IFOY Audit

Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das beim TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, ein dreistufiges Testverfahren. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.

  • Das Durchlaufen des IFOY Audit wird durch die Verleihung des „Best in Intralogistics Certificate“ bescheinigt.
  • Die Ergebnisse des IFOY Innovation Check werden durch eine Urkunde bestätigt.
  • Die Ergebnisse aller Testreihen sind öffentlich.

Prolog

Im Intralogistikmarkt ist es für Unternehmen entscheidend, innovative Lösungen zu entwickeln, mit denen sie sich vom Wettbewerb abheben und über die standardisierten Funktionen bestehender Produkte hinausgehen können. Solche Innovationen entstehen kontinuierlich aus technologischen Fortschritten, die auf bewährten Prinzipien oder bestehenden Technologien basieren. Ebenso können sie aus Erfindungen hervorgehen, die einer Lösung eine einzigartige Marktposition verschaffen.
Der entscheidende Faktor für die Relevanz einer Innovation liegt in ihrer Fähigkeit, sich als marktfähiges Produkt zu behaupten und erfolgreich mit traditionellen Lösungen zu konkurrieren. Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann eine Entwicklung oder Idee als echte Innovation gelten.

Um den technologischen Wert einer Innovation zu beurteilen, ist ein Vergleich mit etablierten Marktstandards unerlässlich. Deshalb werden die nominierten Produkte und Lösungen in den Testreihen nie direkt miteinander verglichen, sondern stets im Kontext aktuell vergleichbarer Marktlösungen bewertet – unabhängig davon, ob diese sich beworben haben oder nicht. So wird ein objektives Urteil über Leistungsfähigkeit und Innovationsgrad sichergestellt.

Der IFOY Innovation Check

Zentrales Bewertungskriterium und Teil 1 des IFOY Audit ist der IFOY Innovation Check. Wissenschaftler führender Universitäten und Forschungseinrichtungen bewerten alle nominierten Geräte und Lösungen umfassend im Marktvergleich – mit Fokus auf Funktionalität und Art der Umsetzung, Innovationsgrad, Kundennutzen und Marktrelevanz.

Die von den Herstellern in Unterlagen und Präsentationen hervorgehobenen Kriterien werden vor Ort durch Sichtprüfungen und Funktionstests überprüft.
Im Rahmen der Bewertung werden sowohl innovative Weiterentwicklungen und gelungene Neukombinationen als auch echte Durchbruchsinnovationen identifiziert und eingeordnet.

Durchgeführt wird der Innovation Check von folgenden Instituten:

  • Dr.-Ing. Richard Bormann, Leiter der Forschungsgruppe Handhabungsprozesse und Intralogistik, Fraunhofer IPA, Stuttgart.
    Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) ist eines der größten Institute innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft und betreibt angewandte Forschung in den Bereichen Produktionsorganisation, Automatisierung, Robotik, Logistik, Oberflächentechnik und Verfahrenstechnik.
  • Dipl.-Ing. Guido Follert, Abteilungsleiter Maschinen und Anlagen, Fraunhofer IML, Dortmund.
    Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) zählt zu den führenden Einrichtungen der angewandten Logistikforschung. Die Expertise der Dortmunder Wissenschaftler ist besonders gefragt bei der Entwicklung neuer Technologien für die Intralogistik.
  • Univ.-Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner, Lehrstuhl Fördertechnik Materialfluss Logistik, School of Engineering and Design, Technische Universität München.
    Der Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) an der TU München versteht sich als offene Forschungseinrichtung, die einen wesentlichen Beitrag zum wissenschaftlichen Fortschritt in den Bereichen Materialflusstechnik und Logistik leistet. Die Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Intralogistik, Robotik, Krantechnik, Baulogistik und Schüttgutlogistik.
  • Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Thorsten Schmidt, Professur für Logistiktechnik, Fakultät Maschinenwesen, Technische Universität Dresden.
    Das Institut für Technische Logistik an der TU Dresden ist spezialisiert auf die Konzeption und Entwicklung innerbetrieblicher Produktions- und Logistiksysteme sowie auf die Optimierung technischer Systeme für den innerbetrieblichen Materialfluss und die Fördertechnik.

Der IFOY Test

Teil 2 des IFOY Audit bildet der IFOY Test, den die nominerten Flurförderzeuge durchlaufen. Dieser basiert auf dem Andersom-Test des niederländischen Fachjournalisten Theo Egberts und verfügt über die europaweit größte Vergleichsdatenbank unabhängiger Testdaten. Er gilt als Benchmark in der Branche und ermöglicht es, jedes nominierte Fahrzeugs mit vergleichbaren Geräten auf dem Markt zu benchmarken. 

Das Testprotokoll beinhaltet messbare und weiche Faktoren. Der IFOY Test fokussiert auf den praktischen Einsatz von Staplern. Getestet werden unter anderem Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Ergonomie und Design der Geräte.

Cheftester IFOY Test: Theo Egberts, Buro Andersom, Wehl
IFOY Test-Team: Marc Dohmen, Buro Andersom, Wehl

Der Jurytest

Die Ergebnisse des Innovation Check und des IFOY Test liefern der Jury wertvolle Fakten, um die Finalisten objektiv zu bewerten. Entscheidend ist jedoch der 3. Teil des IFOY Audit: der Jurytest. 

Die Juroren bilden sich vor Ort in der Testhalle durch die Präsentationen der Hersteller und durch individuelles Testing eine abschließende Meinung, bevor sie ihr Stimme abgeben.

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