegungs- und die Sichtinformationen nicht miteinander übereinstimmen.
Die Neuheit des vorgestellten Simulators besteht darin, dass als Bedienumgebung des Fahrers ein gewöhnliches Flurförderzeug genutzt wird. Dieses Gerät muss allerdings aus dem Hause Raymonds stammen und über eine spezielle Datenschnittstelle, den sogenannten sPort, verfügen. Alle übrigen Elemente und Features des Systems sind auch bei Wettbewerbsprodukten zu finden. Außerdem eröffnet der Raymond-Simulator die Möglichkeit bei der Durchführung von Trainingsaufgaben Daten zu gewinnen, die sowohl zur individuellen Optimierung des weiteren Trainings als auch zum Personaleinsatz genutzt werden können.
Die technische Umsetzung des Simulators ist, soweit erkennbar, professionell. Es werden hochwertige Komponenten (VR Brille, Trackingsensoren) nach neuestem Stand verwendet. Dennoch war bei der Demonstration vor Ort festzustellen, dass die Genauigkeit des Tracking der Hände noch unzureichend ist. Wie detailliert und realitätsnah die in der Simulator-Software hinterlegten Fahrzeugbewegungsmodelle sind, kann leider nicht beurteilt werden.
| Funktionalität / Art der Umsetzung | + |
| Neuheit / Innovation | + |
| Kundennutzen | + |
| Marktrelevanz | − |
| ++ sehr gut / + gut / Ø ausgeglichen / − weniger / −− nicht vorhanden | |
Quellennachweis für Bilder/Videos: The Raymond Corporation
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
In den Statuten sind die Grundwerte und die Standards des IFOY AWARD festgelegt, nach denen die Organisation handelt. Dazu gehören unter anderem Gremien, Wahlomodus, Bewertungskriterien sowie der Code of Conduct.
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year verfügt über drei Gremien: Jury, Träger und Fachbeirat.