IFOY Start-up of the Year Award

Loady

Loady

Loady stellt erstmalig standardisierte, verlässliche Anforderungen für das Be- und Entladen an Industriestandorten bereit. Lkw werden nicht mehr am Tor oder an der Ladestelle abgewiesen, denn mitzubringende Ausrüstung, Dokumente oder Abläufe vor Ort sind vorab korrekt und verständlich kommuniziert worden. Zuverlässige, planungssichere Transporte bedeuten auf Seiten der Industrie und der Logistikdienstleister Einsparungen in Millionenhöhe – und das ständige Troubleshooting auf allen Seiten entfällt. Loady ist grundlegend für die weitere Digitalisierung und Automatisierung der Logistik.

Produktname und Firma

Loady – Loady

Beschreibung

Loady ist eine SaaS-Lösung und industrieweite Referenzquelle (Single Source of Truth) für Be- und Entladeanforderungen, auf die sich alle Logistikpartner in der Supply Chain beziehen können.

  1. Verlader und Warenempfänger können erstmalig alle Informationen und Anforderungen, die es für das Be- und Entladen eines Lkw an ihrem Standort und für bestimmte Produkte zu beachten gilt, in eine standardisierte Datenstruktur einpflegen.
  2. Loady beinhaltet ein modulares Datenmodell, dass für komplexe, große Standorte und Gefahrgüter, aber auch kleinere und einfachere Warenlieferungen nutzbar ist.
  3. Data Sharing: Über die Zuweisung von Transport-Lanes, können Daten mit Geschäfts- und Logistikpartnern für die jeweiligen operativen Prozesse geteilt werden.
  4. Datenänderungen werden in Loady getrackt, es gibt eine Datenhistorie. So ist jederzeit nachvollziehbar sein, welcher Datenstand zu welchem Zeitpunkt gültig war.
  5. Authorisierte Geschäfts- und Logistikpartner können bei Änderungen relevanter Datenfelder direkt informiert werden.
  6. Die Nutzung der Daten aus Loady erfolgt in den Unternehmensanwendungen via API, außerdem gibt es ein mobiles, multilinguales Interface für die Fahrer.
  7. Die Nutzung von Loady hilft im Frachteinkauf, Speditionsauftragswesen, Transportmanagement, Customer Service, Logistik- und Supply Chain Managment, der Standortlogistik und der Automatisierung / Digitalisierung von Logistikprozessen insgesamt.
  8. Bei den zur Datennutzung authorisierten Speditionen hilft Loady in der Ausschreibungsbearbeitung und Angebotserstellung, Disposition und der Kommunikation.

Innovationen

Es gibt keinen Vorgänger, nur eine langjährige Bruchstelle, die Loady endlich überwindet. Loady ist die erste Lösung am Markt, um Be- und Entladeanforderungen in einem strukturierten Datenmodell zu managen und eine verlässliche Quelle für alle Logistikpartner zu sein. Loady ist auch die erste zentrale Vorproduktdatenbank.

Damit bietet Loady eine sinnstiftende Alternative zu Freitextfeldern, in denen Unternehmen aktuell in unstrukturiertem Fließtextformat ihre Anforderungen zum Beladen – aber auch zum Entladen bei ihren Kunden – mühsam und fast immer fehlerhaft nachzuhalten versuchen. (Bei SAP geht es hier vor allem um die Felder G12 und G14 in den Speditionsaufträgen). Loady erstetzt auch manuell zusammengetragene Excel-Dateien für Logistiktender, Reinigungsanforderungen und Vorprodukte.

Marktrelevanz

Loady ist relevant für alle Unternehmen der Supply Chain und deren Logistikdienstleister, europaweit und global. Das bedeutet ein Marktvolumen von über 60.000 mittelgroßen bis großen Industrieunternehmen und über 20.000 Logistikdienstleistern weltweit. Durchschnittlichen Servicekosten liegen bei 20.000€ im Jahr, der potenzielle Markt bei 1.600 Millionen €.

Kundennutzen

So profitieren Industrieunernehmen und Logistikdienstleister von Loady:

  • Verlässliche Stammdaten, die entlang der Prozesse verwendet werden (teilweise auditrelevant).
  • Klare Verantwortlichkeiten für relevante Informationen und hierfür etablierte Data-Management-Rollen mit klaren Data-Governance-Regeln.
  • Vermeidung von europaweit zwei Millionen LKW-Ablehnungen an Toren und Lade-/Entladestellen.
  • Vermeidung von 50 Millionen extra/Leerkilometern (~220t t CO2 Emissionen).
  • Mehr Planungssicherheit an (Ent-)Ladestellen.
  • Drastische Reduktion von aktuellen Aufwänden im Troubleshooting und der Ursachenklärung, im Pflegen und der gegenseitigen Verifizierung von Informationen.
  • Automatische Kommunikation von relevanten Änderungen an Geschäfts- und Logistikpartner und damit gesteigerte Reaktionsfähigkeit und einheitliches Verständnis.
  • Überwindung von Sprachbarrieren durch mehrsprachiges Interface mit direkter Übersetzung für Daten-Manager, Fahrer und Speditionen.
  • Grundlegender Baustein zur weiteren Digitalisierung und Automatisierung der Logistik.

Testbericht

Loady ist eine Software as a Service (SaaS)-Lösung und industrieweite Referenzquelle (Single Source of Truth) für Be- und Entladeanforderungen, auf die sich alle Logistikpartner in der Supply Chain beziehen können. Verlader und Warenempfänger können erstmalig alle Informationen und Anforderungen, die es für das Be- und Entladen eines Lkw an ihrem Standort und für bestimmte Produkte zu beachten gilt, in eine standardisierte Datenstruktur einpflegen.

Die Software beinhaltet ein modulares Datenmodell, dass für komplexe, große Standorte und Gefahrgüter, aber auch kleinere und einfachere Warenlieferungen nutzbar ist. Über die Zuweisung von Transport-Lanes, lassen sich Daten mit Geschäfts- und Logistikpartnern für die jeweiligen operativen Prozesse teilen. Datenänderungen werden in der Software getrackt, es gibt eine Datenhistorie. So ist jederzeit nachvollziehbar sein, welcher Datenstand zu welchem Zeitpunkt gültig war. Autorisierte Geschäfts- und Logistikpartner können bei Änderungen relevanter Datenfelder direkt informiert werden. Die Nutzung der Daten findet in den Unternehmensanwendungen via API statt, außerdem gibt es ein mobiles, multilinguales Interface für die Fahrer.

Es gibt keinen Vorgänger, nur eine langjährige Bruchstelle, die sich mit der Software überwinden lässt. Loady ist die erste Lösung am Markt, um Be- und Entladeanforderungen in einem strukturierten Datenmodell zu managen und eine verlässliche Quelle für alle Logistikpartner zu sein. Bei der Software handelt es auch um die erste zentrale Vorproduktdatenbank.

Damit bietet Loady eine sinnstiftende Alternative zu Freitextfeldern, in denen Unternehmen aktuell im Fließtextformat ihre Anforderungen zum Beladen – aber auch zum Entladen bei ihren Kunden – mühsam und mitunter fehlerhaft nachzuhalten versuchen. In SAP geht es hier vor allem um die Felder G12 und G14 in den Speditionsaufträgen. Mithilfe der Software lassen sich ferner manuell zusammengetragene Excel-Dateien für Logistik-Tender, Reinigungsanforderungen und Vorprodukte ersetzen.

Loady ist relevant für alle Unternehmen der Supply Chain und deren Logistikdienstleister, europaweit und global. Das bedeutet ein Marktvolumen von über 60.000 mittelgroßen bis großen Industrieunternehmen und mehr als 20.000 Logistikdienstleistern weltweit.

IFOY Testfazit

Industrieunternehmen und Logistikdienstleister profitieren von Loady durch die Bereitstellung verlässlicher Stammdaten, die entlang der Prozesse verwendet werden. Die Verantwortlichkeiten für relevante Informationen sind eindeutig definiert. Hierfür sorgen etablierte Data-Management-Rollen mit klaren Data-Governance-Regeln. Demzufolge ist auch die Gefahr passé, dass Lkw an der Lade- oder Entladestelle abgewiesen werden. Somit trägt die Software zur Vermeidung von Extra- bzw. Leerkilometern bei (Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen). Der Aufwand für Problemlösungen, Ursachenklärung, Datenpflege und die gegenseitige Verifizierung von Informationen wird reduziert. Relevante Änderungen werden automatisch an Geschäfts- und Logistikpartner kommuniziert. Damit verbunden ist eine gesteigerte Reaktionsfähigkeit, was bei allen Beteiligten zu einem besseren Verständnis führt. Hierzu trägt auch die Überwindung von Sprachbarrieren durch mehrsprachiges Interface mit direkter Übersetzung für Daten-Manager, Fahrer und Speditionen bei.

IFOY Innovation Check

Marktrelevanz

Das Produkt Loady von Chemovator (LOADY) adressiert die im Industrie- wie auch Handelsumfeld enorm wichtige Thematik des standardisierten Datenaustausches bei der Vergabe und Durchführung von Transportaufträgen im Speditionsumfeld. Damit stellt es „standardisierte und verlässliche Anforderungen für das Be- und Entladen an Industriestandorten bereit“ – ein zweifelsohne für eine extrem hohe Zahl von Unternehmen heute hochrelevantes Problem. Es gibt fast kein herstellendes Unternehmen oder Handelsunternehmen, das nicht von der Thematik betroffen ist.

Kundennutzen

Standardisierte Datenhaltung und -pflege sind bereits ein enormer Hebel zur Fehlervermeidung. Diese Daten werden dann ggf. auch automatisiert und standardisiert Fallabhängig ausgetauscht. Damit fallen signifikante Fehlerursachen weg und die Prozesssicherheit nimmt deutlich zu. Dies bietet nicht erst einen Vorteil, wenn alle Vertragspartner eines Vorganges das System nutzen, sondern bereits wenn einer der Vertragspartner es im Einsatz hat, werden erste wichtige Vorteile bereits nutzbar, durch die dann zwar als Freitext, aber dennoch strukturierte und standardisierte sowie vorher überprüfte zur Verfügungstellung der Daten.

Neuheit / Innovation

Das eigentlich weitreichend relevante Problem wurde bisher schlicht nicht angegangen, es handelt sich um die erste Lösung seiner Art. Noch nicht ganz geklärt ist das Marktverhalten hinsichtlich der Akzeptanz des Datenumgangs. Die Nutzbarkeit auf Basis unterschiedlicher Clients erlaubt eine schnelle Umsetzbarkeit und Akzeptanz des Produkts bei den Nutzern. Der Standard muss als solcher von den Verantwortlichen der Unternehmung angenommen werden.

Funktionalität / Art der Umsetzung

Das Produkt ist mit einer überzeugenden Architektur umgesetzt, die auch für die unterschiedlichen Nutzergruppen geeignete Clients mit einfach zu handhabenden Funktionalitäten bereitstellen. Besonders ist die Konzeption, die auch bei anfängliche wenigen Nutzern bereits einen signifikanten Vorteil umsetzbar macht. Damit ist eine mögliche erfolgreiche Umsetzung auch bereits in der Anfangsphase für einzelne Kunden rentabel – ein Thema, das leider bei vielen Produkten oft vernachlässigt wird.

Fazit

An der Schnittstelle zwischen Supply Chain und Intralogistik ist im Bereich der Verladung dieses Start-up positioniert. „Der zukünftige Standard“ (eigene Aussage) bietet eine strukturierte Verknüpfung von Daten, um den Gesamtprozess der Fracht von der Ausschreibung bis hin zur Rampenanfahrt zu optimieren. Dazu kommt eine Architektur der Applikationen bis hin zu einer App für den Fahrer. Die Herausforderung ist dabei, ob die vorgeschlagene Struktur auch wirklich als neuer Standard von den Stakeholdern angenommen wird. Das Produkt kann aber auch alleine funktionieren, ohne dass ein anderes Unternehmen angebunden ist und gibt dann die Daten als Freitext, aber in optimierter Struktur aus.

Funktionalität  / Art der Umsetzung+
Neuheit / Innovation+
Kundennutzen++
Marktrelevanz++
++ sehr gut / + gut / Ø ausgeglichen / − weniger / −− nicht vorhanden
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Quellennachweis für Bilder/Videos: Loady

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