David Maloney
Redaktionsleiter
DC Velocity und
CSCMP’s Supply Chain Quarterly
David Maloney ist seit mehr als 40 Jahren als Journalist tätig und in seiner Funktion als Redaktionsleiter der Zeitschriften DC Velocity und CSCMP’s Supply Chain Quarterly für den redaktionellen Inhalt der beiden Marken von Agile Business Media & Events verantwortlich.
David kam im April 2004 zu DC Velocity. Davor war er leitender Redakteur bei der Zeitschrift Modern Materials Handling. Zudem hat er umfangreiche Erfahrungen als Rundfunkjournalist. Bevor er für Supply-Chain-Publikationen schrieb, war er als Journalist, Fernsehproduzent und Regisseur in Pittsburgh tätig.
Um den Lesern von DC Velocity neue Möglichkeiten zu bieten, kombiniert er seinen journalistischen Hintergrund mit seiner Erfahrung in der Videoproduktion. So entstehen Videos, in denen er die besten Vertriebs- und Logistikeinrichtungen vorstellt, sowie Webcasts und andere medienübergreifende Projekte. Derzeit moderiert er außerdem den wöchentlichen Podcast von DC Velocity, Logistics Matters. Er lebt und arbeitet im Raum Pittsburgh.
Anfangs war der Logistik-Fachjournalismus für mich „nur“ eine gute Chance zu lernen, die ich ein oder zwei Jahre lang wahrnehmen wollte, bis sich die nächste Gelegenheit bieten würde. Als ich jedoch in dieser Branche anfing, fand ich sie so interessant und herausfordernd, dass ich seit fast 25 Jahren als Reporter für Supply Chain tätig bin.
Dave Maloney
Spezialgebiete
Distribution, Materialfluss, Lagerhaltung, Transport
Websites
Publikationen
DC Velocity
CSCMP’s Supply Chain Quarterly
Kontakt
Agile Business Media and Events
500 East Washington Street
Tower Square #4
North Attleboro
MA 02760
U.S.A.
dmaloney@dcvelocity.com
Im Interview
Was macht eine innovative Lösung aus?
Technik und Design müssen auf einem neuen Niveau von Sicherheit, Produktivität und effizientem Betrieb liegen. Außerdem muss Innovation eine Marktlücke schließen, etwa die Hebekapazität verbessern, den Betrieb und die Energienutzung effizienter gestalten, die Arbeitszeit reduzieren, auf engem Raum arbeiten oder Nachhaltigkeit fördern. Mich interessiert aber auch, wie neue Technologien in das Design integriert werden. Der Einsatz von maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz wirkt sich auf die Konstruktion und den Betrieb aus und ermöglicht es den Maschinen, intelligenter und effizienter zu arbeiten. Die Nutzung von Echtzeitinformationen durch Telematik- und IoT-Geräte, die Daten für eine schnellere Entscheidungsfindung und mehr Flexibilität im Betrieb liefern, nimmt zu. Vor allem aber müssen die Konstruktionen die Sicherheit der Mitarbeiter verbessern.
Welcher Trend ist in der Intralogistik derzeit besonders auffällig?
In vielerlei Hinsicht stehen wir in den USA vor den gleichen Herausforderungen, mit denen Europa und Japan seit vielen Jahren zu kämpfen haben. Die Händler wollen näher am Kunden sein, um schneller liefern zu können, aber Grundstücken in Ballungsgebieten sind rar und teuer. Außerdem ist es schwierig, auf wettbewerbsintensiven Märkten Arbeitskräfte zu finden. Automatisierung ist die Antwort auf beides.
Wie bist Du zur Intralogistik gekommen?
Ursprünglich hatte ich nicht vor, als Logistikjournalist zu arbeiten. Ich war die ersten 18 Jahre meiner Karriere Fernsehjournalist, Videoproduzent und Regisseur und leitete eine Videoproduktionseinrichtung für eine gemeinnützige Organisation, die lokale und nationale Fernsehprogramme produzierte. Dann wurden die Mittel für meine Organisation gekürzt. Mein Onkel war zu der Zeit der Herausgeber eines Magazins für Konstruktionstechnik bei dem damals größten Wirtschaftsverlag der USA. Ich hatte in der Vergangenheit einige freiberufliche Artikel für sein Magazin geschrieben, und er ermutigte mich, in die Wirtschaftspresse zu wechseln. Ein Magazin für Materialfluss in seinem Unternehmen brauchte einen Redakteur, und da ich mich an einem Scheideweg in meiner Karriere befand, beschloss ich, dass die Zeit reif war, meine Schreibfähigkeiten im Printjournalismus einzusetzen. Anfangs war der Logistik-Fachjournalismus für mich „nur“ eine gute Chance zu lernen, die ich ein oder zwei Jahre lang wahrnehmen wollte, bis sich die nächste Gelegenheit bieten würde. Als ich jedoch in dieser Branche anfing, fand ich sie so interessant und herausfordernd, dass ich seit fast 25 Jahren als Reporter für Supply Chain tätig bin. Es gibt immer interessante Entwicklungen und neue Produkte – und das ist der Grund, warum ich mich freue, beim IFOY AWARD dabei zu sein.