IFOY Audit
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
Der Brightpick Autopicker ist nach Unternehmensangaben der erste autonome mobile Kommissionierroboter der Welt. Er ist in der Lage, Aufträge direkt in den Gängen des Lagers zu kommissionieren und zu konsolidieren. Im Gegensatz zu anderen Fulfillment-Robotern muss der Brightpick Autopicker nicht zu zentralen Kommissionierstationen hin- und herfahren, was eine schnellere Kommissionierung und einen höheren Durchsatz ermöglicht.
Produktname und Firma
Brightpick Autopicker – Brightpick

Brightpick Autopicker ist ein mobiler Roboter, der Bestellungen direkt in den Gängen des Lagers kommissioniert und konsolidiert. Er arbeitet wie ein Mensch mit einem Wagen, der Aufträge selbstständig kommissioniert und zusammenführt, während er sich durch die Lagergänge bewegt. Er nutzt dazu ein patentiertes Design mit zwei Behältern, um Lagerbehälter aus den Regalen zu ziehen, die Artikel mit einem Robotergreifarm zu picken und in einen Auftragsbehälter zu legen. Im Gegensatz zu anderen Fulfillment-Robotern muss der Brightpick Autopicker nicht zu zentralen Kommissionierstationen hin und her fahren.
Neben der robotergestützten Kommissionierung im Regalgang, kann der Brightpick Autopicker auch für andere Aufgaben eingesetzt werden, wie z. B. die Ware-zur-Person-Kommissionierung (für Artikel, die menschliches Fingerspitzengefühl erfordern), Palettenkommissionierung, Lagernachschub, dynamische Lagerung, Auftragskonsolidierung, Zwischenlagerung und Versand.
Die Roboter können zuverlässig gekühlte und ungekühlte Lebensmittel, Pharmazeutika, medizinische Geräte, verpackte Waren, Kosmetika, Elektronik, Textilien in Plastikverpackungen und mehr kommissionieren.
Die Roboter arbeiten mit Standardregalen und -behältern, was einen schnellen Einsatz und eine einfache Integration in jede Lagerumgebung ermöglicht, einschließlich bestehender Anlagen und Zwischengeschosse.
Die gesamte Brightpick Autopicker-Flotte und der Fulfillment-Prozess in jedem Lager werden von der Brightpick Intuition-Software orchestriert und optimiert.
Alle anderen automatisierten Fulfillment-Lösungen arbeiten heute nach dem Prinzip „Ware-zur-Person“, wobei Roboter Produkte aus dem Lager holen, sie an einen bestimmten Platz zum Kommissionieren transportieren und die übrigen Produkte anschließend wieder ins Lager zurückbringen. Im Gegensatz dazu kommissioniert und konsolidiert der Brightpick Autopicker die Aufträge direkt in den Gängen des Lagers. Das bedeutet, dass er nicht zu den zentralen Kommissionierstationen hin und her fahren muss, was eine schnellere Kommissionierung und einen höheren Durchsatz bedeutet. All dies führt dazu, dass Unternehmen weniger Roboter und Arbeitskräfte für die Auftragsabwicklung benötigen, was wiederum zu geringeren Kosten und einer verbesserten Kapitalrendite führt. Brightpick Autopicker bietet nach Unternehmensangaben die niedrigsten Kosten pro Kommissionierung aller auf dem Markt erhältlichen Lösungen.
Der Brightpick Autopicker ist patentiert und basiert auf proprietärer maschineller Bildverarbeitung und KI. Seine fortschrittlichen KI-Algorithmen wurden bisher mit über 500 Millionen Entnahmen trainiert und nutzen maschinelles Lernen, um sich mit jedem Pick zu verbessern.
Brightpick Autopicker ermöglicht es Lagerbetreibern, jede Phase der Auftragsabwicklung problemlos zu automatisieren. Die wichtigsten Zielmärkte sind E-Commerce und Onlinegroßhandel.
Die Roboter eignen sich für jedes Lager, in dem eine Kommissionierung erforderlich ist. Dazu gehören Online-Großhandel, Pharmaindustrie, Medizintechnik, verpackte Waren, Kosmetik, Elektronik, verpackte Kleidung, Fertigungsindustrie und Ersatzteildistribution.
Die wichtigsten Vorteile des Brightpick Autopicker sind schnellere Kommissionierung und höherer Durchsatz, weniger Roboter für die Auftragsabwicklung, geringere Kosten und ein verbesserter ROI.
Darüber hinaus bietet Brightpick Autopicker dank der robotergestützten Kommissionierung und der automatischen Nachschubfunktion die größtmögliche Arbeitsersparnis.
Die Brightpick-Lösung ist innerhalb weniger Wochen einsatzbereit und ermöglicht es den Unternehmen, ihren Personalaufwand für die Kommissionierung um 98 Prozent zu reduzieren und die Kommissionierkosten um die Hälfte zu senken.
Kunden wie die Rohlik Group, Dr. Max und The Feed (mit Sitz in den USA) nutzen bereits Brightpick Autopicker in ihren Lagern.
100 Prozent „inhouse developed and assembled“ – das zeichnet den Autopicker aus, den ersten autonomen mobilen Kommissionierroboter der Welt aus dem Hause Brightpick. Beim Autopicker arbeitet Brightpick eng mit seinem 2013 gegründeten Schwesterunternehmen Photoneo zusammen. Gleiche Gründer, ähnliche Technologie: 3D-Vision, Robotik, KI und Software für ein funktionierendes Warehouse Execution System. Autopicker-Installationen finden sich inzwischen in den USA, in Deutschland, in der Slowakei und in Tschechien.
Das Start-up Brightpick ist erst seit 2021 mit seinen 180 Mitarbeitern aktiv. Ursprünglich in der Slowakei gegründet, hat das Unternehmen seinen Hauptsitz aufgrund des enormen Marktpotenzials inzwischen in die USA verlegt. Etwa 70 Autopicker-Geräte sind bereits auf dem Markt installiert. Zusammen mit den Vorgängermodellen betreibt Brightpick etwa 250 Roboter in neun Installationen. Laut Brightpick sind die Einsparungen bei den Arbeitskosten deutlich höher als bei herkömmlichen Goods-to-Person-Stationen, bei gleichzeitig höherem Durchsatz, einfacherer Installation und niedrigeren Kosten. Das Unternehmen gibt an, dass die Kommissionierkosten halbiert wurden.
Was ist neu bei dieser Art der Kommissionierung: Der Autopicker zieht den Quellbehälter aus dem Lager beziehungsweise dem Standardregal, das ohne Rollen oder Schienen auskommt. Während sich der Roboter zum nächsten Lagerplatz oder Regal weiterbewegt, nimmt er wie ein menschlicher Picker schon die Kommissionierung in den Zielbehälter vor. Dabei bringt der Roboter den gepickten Behälter zum nächsten Lagerplatz. Das heißt aber auch, dass immer ein leerer Platz zur Verfügung stehen muss, in den der Behälter abgestellt werden kann. Der Autopicker arbeitet mit einem Wagen, der Aufträge selbstständig kommissioniert und konsolidiert – ganz ohne menschliches Eingreifen.
Technisch betrachtet nutzt Autopicker für diesen Vorgang ein patentiertes Design mit zwei Behältern, um Lagerbehälter (Storage Tote) aus dem Regal zu ziehen, die Artikel per Robotergreifarm zu picken und in einen Auftragsbehälter (Order Tote) zu legen. Der große Unterschied zu anderen Fulfillment-Robotern besteht darin, dass der Brightpick Autopicker nicht zu zentralen Kommissionierstationen fahren muss. Ein weiterer Vorteil ist seine Vielseitigkeit, da er nicht nur für die Kommissionierung im Regalgang eingesetzt werden kann, sondern auch für andere Aufgaben wie die Palettenkommissionierung, den Lagernachschub, die dynamische Lagerung, die Auftragskonsolidierung, Zwischenlagerung und den Versand. Und ist zum Beispiel beim Picken menschliches Fingerspitzengefühl erforderlich, kann der Autopicker auch für eine normale Ware-zur-Person-Kommissionierung eingesetzt werden.
Darüber hinaus können die Roboter zuverlässig eine Vielzahl von Produkten kommissionieren, darunter gekühlte und ungekühlte Lebensmittel, Pharmazeutika, medizinische Geräte, verpackte Waren, Kosmetika, Elektronik oder Textilien in Plastikverpackungen. Die gesamte Autopicker-Flotte und der Fulfillment-Prozess im Lager werden von der Brightpick-Intuition-Software orchestriert und optimiert.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Tatsache, dass die eigentliche Kommissionierung während der Fahrt eines Roboters von einem Ort zum anderen erfolgt, ohne dass der Roboter zu einer „Basisstation“ zurückkehren muss, neu und revolutionär ist. Obwohl eine genaue Messung während der Live-Beurteilung bei den TEST DAYS nicht möglich war, konnte eine höhere Durchsatzrate und somit eine erhebliche Zeitersparnis bestätigt werden. Dies führt zu einer Verringerung der benötigten Roboter, was sich positiv auf den Return on Investment auswirkt und die Kommissionierkosten spürbar senkt.
Der Autopicker von Brightpick hat im Test einen technisch hochwertigen Eindruck hinterlassen. Die Umsetzung ist konsequent auf einen hohen Warendurchsatz, geringe Kosten pro Pick und eine hohe Auslastung aller technischen Funktionskomponenten optimiert. Die Kombination des Scara Arms mit einem flexiblen Sauggreifer und der Linearachse des Systems, welche auch zur Behälterhandhabung benötigt wird, stellt ein zuverlässiges Vereinzeln vielfältigster Artikel bis zu 2,5 kg Gewicht in verschiedensten Verpackungseinheiten selbst im Kühlbereich sicher. Marktüblich werden hierzu keine Stammdaten benötigt.
Der Autopicker ist die weltweit erste, kommerziell erfolgreich eingesetzte Roboterlösung, welche am Bestandsregal die Behälter entnimmt und direkt die Artikel in den Zielbehälter kommissioniert. Die raffinierten technischen Details in der effizienten Umsetzung der Handhabungsprozesse sind ebenfalls sehr innovativ.
Aufgrund des gewählten Ansatzes kann der Autopicker in Bestandslagern mit Regalen bis zu 4 m Höhe und mit beliebigen Standardbehältern ohne Anpassungen in kurzer Zeit von 2 bis 4 Wochen in Betrieb genommen werden. Das System ist mit allen relevanten Prozessen im Lager kompatibel und beherrscht neben der Warenkommissionierung unter anderem auch das Einlagern von Waren, die Kommissionierung direkt von Paletten (mit menschlichem Picker) oder das Sequenzieren und Konsolidieren von Behältern und ist damit sehr flexibel einsetzbar. Das intelligente Flotten- und Ladenmanagement der Roboter adaptiert sich an die Auslastungskurven des Lagers und erlaubt auch die punktuelle Zusammenarbeit mit dem Personal, etwa für das Goods-to-Person Prinzip bei manuell zu kommissionierenden Waren.
Das System adressiert Warenlager mit hohen Anforderungen an Warendurchsatz und Reaktionszeit und ist somit für große Wachstumsbranchen wie E-Commerce für Lebensmittel, Pharma und Konsumgüter sehr gut aufgestellt. In Bestandslagern mit Standardregalen ist das System ab 5000 Picks pro Tag bei einem Bestand von 1000 bis 30.000 SKUs wirtschaftlich einsetzbar. In der Kombination aus Flexibilität und sehr gutem ROI von 1 bis 2 Jahren stellt der Autopicker eine gute Wahl für ein breites Marktumfeld dar. Neben dem Direktkauf wird auch ein Robot-as-a-Service Modell angeboten, welches insbesondere 3PL-Anbieter mit kurzen Kontraktlaufzeiten anspricht. Beeindruckend ist, dass bereits nach einem Jahr nach Markeinführung 70 Roboter bei zwei Kunden im Einsatz sind.
Im Wachstumsmarkt der automatischen Warenlagersysteme für die Kommissionierung von Kundenbestellungen stellt der die Waren direkt am Regal aus den Behältern greifende Brightpick Autopicker eine echte technische Innovation dar, welche auf hohen Warendurchsatz, die beste Kosteneffizienz pro Pick, kurze Reaktionszeiten und die gesamtheitliche Integration in alle relevanten Varianten von Warenlagerprozessen hin optimiert ist. Das technisch hochwertig und zuverlässig ausgeführte sowie in allen Funktionen auf Einfachheit und höchste Effizienz getrimmte System besticht zusätzlich durch seine Modularität, welche eine schnelle und kostengünstige Inbetriebnahme, Umkonfiguration oder gar den Umzug bei höchster Einsatzflexibilität im Bestandsregallager sowie ein Robot-as-a-Service Kostenmodell erlaubt.
| Funktionalität / Art der Umsetzung | ++ |
| Neuheit / Innovation | ++ |
| Kundennutzen | ++ |
| Marktrelevanz | ++ |
| ++ sehr gut / + gut / Ø ausgeglichen / − weniger / −− nicht vorhanden | |
Quellennachweis für Bilder/Videos: Brightpick
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
In den Statuten sind die Grundwerte und die Standards des IFOY AWARD festgelegt, nach denen die Organisation handelt. Dazu gehören unter anderem Gremien, Wahlomodus, Bewertungskriterien sowie der Code of Conduct.
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year verfügt über drei Gremien: Jury, Träger und Fachbeirat.