IFOY Audit
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
HEB-IO kann LKW in unter fünf Minuten entladen, bis zu 2.000 kg pro Palette bewegen und die Kosten pro bewegter Palette deutlich senken. Zwei autonome Zinkenroboter fahren vollständig unter Paletten, nehmen sie auch seitlich auf und bewegen sie omnidirektional zwischen LKW und Lager. Mehrere Systeme arbeiten parallel im Schwarm. Damit schließt HEB-IO die Automatisierungslücke zwischen Lager und LKW, die bestehende AGV-Systeme nicht abdecken, und ermöglicht eine flexible Plug&Play Brownfield Implementation.
HEB-IO TwinX reduziert die LKW-Entladung auf unter fünf Minuten und hat dabei bis zu 2.000 kg schwere Paletten autonom bewegen. Kern der Lösung sind zwei kompakte, kooperierende Zinkenroboter, die vollständig unter eine Palette fahren, sie anheben und autonom zwischen LKW und Lager transportieren.
Der Zwei-Zinken-Ansatz ermöglicht Palettenunterfahrung, Durchfahrt und seitliche Aufnahme. In Kombination mit omnidirektionalem Antrieb und hoher Bodenfreiheit ist HEB-IO TwinX speziell für Rampen, LKW-Innenräume und bestehende Brownfield-Lager ausgelegt.
Mehrere Roboterpaare können parallel arbeiten. Dadurch wird die Be- und Entladung von LKW nicht länger sequenziell mit einem einzelnen Fahrzeug durchgeführt, sondern als paralleler Schwarmprozess organisiert.
HEB-IO TwinX automatisiert damit einen der letzten stark manuellen Bereiche moderner Intralogistik. Ziel ist es, Wartezeiten zu reduzieren, Rampendurchsatz zu erhöhen, Abläufe planbarer zu machen und Mitarbeitende von körperlich belastenden Tätigkeiten zu entlasten. Der modulare Aufbau unterstützt Wartung, Reparatur und die schrittweise Skalierung von einzelnen Pilotsystemen zu größeren Flotten.
Zwei autonome Zinken statt eines automatisierten Gabelstaplers: Das ist der zentrale Innovationsansatz von HEB-IO TwinX. Die Roboter fahren vollständig unter eine Palette, durchfahren sie und nehmen sie auch seitlich auf. Dadurch ist TwinX deutlich kompakter und flexibler als klassische Stapler oder starre Ladesysteme.
Ein wesentlicher USP ist die Kombination aus minimalem Formfaktor, Mecanum Antrieb, integriertem Hubmechanismus und hoher Bodenfreiheit. Dadurch kann TwinX typische Niveauunterschiede zwischen Lager, Rampe und LKW überwinden und ohne speziell angepasste Böden oder feste Fördertechnik in Brownfield-Umgebungen eingesetzt werden.
Ein weiterer Innovationssprung liegt in der Parallelisierung. Mehrere HEB-IO TwinX Systeme können gleichzeitig Paletten bewegen. Während klassische Stapler oder einzelne autonome Fahrzeuge Paletten nacheinander transportieren, organisiert HEB-IO TwinX die Be- und Entladung als parallelen Schwarmprozess.
Die Innovation liegt damit nicht in einer Einzelkomponente, sondern in einer neuen Systemarchitektur aus Zwei Zinken Formfaktor, seitlicher Palettenaufnahme, hoher Bodenfreiheit, Omnidirektionalität und paralleler Flottenlogik.
Der Markt wird durch drei Entwicklungen getrieben: Fachkräftemangel, steigenden Automatisierungsdruck und den Bedarf nach planbareren und resilienteren Lieferketten. HEB-IO setzt mit TwinX dort an, wo Automatisierung heute häufig scheitert.
45 bis 90 Minuten Wartezeit an Laderampen und hoher Personaldruck machen die Be- und Entladung von LKW zu einem zentralen Engpass der Intralogistik. Trotz weitgehend automatisierter Lagerprozesse erfolgt dieser Schritt häufig noch manuell. Genau diese Automatisierungslücke schließt der HEB-IO TwinX. Da palettierte Warenströme weltweit Standard sind, ist die Lösung international skalierbar.
Zielkunden sind Unternehmen mit hohem palettiertem Warenfluss und regelmäßigem LKW-Aufkommen: Logistikdienstleister, Distributionszentren, FMCG und Handelslager, industrielle Lager und Umschlagzentren. Besonders relevant ist HEB-IO TwinX für Brownfield-Standorte, an denen starre Fördertechnik oder große Infrastrukturumbauten wirtschaftlich schwer umsetzbar sind. Gesprächen mit großen Logistikunternehmen belegen, dass die automatisierte LKW-Be- und Entladung mittels AGV für die kommenden Jahre konkret auf der Agenda steht. Das bestätigt den Marktbedarf nach flexiblen und nachrüstbaren Automatisierungslösungen.
Höhere Effizienz, geringere Entladezeit, geringere Kosten pro Palette, weniger Personalabhängigkeit und damit bessere Planbarkeit: Darauf zielt HEB-IO ab.
Durch mehrere parallel arbeitende Roboter kann der Rampendurchsatz deutlich steigen. LKW-Standzeiten werden reduziert, Abläufe planbarer und nachgelagerte Lagerprozesse gleichmäßiger ausgelastet.
Mitarbeitende profitieren durch die Entlastung von körperlich belastenden, monotonen und kurzfristig anfallenden Be- und Entladetätigkeiten. Sie können stärker in Prozesssteuerung, Qualitätssicherung, Wartung und Ausnahmefällen eingesetzt werden. Auch LKW-Fahrer profitieren von kürzeren Wartezeiten und klareren Abläufen.
Für Brownfield-Kunden ist entscheidend, dass HEB-IO ohne große bauliche Veränderungen eingesetzt werden soll. Der modulare Aufbau vereinfacht Wartung und Reparatur, während sich das System schrittweise von einer einzelnen Rampe auf größere Flotten und weitere Standorte skalieren lässt.
Quellennachweis für Bilder/Videos: HEB-IO
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
In den Statuten sind die Grundwerte und die Standards des IFOY AWARD festgelegt, nach denen die Organisation handelt. Dazu gehören unter anderem Gremien, Wahlomodus, Bewertungskriterien sowie der Code of Conduct.
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year verfügt über drei Gremien: Jury, Träger und Fachbeirat.