IFOY Audit
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
Der HS 50 ist der erste Handrückenscanner mit Touch-Display, der freihändiges Scannen ermöglicht.
Produktname und Firma
HS 50 – NIMMSTA GmbH








NIMMSTA bietet den weltweit ersten Handrückenscanner mit Touch-Display für Freehand-Scanning, der für sämtliche Arbeitsprozesse, insbesondere in der Logistikbranche, eine Effizienzsteigerung von bis zu 40 Prozent generiert. Der HS 50 ist mit 45 Gramm der leichteste und kleinste Handrückenscanner und erfasst bis zu vier Meter entfernte 1D-, 2D-, POSTAL- und DOT Barcodes auf Hochleistungsniveau. Der Nutzer wird mit der interaktiven Nutzerführung auf dem Paperwhite Touch-Display mit allen relevanten Daten zum Scanvorgang versorgt und es können Eingaben und Bestätigungen getätigt werden. Nach dem Prinzip ‘login and leave it in your pocket‘ kann das Touch-Display als weitere Anzeige- und Eingabeeinheit im Prozess eingesetzt werden, ein weiteres Gerät ist nicht mehr notwendig.
Der Scanvorgang wird mit dem Daumen über den Auslöseknopf oder direkt über das Touch-Display aktiviert. Die haptische, akustische und optische Feedbackfunktion reduziert die Fehlerquote. Durch die flexible Klettfixierung auf dem Handrücken bleiben beide Hände frei, um die Ware direkt greifen zu können und die Position des Scanners und des Auslöseknopfs sind individuell für jeden Mitarbeiter ergonomisch optimal platzierbar. Die HS 50 Komponenten (Scanner, Trigger-Pad und Stulpe) lassen sich modular zusammenbauen. Verbrauchsmaterial, wie die Stulpe oder das Trigger-Pad, sind einfach und kostengünstig austauschbar, da keine Elektronik verbaut ist. Für eine nutzerfreundliche Handhabung stehen Stulpen und Trigger Pad in unterschiedlichen Größen (jeweils für Links- und Rechtshänder) zur Verfügung.
Der HS 50 sticht vor allem durch das integrierte Touch-Display hervor. Kein vergleichbares Produkt auf dem Markt erfüllt diese Eigenschaft.
Das Suchen des Scangeräts, die Erfassung des Barcodes, der Kontrollblick zum Monitor und anschließend das Ablegen des Scanners, um die Ware greifen zu können – all das gehört mit dem HS 50 der Vergangenheit an. Scannen, Ablesen von Informationen sowie Eingaben über das Touch-Display erfolgen in der Arbeitsbewegung. Aufgrund dieser Eigenschaften kann Zeit und damit Geld gespart werden. Ein weiteres Hauptmerkmal ist, dass in der Handstulpe keinerlei Elektronikkomponenten verbaut sind. Dadurch kann zum einen der Scanner und Auslöseknopf ergonomisch optimal für jeden Nutzer platziert werden. Und zum anderen kann die Handstulpe einfach gewaschen oder ausgetauscht werden, was hinsichtlich der Nachhaltigkeit sehr wichtig ist.
Die Zielgruppe ist in erster Linie die gesamte Logistikbranche. Allein der deutsche Logistikmarkt umfasst ein Gesamtvolumen von mehr als 279 Milliarden Euro und über 3,2 Millionen Beschäftigten (weltweit mehr als 300 Millionen). Das Potential für den HS 50 ist damit groß. Hinsichtlich Industrie 4.0. ist der HS 50 ideal, um die nötige Vernetzung sicherstellen zu können. Ziel von NIMMSTA ist es, nicht nur einen Prozessschritt, sondern die gesamte Wertschöpfungskette zu optimieren. Im Fokus steht mehr Effizienz für die Kunden zu schaffen, Qualität zu liefern, sowie die Produktivität und das Wachstum der Kunden zu sichern und zugleich die Situation der Mitarbeiter und der Umwelt zu verbessern.
Der HS 50 von NIMMSTA ermöglicht ähnlich wie existierende Handrückenscanner das freihändige Scannen und Kommissionieren. Das System hebt sich jedoch durch ein integriertes, interaktives Touch-Display vom Wettbewerb ab. Mit diesem Display hat NIMMSTA eine Weltpremiere.
Scannen, Lesen von Informationen und Eingabe über den Touchscreen – alle Aufgaben werden in einer einzigen fließenden Bewegung ausgeführt. Das Touch-Display ist auch über die NIMMSTA App frei konfigurierbar. Der Nutzer kann dabei entscheiden, welche Funktionen benötigt werden und was angezeigt wird.
Das System besteht aus drei Komponenten: einem Scanner, einem Triggertaster und einer Manschette.
Ein flexibles Klettband befestigt den Scanner auf der Rückseite des Handschuhs, so dass der Anwender immer beide Hände frei hat. Für eine benutzerfreundliche Bedienung sind die Handschuhe in verschiedenen Größen sowohl für Links- als auch für Rechtshänder erhältlich. Blau ist für Rechtshänder, grün für Linkshänder.
Die Position des Scanners und der Triggertaste sind individuell und ergonomisch optimal einstellbar.
Manschette und Handschuh sind austauschbar sowie waschbar. Für eine optimale Hygiene empfehlen die Tester, jedem Anwender mindestens zwei Sätze Handschuhe zur Verfügung zu stellen.
Nachdem der Scanner zum Beispiel mit dem LKW-Terminal verbunden wurde, zeigt das Display die auszuführenden Aufgaben an. Das „Gehirn“ befindet sich im Fahrzeugterminal, wodurch der Scanner selbst extrem leicht ist. Mit einem Gewicht von nur 45 Gramm ist der HS 50 einer der leichtesten und kleinsten Handscanner auf dem Markt.
Der Scanner erfasst 1D-, 2D-, Postal- und DOT-Codes in bis zu vier Metern Entfernung.
Der Benutzer kann auf zwei Arten scannen: mit dem Daumen über die Auslösetaste oder direkt über den Touchscreen. Die haptische, akustische und optische Rückmeldefunktion reduziert die Fehlerquote. Ist der Scan korrekt, werden grüne Lichter und ein Häkchen angezeigt. Ist der Scanvorgang nicht korrekt, ertönen mehrere Pieptöne, die Leuchten blinken rot und auf dem Display erscheint ein Kreuz.
Der Touchscreen ist auch bei starkem Licht klar und bietet dem Anwender – dank der interaktiven Benutzeroberfläche – alle relevanten Daten. Das Display zeigt unter anderem den Batteriestatus an. Das Aufladen des HS 50 erfolgt induktiv (kabellos) über eine oder mehrere Ladestationen. Der Vorteil für den Anwender: Mit einem neuen, voll geladenen HS 50 kann die Arbeit in wenigen Augenblicken wieder aufgenommen werden.
Wie lange eine Akkuladung genutzt werden kann, konnte während der IFOY TEST DAYS nicht zuverlässig getestet werden. Der Hersteller garantiert jedoch, dass ein voller Akku mindestens 6.000 Scans oder 18 Stunden im Bluetooth-Modus durchhält. Eine volle Schicht ist somit immer gewährleistet.
Der HS 50 ermöglicht laut Anbieter eine Effizienzsteigerung von bis zu 40 Prozent – bei einem Return-on-Investment von nur 28 Tagen. Die Fehlerquote sinkt laut NIMMSTA um 35 Prozent.
Handrückenscanner an sich keine Innovation. Es ist die Kombination mit einem Touch-Display, die den HS 50 besonders macht. Da die Intelligenz in den darunter liegenden Systemen verbleibt, ist der HS 50 zudem extrem leicht und kompakt, was eine komfortable Bedienung ermöglicht. Auch die waschbaren und austauschbaren Handschuhe und Manschetten sind nach Meinung der Tester durchaus ein Plus.
Die unter Kundennutzen genannten Vorteile des Handrückenscanners gegenüber mit der Hand gehaltenen Scannern oder anderen Identifikationsgeräten führen zu einer hohen Marktrelevanz. Dazu trägt auch bei, dass trotz steigender Automatisierung des Pickvorgangs immer noch viele Prozess- und Handhabungsschritte in der Logistik manuell ausgeführt werden.
Insbesondere die Reduzierung der Nebenzeiten zum Greifen anderer Identifikationsgeräte führt zu einer Steigerung der Produktivität von Mitarbeitern, die sich im Kundennutzen niederschlagen. Die Steigerung der Ergonomie für die Mitarbeiter wird durch die Reduzierung zusätzlicher Greifvorgänge und das leicht zu bewegende Gewicht des Handrückenscanners erreicht.
Der Handrückenscanner an sich ist bereits im Markt mit mehreren Realisierungen gut eingeführt. Damit bleibt der HS50 eine Lösung unter anderen, die sich nur im Detail durch die neuen Eingabemöglichkeiten unterscheidet.
Im Test konnten die Funktionen des neuen Gerätes überzeugen. Abgesehen von dem etwas kantigen Design, das auf das Einbaumaß des Displays zurückzuführen ist, ist die Art der Umsetzung sehr gelungen. Das zeigt sich insbesondere beim sehr gut gelungenen Bedienkonzept und der Möglichkeit zur eigenen Anpassung von Funktionen durch die zur Verfügung gestellte Software.
| Funktionalität / Art der Umsetzung | ++ |
| Neuheit / Innovation | Ø |
| Kundennutzen | + |
| Marktrelevanz | + |
| ++ sehr gut / + gut / Ø ausgeglichen / − weniger / −− nicht vorhanden | |
Quellennachweis für Bilder/Videos: NIMMSTA GmbH
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
In den Statuten sind die Grundwerte und die Standards des IFOY AWARD festgelegt, nach denen die Organisation handelt. Dazu gehören unter anderem Gremien, Wahlomodus, Bewertungskriterien sowie der Code of Conduct.
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year verfügt über drei Gremien: Jury, Träger und Fachbeirat.