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IFOY

2027

AI-Guided 3D Aiming Technology for Intralogistics

3dvisionlabs

AI-Guided 3D Aiming ist eine Weltneuheit für die Intralogistik: ein Kamerasystem, das sieht, plant und gezielt liest. Wo heute Scangates aus vielen Kameras, Scannern und Industrie-PC stehen, erfasst ein einziges, kompaktes Gerät mindestens eine ganze Palettenseite – mit effektiv über 190 Megapixeln. KI erkennt Ladungsträger, Labels und Codes und plant die Reihenfolge; ein ultraschneller Spiegel und eine Flüssiglinse richten die Lesekamera in allen drei Raumrichtungen auf jedes Ziel aus. Das System prüft selbst, ob alles gelesen wurde – lückenlose Kontrolle im Wareneingang und -ausgang.

Produktname und Firma

AI-Guided 3D Aiming Technology for Intralogistics – 3dvisionlabs

Kategorie

Beschreibung

Die Kamera erfasst und prüft große Ladeeinheiten wie beladene Paletten – statisch, auf dem Drehteller oder in der Durchfahrt. In der Durchfahrt liest ein Gerät neben der Seite auch Vorder- und Rückseite; zwei Geräte links und rechts erfassen alle vier Seiten.

Im kompakten Gehäuse, kaum größer als ein einzelner Barcodeleser, arbeiten zwei Kameras nach einem einzigartigen Prinzip zusammen. Eine Weitwinkel-Farbkamera sieht die ganze Szene. KI-Modelle erkennen darin Ladungsträger, Labels, Codes und Kennzeichnungen. Aus zeitgestempelten Überblicksbildern berechnet das System die Lage jedes Ziels im Raum. Danach richtet es die zweite Kamera aus: Ein ultraschneller Steering-Mirror lenkt den Blick in zwei Achsen um bis zu ±50°, eine Flüssiglinse stellt auf die Entfernung jedes einzelnen Ziels scharf. So entsteht von jedem Ziel eine hochauflösende Detailaufnahme – gezielt statt flächig.

Funktionen:

  • 1D/2D-Codelesung und OCR.
  • Erkennung und Zuordnung von Labels, Erkennung fehlender Labels.
  • Klassifizierung und Zählung von Ladungsträgern.
  • Weitere KI-Funktionen kundenspezifisch erweiterbar.

Die Auswertung läuft vollständig im Gerät auf einem integrierten NVIDIA-Jetson-KI-Prozessor, ein Industrie-PC entfällt. Ergebnisse und Bilder stehen über Ethernet und REST-Schnittstelle für WMS und Steuerung bereit. Das System ist komplett selbst entwickelt: Elektronik, Optik, Mechanik, Regelung, Betriebssystem und KI-Software stammen von 3dvisionlabs.

Innovationen

AI-Guided 3D Aiming als Kerninnovation: Die Lesekamera hat 5 Megapixel. Weil Spiegel und Flüssiglinse sie in x, y und z nacheinander auf jedes Ziel ausrichten, deckt ein Gerät die ganze Szene mit einer effektiven Auflösung von über 190 Megapixeln ab – und das in jeder Entfernung des Arbeitsbereichs. Starre Kamera-Arrays brauchen dafür viele Kameras in der Fläche und zusätzlich je Tiefenbereich eine eigene Reihe.

Vorausschauende Ausrichtung: Aus der Folge der Überblicksbilder leitet das System die dreidimensionale Bahn jedes Ziels ab, berechnet künftige Positionen und steuert Spiegel und Fokus prädiktiv (zum Patent angemeldet). Statt vorprogrammierte Positionen blind abzufahren, liest es gezielt und erkennt, ob ein Label auf einem Behälter fehlt.

Eigene Hochgeschwindigkeits-Regelung: 3dvisionlabs hat Ansteuerung, Bahnplanung und Kalibrierung des Spiegels einschließlich Temperaturkompensation selbst entwickelt. Der ultraschnelle Spiegel fährt in wenigen Millisekunden zum nächsten Ziel und fährt bereits weiter, während Bild und Auswertung laufen. So werden Dutzende Ziele pro Sekunde erfasst. Bei bewegten Objekten führt die Regelung den Blick mit und kompensiert so Bewegungsunschärfe.

Neu ist die Integration: Portallösungen setzen Kameras, Scanner und Industrie-PC aus Standardkomponenten an Profilrahmen zusammen. Hier sind erstmals Szenenverständnis, 3D-Zielführung, Detaillesung und KI-Rechner in einem selbst entwickelten Gerät vereint und perfekt aufeinander abgestimmt.

Marktrelevanz

Wareneingang und Warenausgang sind in nahezu jedem Lager und Distributionszentrum ein kritischer Kontrollpunkt. Weltweit wird es bis 2027 rund 214.000 Lagergebäude mit mehr als 4.600 m² geben (Interact Analysis). Geprüft wird dort heute oft noch manuell mit Handscanner oder mit aufwendigen Scangates aus vielen Einzelgeräten. Fehlende oder falsch zugeordnete Labels führen zu Fehllieferungen, Reklamationen und Nacharbeit.

Zielbranchen sind unter anderem Lebensmittelhandel, Automobil- und Zulieferindustrie, Kontrakt- und Paketlogistik. Direkte Kunden sind Systemintegratoren und Intralogistikanbieter, die die Kamera als Komponente in Fördertechnik, Drehteller, Tore und Stationen einbauen. Weil ein Gerät ein ganzes Array ersetzt, wird automatisierte Kontrolle erstmals auch für mittelgroße Standorte wirtschaftlich.

Personalmangel, steigende Anforderungen an Rückverfolgbarkeit und der Trend zur Automatisierung verstärken den Bedarf. Konkrete Anwendungen mit Integratoren werden bereits ausgelegt.

Die Markteinführung ist für das erste Quartal 2027 geplant.

Kundennutzen

Ein Gerät statt eines ganzen Arrays: Wo heute viele Kameras oder Scanner in der Fläche und zusätzlich je Tiefenbereich nötig sind, genügt ein Gerät. Beispiel Europalette (1,2 × 2,3 m, Strichstärke 0,2 mm, 1,2 m Abstand): Rechnerisch ersetzt es rund 24 Kameras mit 12 Megapixeln, zu einem Bruchteil der Hardwarekosten.

Drastisch weniger Aufwand: kein Industrie-PC, kaum Halterungen und Verkabelung.

Schnelle Inbetriebnahme: Das System wird kalibriert ausgeliefert und die Einrichtung erfolgt über eine intuitive Weboberfläche. Dank vortrainierter KI-Funktionen ist keine Softwareentwicklung beim Kunden nötig. Weniger Aufwand beim Integrator bedeutet letztlich geringere Kosten für den Endkunden.

Lückenlose Kontrolle: Das System meldet, ob alle Ziele gelesen wurden und erkennt fehlende Labels.

Nachweis: Bilddokumentation jeder Ladeeinheit für Reklamationen und Haftungsfragen.

Entlastung: kein manuelles Scannen und Nachprüfen an der Palette.

Investitionssicher: neue Funktionen per Software-Update, kundenspezifische KI-Modelle ohne Hardwaretausch.

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