IFOY Audit
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
Produktname und Firma
EKX 516 – Jungheinrich AG
Kategorie
Warehouse Truck „lowlifter“

Jungheinrich stellt den neuen 80-Volt-Hochregalstapler, den EKX der Baureihe 5, vor. Das Fahrzeug wird ausschließlich im Schmalgang eingesetzt und kann sowohl zum Ein- und Ausstapeln von Paletten oder Gitterboxen als auch zur Kommissionierung einzelner Artikel genutzt werden.
Das Schmalganglager zeichnet sich dadurch aus, dass es die Lagerflächen optimiert, indem es die Arbeitsgangbreiten mehr als halbiert. Durch den Einsatz von Schmalganggeräten wird die Hubhöhe mit 17.500 mm Höhe verdreifacht. Im Vergleich zu Breitganglagern ist es so möglich, doppelt so viele Paletten auf gleicher Fläche unterzubringen.
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen komplett neu entwickelten Schmalgangstapler vom Typ Elektro-Kommissionier-/Dreiseitenstapler. Beim sogenannten Man-up Gerät wird der Fahrer zusammen mit der Last nach oben gehoben, was einen flexiblen und sicheren Arbeitseinsatz gewährleistet. Mit einer um 100 kg erhöhten Grundtragfähigkeit von 1.600 kg und einer Gesamthubhöhe von 17,5 m, einem Leistungsplus von 0,5 m, ist der neue EKX 514-516 Benchmark im Markt.
Die Charakteristik des Fahrzeugs beinhaltet – neben dem neuen unverkennbaren Designkonzept –eine intelligente Leichtbauweise, ein innovatives System zur Schwingungsdämpfung sowie die neue Motorentechnologie auf Basis von Synchron-Reluktanzmotoren. Diese von Jungheinrich neu entwickelten Motoren sind ein Quantensprung in Sachen Energieeffizienz und erzielen den im Staplereinsatz höchstmöglichen Wirkungsgrad von IE3.
Effizienz:
Neueste Technologie:
Ergonomie:
Flexibilität:
Alle weiteren Details können dem angehängten 3D-Tool entnommen werden.
Zielsetzung des neuen EKX war die bessere Abdeckung aller Marktsegmente sowie das Absichern der Kundennutzenführerschaft, um den bestehenden Marktanteil Jungheinrichs auszubauen.
Hierfür wurde ein neues Plattformkonzept entwickelt, welches durch intelligente Modularisierung und eine möglichst weite Spreizung eine bedarfsorientierte Geräte-Spezifikation ermöglicht. Zudem sollte die Position als Innovationsführer der Intralogistik weiter ausgebaut werden. Hierzu zählen die weitere Reduzierung des Energieverbrauchs sowie der Einsatz neuer Technologien, wie zum Beispiel die neuartige Schwingungsdämpfung zur Verbesserung der Unempfindlichkeit gegen Bodenunebenheiten und der hochmoderne Fahrerarbeitsplatz.
Der wesentliche Vorteil des Entscheiders liegt darin, dass die neuartige Motorentechnik zusammen mit der Leichtbauweise eine nie dagewesene Energieeffizienz des Staplers ermöglicht. In der Praxis bedeutet dies: Zwei-Schichteinsätze ohne Batteriewechsel, eine 2Shift1Charge-Garantie und somit 7.000 € Einsparung pro Jahr. Ganz im Sinne der Industrie 4.0 ist das Fahrzeug mit moderner RFID-Ortung ausgestattet und kommuniziert mit dem Warenwirtschaftssystem des Kunden. Eine ganzheitliche Vernetzung mit dem IT-System des Kunden ist somit garantiert. Das erlaubt die Anbindung von Assistenzsystemen wie der Jungheinrich Lagernavigation, die eine 25-prozentige Erhöhung der Umschlagleistung im Lager ermöglicht.
Der Fahrer verfügt zudem über mehr Bewegungsfreiheit – insbesondere im Fußraum. Ein schalterloses Zweihand-Bedienkonzept sorgt für erhöhten Komfort und Sicherheit des Bedieners. Dreh- und Angelpunkt des Arbeitsplatzes ist das elektrisch verstellbare Bedienpult. Als zentrale Steuerungs- und Informationseinheit bietet es eine Vielzahl innovativer Leistungsmerkmale. Dazu gehören unter anderem ein Farbdisplay sowie eine Folientastatur mit Ziffernblock. Über einen Zugangscode kann der Bediener individuell angepasste Fahrerprogramme abrufen. So können die freiwählbaren Leistungspakete und Assistenzsysteme direkt angesteuert werden.
| Es handelt sich um ein | Vollständig neues Modell |
| Datum der Markteinführung | 01.03.2016 |
| Konkurrenzprodukte | Still MXX Linde K Toyota BT C15 |
| Sonderausstattung IFOY Testgerät |
|
| Antriebsart | Elektro |
| Hubgewicht max. | 1400, 1600 kg |
| Eigengewicht | 7900 kg |
| Fahrgeschwindigkeit ohne Last | 12 km/h |
| Hubgeschwindigkeit ohne Last | 12 m/s |
| Hubhöhe max. | 17500 mm |
Mit der Einführung der neuen EKX 5-Reihe legt Jungheinrich die Messlatte im Segment der Hochregalstapler höher. Eine neue Motorentechnologie, modernste Steuerungstechnik und Leichtbau ergeben eine weitere Verbesserung der Energieeffizienz. Ein innovatives Konzept dämpft darüber hinaus Mastschwingungen.
Der neue Schmalgangstapler hebt Lasten bis zu 1600 kg, 100 kg mehr als bisher in diesem Segment. Die maximale Hubhöhe wurde im Vergleich zum Vorgängermodel mit 0,5 Meter auf insgesamt bis 17,5 Meter erhöht.
Der Neuling ist das erste Lagergerät mit einer für die Intralogistik neu entwickelten Motor-Technologie: der Synchronreluktanzmotor. Diese Motoren nutzen die Kraft, die von einem sich ändernden magnetischen Widerstand (Reluktanz) verursacht wird, wodurch etwa 93 Prozent der Energie in Leistung umgewandelt wird. Der Energieverlust wird so halbiert. Im Vergleich zum Vorgängermodell, bedeutet dies laut Hersteller eine weitere Reduzierung des Energieverbrauchs um 15 Prozent. Kombiniert mit der Leichtbauweise soll sich damit die Energieeffizienz deutlich verbessern. Die angestrebte Energieeinsparung von 15 Prozent wird jedoch im IFOY Test nicht erreicht. Das Testteam vermutet, dass nach der Feinabstimmung für das Steuern der Hydraulikfunktionen in der täglichen Praxis der Verbrauch weiter sinkt. Dies bestätigte auch ein ausführlicher Praxistest, bei dem sowohl das Vorgängermodell als auch der neue EKX eingesetzt wurde und in dem neue EKX 516 minimal wirtschaftlicher und 10 Prozent produktiver abschnitt.
Dank der verbesserten Energieeffizienz kann Jungheinrich garantieren, dass die Fahrzeuge mit nur einer Batterieladung problemlos im Zweischichtbetrieb eingesetzt werden können. Damit entfällt die Notwendigkeit für Ersatzbatterien, Wechselstationen, teure Werkzeuge und zeitraubenden Personaleinsatz.
Mit der Einführung der neuen EKX Series präsentiert Jungheinrich erstmalig ein neues, patentiertes System zur Dämpfung der Mastschwingungen. Das System bietet die Möglichkeit, auch in Höhen von bis zu zehn Metern auf nicht-optimalen Böden bequem, sicher und effizient zu arbeiten – auch bei einer Erhöhung der Geschwindigkeit um etwa 30 Prozent. Floor Pro schützt zudem Last und Stapler, da Vibrationen reduziert werden und das Beschädigungsrisiko sinkt. Dies führt zu Rückgang der Wartung und Instandhaltung. Die Mastbewegungen des Staplers sind merklich ruhiger und das Fahrzeug fühlt sich kräftig an.
Auf nicht superflachen Böden, die eigentlich nicht für den Einsatz von Hochregalstapler gedacht sind, reduziert das optionale Floor Pro Modul das Schwenken des Mastes und der Kabinen beträchtlich, wodurch der Stapler auch in anderen Lagerbereichen eingesetzt werden kann.
Für einen effizienten Einsatz bietet der neue EKX 516 verschiedene Module zur Prozessoptimierung im Lager, wie zum Beispiel Lagernavigation, RFID, Höhe- und Entfernungsmessung. Mithilfe der Logistik-Schnittstelle von Jungheinrich können LVS-Aufträge drahtlos zum Staplerterminal gesendet werden. Wie bei seinem Vorgänger, übersetzt die Schnittstelle die Befehle und gibt die Informationen direkt weiter an die Fahrzeugsteuerung. Der Stapler kennt seine aktuelle Position und die Position des nächsten Jobs, ermittelt automatisch die effizienteste Diagonalfahrt, der Fahrer muss nur noch losfahren.
Darüber hinaus bietet die EKX eine geräumige Kabine mit einem übersichtlichen Bedienpaneelen und viel Stauraum für geschäftliche und persönliche Gegenstände.
Mit dem neue EKX verbessert Jungheinrich sein Top-Produkt im Hochregalsegment. Die neue Technologie spart Energie und dank Floor Pro ist der Schmalgangstapler auch auf weniger guten Lagerböden effizient einsetzbar. Den maximalen Wirkungsgrad liefert der EKX 516, wenn er in Kombination mit Lagernavigation eingesetzt wird.
| Hard facts | Test Truck IFOY Test | Average other trucks | Value 1 to 10 | |
| Productivity Max mode | 339.23 | 309.93 | Pallets p. 8 hrs | 8 |
| Productivity Eco mode | NA | NA | Pallets p. 8 hrs | |
| Energy level Max mode | 13.3 | 13.4 | kWh 100 plts | 7 |
| Energy level Eco mode | NA | NA | kWh 100 plts | |
| Driving speed with load | 10.4 | 10.4 | km/hr | |
| Lifting speed with load | 57.5 | 52 | cm/sec | |
| Swivel speed | 11.1 | 10.3 | Left to right | |
| Averages soft facts | ||||
| First impression | 8.40 | |||
| Load Safety | 6.50 | |||
| Entry to truck | 7.29 | |||
| Seat & Sit position | 8.00 | |||
| Legg Space | 8.50 | |||
| Activate truck | 8.50 | |||
| Hydraulics | 7.75 | |||
| Steering | 7.71 | |||
| Sight | 7.50 | |||
| Driving acceleration | 8.00 | |||
| Driving braking | 8.00 | |||
| Driving & Turning | 8.00 | |||
| Parking truck | 7.57 | |||
| Safety elements | 8.25 | |||
| General after test | 8.00 | |||
| Sustainability | 8.00 | |||
| Totals | ||||
| Total average soft facts | 7.87 | |||
| Total productivity | 8.00 | |||
| Total Energy consumption | 7.00 |
Beim Jungheinrich EKX 514-516 handelt es sich um ein hoch entwickeltes Flurförderzeug für die weitverbreitete Lagerbedienung in Schmalgängen. Der erstmalige Einsatz eines von Jungheinrich selbst entwickelten Antriebsmotors nach dem bekannten Prinzip des Synchron-Reluktanzmotors verspricht Vorteile für den Gesamtenergieverbrauch des EKX 514-516. Er berücksichtigt die Anforderungen der Anwender, die den Einsatz des FFZ mit einer Batterieladung über zwei Arbeitsschichten ohne Ladevorgang anstreben. Hohe Anforderungen bestehen einerseits an die Produktivität beim Einsatz der Geräte und andererseits an die Funktionssicherheit in den schmalen Gassen der Regallagerung. Die Produktivität wird durch die quantitativen Tests nachgewiesen. Für die Funktionssicherheit hat Jungheinrich ein fortschrittliches System zur Schwingungsdämpfung entwickelt, das verbesserte Fahreigenschaften auf unebenen Böden durch eine Verhinderung und Dämpfung der Schwingungen des ausgefahrenen Mastes erzielt.
Mit seiner nach wie vor hohen Marktdurchdringung besitzt der Elektroschmalgangstapler mit Man‑up-Funktion sowohl für die Kommissionierung als auch zur Dreiseitenbedienung im Lager selbst und in der Vorzone eine hohe Relevanz. Die neu und weiter entwickelten Eigenschaften sind kohärent mit den Anforderungen der Anwender. Deshalb ist die Marktrelevanz des Gerätes insgesamt als sehr gut zu bezeichnen.
Kundennutzen
Der explizite Kundennutzen entsteht durch die besonderen Eigenschaften des Flurförderzeugs in schmalen Lagergassen. Sowohl die dabei erzielbaren hohen Fahrleistungen als auch die Vermeidung übermäßiger Pendelbewegungen versprechen einen guten Kundennutzen in Bezug auf den Umschlag, genauso wie die Energie- und damit verbundene Kosteneinsparung durch die konsequente Ausrichtung auf energiesparende Komponenten. Außerdem ist durch neue Funktionen der PSA der zeitgleiche Betrieb von mehreren derartigen Schmalgangstaplern in einer Gasse möglich. Realisiert wird dies über die Sicherheitssteuerung des Sensorherstellers.
Das Fahrzeug verfolgt das von Jungheinrich bekannte Konzept mit bewährten Bedienelementen und Diagnosefunktionen. Damit garantiert es auch impliziten Kundennutzen, der sich aus der Gleichheit der benannten Funktionen in der Flotte eines Herstellers ergibt. Insgesamt ist der Kundennutzen als sehr hoch einzustufen, da in dem Flurförderzeug die Funktionen zur Leistungserfüllung einerseits und die Energieeffizienz andererseits sowie die Funktionen der Sicherheitseinrichtungen sehr gut umgesetzt sind.
Neuheits- / Innovationsgrad
Der Innovationsgrad ist sehr hoch, da eine derartige passive Pendeldämpfung quer zur Fahrtrichtung in Schmalgangstaplern nicht bekannt ist. Die Umsetzung erfolgte zudem sehr kompakt, verbunden mit einer weiteren Funktion, die in den Dämpfungsmechanismus integriert ist. Außerdem erfolgte im Rahmen der Weiterentwicklung des bekannten Staplertyps auch noch eine Gewichtsreduktion am Mast, die der Ursache der Pendelbewegung entgegenwirkt.
Eine weitere Innovation besteht in der Form des Einsatzes des seit langer Zeit bekannten Prinzips der Synchron-Reluktanzmotoren. Erstmalig wurde dieses Motorprinzip für den EKX 514-516 in einem Serien-Flurförderzeug konsequent umgesetzt.
Funktionalität / Art der Umsetzung
Rein technologisch sind die oben beschriebenen Innovationen und Funktionen gut umgesetzt. Beim Fahrtest zeigt sich die Wirksamkeit der Pendelvermeidung und -dämpfung eindrucksvoll. Die kompakte Realisierung dieser Dämpfungsfunktion ohne Längenzunahme an der Anbauplatte in Fahrtrichtung sowie die Integration einer in Richtung beider Gangseiten wirksamen Überschubeinrichtung zeigen die hohe Kompetenz von Jungheinrich für den Fahrzeugbau und auch speziell für diesen Fahrzeugtyp.
| Funktionalität / Art der Umsetzung | + |
| Neuheit / Innovation | ++ |
| Kundennutzen | ++ |
| Marktrelevanz | ++ |
| ++ sehr gut / + gut / Ø ausgeglichen / − weniger / −− nicht vorhanden | |
Quellennachweis für Bilder/Videos: Jungheinrich AG
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
In den Statuten sind die Grundwerte und die Standards des IFOY AWARD festgelegt, nach denen die Organisation handelt. Dazu gehören unter anderem Gremien, Wahlomodus, Bewertungskriterien sowie der Code of Conduct.
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year verfügt über drei Gremien: Jury, Träger und Fachbeirat.