IFOY Audit
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
Um die Bedienersicherheit zu gewährleisten, sind alle Flurförderzeuge mit einer Totmanneinrichtung ausgestattet. Diese hat darüber hinaus auch unmittelbaren Einfluss auf die Sicherheit von Ausrüstung und Personen im Arbeitsbereich.
In Flurförderzeugen, in denen der Bediener an einer festen Position sitzt, sind Totmannschalter, -fußschalter oder -hebel korrekterweise so angebracht, dass Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit gleichermaßen gewährleistet sind.
Egal, wie oft Bediener darauf hingewiesen werden, dass sie ihren Fuß einfach nur locker auf dem Schalter zu lassen brauchen – sie üben unbewusst immer mehr Druck mit dem Fuß aus, wenn sie wissen, dass mit diesem Fuß der Totmannschalter betätigt wird. Infolge dessen ist das Bein auf der Seite des Totmannschalters nach Schichtende oft müder oder schmerzt sogar.
Andere Arbeitsbedingungen herrschen dagegen in Kommissionierstaplern mit breiter Arbeitsbühne. Hier sind Totmannfußschalter mit fester Position eher von Nachteil und stellen eine Behinderung dar.
Daher hat UniCarriers bei der Entwicklung der neuen UniCarriers-Kommissionierer zum Ziel gesetzt, die vorgeschriebenen Sicherheitsfunktionen so umzusetzen, dass sich für die Bediener weder unnatürliche noch unbequeme Haltungen ergeben.
Entsprechend wurden alle UniCarriers-Kommissionierer mit der ergonomischen Totmannalternative DPS (driver presence sensors) ausgestattet, die die gesamte Bodenplatte abdecken. Dies ist die effizienteste und komfortabelste Methode, die erwähnte Sicherheitsvorgabe einzuhalten.
Produktname und Firma
Ergonomische Totmannalternative DPS – UniCarriers Europe AB
Kategorie
Special of the Year

Bei der Entwicklung der neuen Kommissionierer hat UniCarriers sich zum Ziel gesetzt, die für den Totmannschalter vorgeschriebenen Sicherheitsfunktionen so umzusetzen, dass sich für die Bediener weder unnatürliche noch unbequeme Haltungen ergeben. Dies führte zur Entwicklung ergonomischen Totmannalternative DPS (Driver Presence Sensors). Der hohe Standardisierungsgrad der Teile verbessert deren Verfügbarkeit und macht außerdem Verarbeitung in mehreren Staplertypen möglich.
Die verwendeten Sensoren decken die gesamte Bodenplatte ab und bieten so eine effiziente und komfortable Methode, alle Sicherheitsvorgaben einzuhalten.
Die weiche, federnde Bodenplatte, die mit einer dicken Gummiflurmatte ausgelegt ist, bietet einen bequemen Arbeitsplatz. Die Bodensensoren erkennen am Gewicht, ob ein Bediener anwesend ist. Sobald der Operator den Stapler betritt, dann wird die Vorrichtung aktiviert. Verlässt der Bediener den Bodensensor, schaltet sich der Stapler ab.
Aus Sicherheitsgründen muss die Vorrichtung täglich kalibriert werden. Dazu muss der Bediener einmal den Bodenbereich verlassen und anschließend wieder betreten. Der Stapler erkennt dies und kalibriert sich.
Die bequeme Position des Kommissionierers kann eine höhere Performance zur Folge haben. Allerdings stellt sich die Frage, ob Fahrer in der Praxis tatsächlich zusätzlichen Druck auf konventionelle Totmannschalter ausüben. In Bezug auf Struktur und Funktionalität ähnelt der DPS zudem bereits existierenden Lösungen, wie sie zum Beispiel bei Low-Level Kommissionierstaplern anderer Marken eingesetzt werden.
Das der DPS stets aktiv ist, kann sich der Operator unabhängig von seiner Fußposition frei bewegen, was in jedem Fall ein angenehmes Gefühl vermittelt.
Der Driver Presence Sensor (DPS) als ergonomische Totmannalternative lässt sich von nahezu jeder Position aktivieren, ohne die Bewegungsfreiheit des Bedieners einzuschränken. Dank der dicken Gummimatte fühlt sich die Plattform bequem an.
Der Ergonomische Totmannschalter DPS von UniCarriers Europe ist eine Alternative zu bisher verwendeten Totmannschaltern an Flurförderzeugen. Wenn Totmannschalter nicht mit einer anderen Einrichtung verbunden sind (beispielsweise als Kontaktschalter unter dem Sitz, der auf Gewicht reagiert), müssen die Bediener der Fahrzeuge häufig einen separaten Schalter, zum Beispiel mit dem Fuß, betätigen. Auch wenn dazu kein hoher Druck notwendig ist, üben die Bediener der Fahrzeuge häufig einen zu hohen Druck aus, so dass der entsprechende Fuß bzw. das Bein schneller ermüdet oder sogar schmerzt. UniCarriers hat daher eine Alternative entwickelt, bei der eine Kontaktplatte in den Boden der Arbeitsbühne eingelassen ist. Nach der Kalibrierung genügt es, wenn der Mitarbeiter auf dieser Platte steht. Er hat dadurch erheblich mehr Bewegungsfreiheit als bei der starren Variante und muss nicht bewusst einen Schalter betätigen. Auch ein Richtungswechsel ist mit dieser Variante problemlos möglich.
Die Variante von UniCarriers könnte bei allen Flurförderzeugen mit Totmannschalter zum Einsatz kommen, bei denen der Fahrer im Stehen operiert. Die Marktrelevanz ist vorhanden und mit gut zu bewerten.
Der Kundennutzen besteht darin, dass den Mitarbeitern eine ergonomische Variante zur Verfügung gestellt wird. Mitarbeiter werden gleichmäßiger beansprucht bzw. haben nicht mehr das Gefühl aktiv einen Schalter betätigen zu müssen und wenden nicht unbewusst Kraft auf. Insgesamt ist der versprochene Kundennutzen als gut zu bewerten.
Totmannschalter sind eine wesentliche Sicherheitseinrichtung in verschiedenen Bereichen. Die Ausprägungen sind bereits vielfältig und in vielen Fällen auch ergonomisch (Beispiel: Kontaktschalter im Sitz). Der Einsatz eines Bodensensors stellt jedoch keine Neuheit dar und ist in anderen Fahrzeugen im Teilnehmerfeld ohne besondere Nennung auch vorhanden. Der Innovationsgrad wird deshalb als geringfügig eingeschätzt.
Die Funktion ist scheinbar wie beschrieben umgesetzt, müsste jedoch für eine zuverlässige Funktion passend kalibriert werden, um die Funktionalität zu beurteilen. Die Möglichkeit war im Rahmen des Innovation-Check nicht gegeben.
| Funktionalität / Art der Umsetzung | Ø |
| Neuheit / Innovation | – |
| Kundennutzen | + |
| Marktrelevanz | + |
| ++ sehr gut / + gut / Ø ausgeglichen / − weniger / −− nicht vorhanden | |
Quellennachweis für Bilder/Videos: UniCarriers Europe AB
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
In den Statuten sind die Grundwerte und die Standards des IFOY AWARD festgelegt, nach denen die Organisation handelt. Dazu gehören unter anderem Gremien, Wahlomodus, Bewertungskriterien sowie der Code of Conduct.
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year verfügt über drei Gremien: Jury, Träger und Fachbeirat.