Christoph Scholze
Chefredakteur
dhf Intralogistik
Christoph Scholze (Jahrgang 1963) startete seine Laufbahn 1992 mit der Gründung der CS Computer & Consulting. 1993 wechselte er als Redakteur Hardware/Testlabor zur PC Professionell im Ziff Davis Verlag, wo er 1997 die Leitung des Testlabors und die Chefredaktion übernahm. Im Anschluss folgten Führungspositionen als Chefredakteur Digital Media zu BurdaYukom Corporate Publishing und als Chefredakteur Corporate Publishing Services zu VNU sowie Chefredakteur von :K – Konstruktion bei Henrich Publikationen. 2011 gründete er das Redaktionsbüro „NAP Media“ und ist seit 2014 Chefredakteur von dhf Intralogistik zunächst beim AGT Verlag Thum und später beim TeDo Verlag.
Wer sich für einen IFOY bewirbt, sollte entweder eine deutliche Leistungssteigerung liefern, eine spürbare Erhöhung des Nutzwertes für den Anwender bieten oder die Betriebssicherheit für die Bediener weiter verbessern. Darüber hinaus ist die Nachhaltigkeit der Einreichung ein wichtiger Aspekt.
Christoph Scholze
Spezialgebiete
Fahrzeugtechnik, KI & ML, IT-Technik, Automatisierungs- und Steuerungstechnik
Websites
Publikationen
dhf Intralogistik
Kontakt
TeDo Verlag GmbH
Zu den Sandbeeten 2
35043 Marburg
Deutschland
T +49 6421 3086 203
cscholze@tedo-verlag.de
Im Interview

Was erwartest Du von einem IFOY Bewerber?
Wer sich für einen IFOY bewirbt, sollte entweder eine deutliche Leistungssteigerung liefern, eine spürbare Erhöhung des Nutzwertes für den Anwender bieten oder die Betriebssicherheit für die Bediener weiter verbessern – sei es durch den Einsatz zukunftsweisender Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) oder durch Nutzung neuester Entwicklungen aus Bereichen wie Fahrzeugbau, Lagerlogistik oder Informationstechnologie. Darüber hinaus ist die Nachhaltigkeit der Einreichung ein wichtiger Aspekt.
Welche Trends siehst Du in derIntralogistik?
Der Trend zur Digitalisierung und Automatisierung ist deutlich. Große Entwicklungsschritte sehe ich im Bereich von autonomen Fahrzeugen (FTS) und mobilen Robotern (AMR). Betreiber von Logistikzentren haben den Nutzwert dieser Geräte erkannt.
Wie verändert Nachhaltigkeit die Intralogistik?
Im Spannungsfeld zwischen Effizienz und Nachhaltigkeit hat eine Umstellung von leistungsorientierten Lösungen zu solchen stattgefunden, die einen niedrigen ökologischen Fußabdruck aufweisen. In Distributionszentren kommen emissionsfreie Flurförderzeuge zum Einsatz, die Entwicklung neuer Batterietypen steht hoch im Kurs und bei Logistikanlagen wird der Energieverbrauch immer weiter reduziert und gipfelt in „Dark Warehouse“-Konzepten – die vollautomatisiert arbeiten, dabei aber unbeleuchtet und nur minimal beheizt sind. Nachhaltigkeit ist heute kein „netter“ Zusatzaspekt mehr, sondern ist bei vielen Intralogistikern fest in der Unternehmensstrategie verankert.
Wo wird die Intralogistik in zehn Jahren stehen?
Der Blick in die Glaskugel: In den nächsten zehn Jahren wird sich die wirtschaftliche Lage, getrieben durch Faktoren wie Energiekosten, Rohstoffmangel oder Personalverfügbarkeit, kaum entspannen. Die Intralogistik wird sich wie immer anpassen, aber dafür müssen umfassende Transformationen durchlaufen und erhebliche technologische Umbrüche akzeptiert werden. Es gilt die Beziehungen zwischen Mensch und Maschine neu zu verstehen – eine tiefverzahnte Zusammenarbeit wird zukünftig unumgänglich sein.