IFOY Audit
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
Ein AGV, ausgestattet mit zwei Cobot-Armen, greift und trägt Kleinladungsträger KLTs wie mit zwei Händen – wo die Kiste steht und wie sie orientiert ist, sieht es selbständig. Durch die EVASIVE-Software werden die Armbewegungen automatisch aufeinander abgestimmt, ohne Einlernen und langes KI-Training. Mit unserer Technologie EncapsulatedAI lassen sich zusätzlich weitere KI-Skills in sicheren Kapseln in der Bewegungsplanung nutzen, für Flexibilität bei wechselnden Kisten und Varianten. So übernimmt die Lösung schon jetzt den sicheren, automatisierten Transport und die Handhabung zwischen Regal und Arbeitsplatz
Produktname und Firma
Dual Arm AGV – EVASIVE ROBOTICS



KLT aus dem Regal holen, umsetzen und an Arbeitsplätze oder Maschinen bringen: Für diese repetitive Arbeit bewerben sich immer weniger Fachkräfte, Stellen bleiben lange unbesetzt. Der Dual Arm AGV übernimmt genau diese Aufgaben und verbindet Transport und Handhabung in einem Fahrzeug, auch in bestehenden Hallen mit engen Gängen und vorhandenen Regalen. Die Arme haben eine Reichweite von 1.300 mm und tragen gemeinsam bis zu 30 kg, eine Akkuladung reicht für bis zu acht Stunden. Sicherheitslaserscanner sorgen für eine sichere Navigation ohne Bodenmarkierungen, auch in Gängen ab etwa 1,2 m Breite, und schützen Menschen im Arbeitsumfeld.
Die Intelligenz liefert die EVASIVE ROBOTICS GmbH: Die Aufgabe wird einmal definiert, den Rest übernimmt das System. Das Vision-System erfasst Regal und Kiste, die Bewegungsplanungssoftware berechnet daraus sichere Bewegungen beider Arme. So passt sich unsere Lösung schnell an unterschiedliche Regale, Kisten und Umgebungen an, ohne dass Bewegungen eingelernt werden müssen, selbst wenn sich die Umgebung ändert. Das Ein- und Auslagern von KLT ist bereits umgesetzt. Pick-and-Place, Kommissionierung oder die Versorgung von Arbeitsplätzen und Maschinen lassen sich individuell als weitere Fähigkeiten hinzufügen.
Mobile Roboter mit Greifarm haben meist nur einen Arm. Arbeiten zwei Roboter im selben Raum, bekommt heute jeder einen festen Bereich, und jede Bewegung wird von Hand eingelernt (Teach-in). KI-Systeme sparen das Einlernen, müssen aber erst aufwendig trainiert werden und bleiben in ihren Entscheidungen schwer nachvollziehbar. Die EVASIVE ROBOTICS GmbH verbindet die Vorteile beider Welten. Ihre Bewegungsplanungssoftware berechnet die Bewegungen beider Arme direkt aus den Maßen von Roboter, Fahrzeug und Regal und stimmt sie so aufeinander ab, dass beide Arme den Arbeitsraum gemeinsam nutzen und ein Teil zusammen greifen und tragen. Für den Anwender bedeutet das: ohne Datensammlung schnell produktiv sein. Ändert sich eine Aufgabe, berechnet die Software die Bewegungen automatisch neu. Gleiche Aufgaben führt der Roboter immer gleich aus, das erleichtert Abnahme und Fehlersuche.
Mit EncapsulatedAI werden KI-Module in sicheren Kapseln in die Bewegungsplanung integriert. Jeder KI-Vorschlag wird gegen physikalische und sicherheitstechnische Grenzen geprüft, bevor sich ein Arm bewegt. So setzt EVASIVE KI-Skills bereits heute industriesicher ein, etwa um auf Störungen oder unvorhergesehene Situationen zu reagieren. Der Roboter bleibt dabei berechenbar, die Sicherheitssteuerung unangetastet. Die Architektur ist zudem offen für verschiedene Roboterarme: Erfordert eine Anwendung mehr Traglast oder Reichweite, wird der Armtyp getauscht, die Software bleibt dieselbe.
Der Intralogistik fehlen Arbeitskräfte. Laut Bundesagentur für Arbeit kamen in der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik zuletzt nur 72 Bewerber auf 100 Stellen, im Schnitt aller Berufe waren es 93. Besonders schwer zu besetzen sind monotone Handhabungsaufgaben: KLT ein- und auslagern, umsetzen, Arbeitsplätze und Maschinen versorgen. AMRs haben den Transport bereits automatisiert. Die Handhabung an Start und Ziel bleibt jedoch meist manuell oder erfordert Übergabestationen, Förderstrecken und stationäre Roboterzellen. Genau diese Lücke schließen mobile Manipulatoren. Ihr Weltmarkt wächst laut Research and Markets von 748 Mio. US-Dollar (2025) auf 1,49 Mrd. US-Dollar (2030), das entspricht 14,7 Prozent pro Jahr.
Der Dual Arm AGV zielt auf den industriellen Mittelstand, Automobilhersteller und Zulieferer sowie den Maschinenbau: gewachsene Brownfield-Umgebungen mit bestehenden Regalen, engen Gängen und wechselnden Aufgaben, in denen sich starre Automatisierung nicht rechnet. Zwei Arme erweitern das Einsatzspektrum gegenüber einarmigen Systemen um größere und schwerere Ladungsträger. Der Weg in den Markt ist angelegt: Ein gestandener Partner bringt die in eigenen Werken im Serienbetrieb erprobte Plattform, Fertigung in Europa und den Service ein. Die EVASIVE ROBOTICS GmbH liefert die Software, die auch mit anderen Roboterarmtypen arbeitet. Namhafte deutsche Industrieunternehmen haben bereits Interesse am Einsatz des Dual-Arm-AGV angemeldet.
Mit dem Dual Arm AGV übernimmt ein einziges Fahrzeug Transport und Handhabung. Übergabestationen, Förderstrecken und stationäre Roboterzellen entfallen, bestehende Regale bleiben unverändert nutzbar. Monotone Umlager- und Handhabungstätigkeiten erledigt der Roboter, Mitarbeiter werden für anspruchsvollere Aufgaben frei. Gleiche Aufgaben führt der Roboter immer gleich aus, das erleichtert Abnahme und Fehlersuche. Wachsen die Anforderungen, wird der Armtyp getauscht und die Plattform bleibt.
Die wichtigsten Vorteile:
Unterm Strich benötigen die Nutzer weniger Infrastruktur, sind schneller produktiv und investieren in ein System, das mit ihren Aufgaben wächst. So läuft die Handhabung zwischen Regal und Arbeitsplatz zuverlässig, auch wenn Personal fehlt.
Quellennachweis für Bilder/Videos: EVASIVE ROBOTICS
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
In den Statuten sind die Grundwerte und die Standards des IFOY AWARD festgelegt, nach denen die Organisation handelt. Dazu gehören unter anderem Gremien, Wahlomodus, Bewertungskriterien sowie der Code of Conduct.
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year verfügt über drei Gremien: Jury, Träger und Fachbeirat.