IFOY Audit
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
Die MEYSENS GmbH hat den weltweit ersten 3D-Ultraschallsensor Toposens ECHO ONE entwickelt. Basierend auf dem bionischen Prinzip, das die Echoortungstechnik einer Fledermaus nachahmt, bietet er eine robuste, kostengünstige und präzise 3D-Kollisionsvermeidung für mobile Roboter (FTS). Im Gegensatz zu bestehenden Sensortechnologien, die durch Lichtverhältnisse, Reflexionen und Wettereinflüsse beeinträchtigt werden können, bietet es eine 3D-Objekterkennung in Echtzeit, welche autonome Systeme auch in schwierigsten Umgebungen leiten kann.
Produktname und Firma
Toposens ECHO ONE – MEYSENS
Kategorie
Special of the Year





Der Toposens ECHO ONE ist ein wegweisender 3D-Ultraschallsensor, inspiriert von den raffinierten Echoortungsfähigkeiten der Fledermaus. Diese innovative Technologie repräsentiert einen bedeutenden Fortschritt im Bereich der mobilen Robotik und bietet eine einzigartige Lösung für die 3D-Kollisionsvermeidung. Der Sensor nutzt Ultraschallwellen, um die Umgebung in drei Dimensionen zu kartieren und autonomen Systemen präzise Objekterkennung sowie räumliches Bewusstsein zu verleihen.
Der Sensor arbeitet nach dem Prinzip der Echoortung, ähnlich wie Fledermäuse navigieren und ihre Umgebung wahrnehmen. Durch das Aussenden von Ultraschallimpulsen und die Analyse der reflektierten Signale erstellt der Sensor eine Echtzeit-3D-Karte der Umgebung. Dieses umfassende räumliche Verständnis ermöglicht es mobilen Robotern, komplexe Umgebungen mit hoher Genauigkeit und Sicherheit zu durchqueren.
Der Einsatzzweck des Toposens ECHO ONE erstreckt sich über eine Vielzahl von Anwendungen im Bereich der Robotik. Von industrieller Automation und Logistik über Serviceroboter bis hin zu autonomen Fahrzeugen verbessert der Sensor die Fähigkeiten von Maschinen, die in dynamischen und unvorhersehbaren Umgebungen arbeiten. Seine Fähigkeit, Hindernisse in drei Dimensionen zu erkennen und zu vermeiden, macht ihn besonders wertvoll für Szenarien, in denen herkömmliche Sensoren an ihre Grenzen stoßen.
Die wichtigste Innovation des Toposens ECHO ONE im Vergleich zu Vorgängern ist die Kombination aus einer noch besser an die Anforderungen angepassten Hardware zusammen mit einer intelligenten, proprietären Software (Toposens Processing Unit) mit eigens entwickelten Geräuschfiltern und Algorithmen. Somit wird eine noch bessere Detektion von Objekten im Vergleich zu herkömmlichen 1D-Ultraschallsensoren gewährleistet. Zudem hat er auch noch einen sehr geringen Energieverbrauch, was gerade im permanenten Betrieb entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des Systems ist.
Im Vergleich zu ähnlichen Sensorprodukten am Markt: Während optische Systeme wie LiDAR und Kameras auf Licht basieren und somit bei widrigen Umgebungsbedingungen beeinträchtigt werden, nutzt der Toposens ECHO ONE Ultraschallwellen, um die jeweilige Umgebung dreidimensional zu erfassen. Diese Wellen werden von jeglichen Objekten in der Umgebung reflektiert, auch solche mit transparenten, gespiegelten oder dunklen Oberflächen.
Dies ermöglicht eine präzise Echtzeiterfassung von Objekten, die völlig unabhängig von Lichtverhältnissen und Oberflächenbeschaffenheiten funktioniert. Folglich ist das System ideal für Anwendungen im Bereich der mobilen Robotik, wo präzise 3D-Kollisionsvermeidung entscheidend ist. Sogar bei Anwendungen im Außenbereich und bei Regen oder Staubgefahr, was auch die IP67 Zertifizierung belegt.
In der heutigen Industrie 4.0 und Intralogistik 4.0 gibt es mehrere zentrale Anforderungen und Trends, die die Landschaft moderner Industrie- und Logistikprozesse prägen. Einer davon ist die Integration von autonomen Systemen und insbesondere von mobilen Robotern, wie zum Beispiel AGVs und AMRs. Diese Systeme erhöhen die Flexibilität, reduzieren die manuelle Arbeit und verbessern die Genauigkeit verschiedener Aufgaben in der Produktion und Logistik. Um dies zu erreichen, sind diese mobilen Roboter auf Sensoren angewiesen, um ihre Umgebung wahrzunehmen. Derzeit gibt es jedoch keine zufriedenstellende Lösung in Bezug auf die präzise Wahrnehmung der Umgebung bei Entfernungsmesssensoren. Insbesondere im 3D-Ultranahbereich, in dem eine zuverlässige 3D-Kollisionsvermeidung unumgänglich ist. Mit seinem ultraweiten Öffnungswinkel, Mehrfach-Objekt-Erkennung und ohne Blindzone, ist der Toposens ECHO ONE eine kostengünstige, zuverlässige und effiziente Lösung. Mit ihm können die hohen Kosten von Unfällen reduziert werden, was die Sicherheit steigert und den Return on Investment (ROI) von Fahrerlosen Transportsystemen (FTS) erhöht.
Der Hauptvorteil liegt in der akustischen Sensorik selbst, die aufgrund der physikalischen Grundvoraussetzung eine perfekte Ergänzung zu optischen Systemen darstellt. Wo optische Systeme an ihre Grenzen stoßen (siehe oben), erkennt der Toposens ECHO ONE seine Umwelt im Innen- wie auch im Außenbereich, unabhängig von optischen Bedingungen. Aus diesem Grund sollte jeder Hersteller von mobilen Robotern künftig unbedingt nicht nur auf optische, sondern auch zusätzlich auf akustische Sensorik setzen (die sogenannte Sensor-Fusion).
Abgesehen davon ist ein entscheidener USP die Wahrung der Privatsphäre der Mitarbeiter sowie sensibler Daten und interner Vorgänge. Dieser äußerst wichtige Faktor kann von optischen Systemen nicht garantiert werden beziehungsweise im schlimmsten Fall sogar ausgenutzt werden. Aus diesem Grund werden manche Kamerasensoren, aufgrund ihrer potenziellen Verletzung der Anonymität, von Betriebsräten disqualifiziert. Im Zeitalter der Automatisierung ist seitens der Endkunden ein zunehmender Druck auf Hersteller von mobilen Robotern, nicht nur was die Effizienz und Sicherheit des Roboters betrifft, sondern auch die Sicherheit und den Schutz der Privatsphäre des Arbeitnehmers. Der Toposens ECHO ONE garantiert diesen Schutz dadurch, dass er seine Umgebung mittels Ultraschallsignalen, also akkustischer Sensorik, wahrnimmt und nicht mittels optischer Umgebungswahrnehmung.
MEYSENS hat den ersten 3D-Ultraschallsensor der Welt entwickelt: Toposens ECHO ONE. Der Sensor basiert auf bionischen Prinzipien und ahmt die Echoortungstechnologie von Fledermäusen nach.
Die Technologie nutzt Ultraschallwellen und analysiert die reflektierten Signale, um die Umgebung in drei Dimensionen abzubilden. Dabei werden die Flugzeit und der Einfallswinkel des reflektierten Signals berücksichtigt. Das Ergebnis ist eine robuste und präzise 3D-Objekterkennung für autonome mobile Roboter (AMR) und fahrerlose Transportsysteme (AGV).
Herkömmliche Sensortechnologien können durch Lichtverhältnisse, Reflexionen oder Wetterbedingungen negativ beeinflusst werden. Im Gegensatz dazu ist das Toposens ECHO ONE von diesen Faktoren unbeeinflusst. Die gesendeten Wellen werden von allen Objekten in der Umgebung reflektiert, selbst wenn diese transparente, reflektierende oder dunkle Oberflächen haben. Auf diese Weise bietet das System eine Echtzeit-3D-Objekterkennung, die autonome Systeme sicher durch selbst schwierigste Umgebungen führt.
Die Hauptinnovation des Toposens ECHO ONE liegt in der Kombination von maßgeschneiderter Hardware mit intelligenter, proprietärer Software, die speziell entwickelte Rauschfilter und Algorithmen umfasst (Toposens Processing Unit). Diese Kombination führt zu einer verbesserten Objekterkennung im Vergleich zu herkömmlichen 1D-Ultraschallsensoren.
Über die Software können auch Sicherheitszonen eingestellt werden. Das Toposens ECHO ONE erkennt generell alle Objekte bis zu drei Meter vor dem Fahrzeug und in einem Bereich von -70 bis +70 Grad vor dem Sensor. Dabei unterscheidet das System zwischen einer Vorwarnzone – in der die Geschwindigkeit des Fahrzeugs reduziert wird – und einer Stoppzone – in der das Fahrzeug vollständig zum Stillstand kommt. Bei sehr hohen Fahrgeschwindigkeiten (ab etwa 30 km/h) wird eine zuverlässige Analyse schwieriger und die Investition lohnt sich nicht. Die Fahrgeschwindigkeiten in der Intralogistik sind jedoch durchweg niedriger und stellen für den Sensor kein Problem dar.
Aufgrund der Zertifizierung wird oft noch ein 2D-Sicherheitssystem benötigt. Gerade die Kombination von beispielsweise einem 2D-Lidar-System und dem 3D-Ultraschallsystem garantiert maximale Sicherheit. Zudem ist das Toposens ECHO ONE deutlich kostengünstiger als bestehende 3D-Systeme. Ein einzelner Sensor kostet rund 1.200 Euro, während bestehende Systeme leicht das Vierfache kosten. Ein weiterer Vorteil der innovativen Technologie ist der Schutz der Privatsphäre der Mitarbeiter sowie sensibler Daten und interner Prozesse. Kamerasensoren können dies nicht gewährleisten. Das Toposens ECHO ONE hingegen tastet die Umgebung akustisch über Ultraschallsignale ab.
Das Toposens ECHO ONE ist eine kostengünstige, zuverlässige und effiziente Lösung, um Unfälle zu vermeiden und die damit verbundenen Kosten zu senken. Das System verleiht AGVs und AMRs ein zusätzliches Sicherheitsgefühl, wodurch die Sicherheit selbst unter schwierigsten Bedingungen weiter verbessert wird.
Toposens ECHO ONE wird als kompakter Sensor zur 3D-Hindernisvermeidung komplementär zum 2D-Laserscanner auf AMR eingesetzt. Ergänzend zur Scanebene des Laserscanners detektiert der Toposens mit einem Öffnungswinkel von bis zu 140° fast im gesamten Raum vor sich 3D-Hindernisse auf bis zu 3 m Entfernung. Durch das Ultraschallmessprinzip werden dabei auch optisch für den Laserscanner nicht erkennbare Hindernisse wie transparente oder spiegelnde Objekte entdeckt. Im Test hat der Sensor bis zu 1 cm dünne und spiegelnde Hindernisse sowie transparente und auch sehr flache Objekte stets erfolgreich bei einer Ortsauflösung von +/- 6 cm erkannt.
Der Toposens ECHO ONE ist im Vergleich zu den Vorgängerversionen technisch stark verbessert worden hinsichtlich Messqualität, Filterverfahren und Nutzerschnittstelle. Aktuell ist kein vergleichbares Seriengerät zur 3D-Hindernisvermeidung mittels Ultraschall auf dem Markt erhältlich.
Im Mischbetrieb von AMR, manuellen Fahrzeugen und Personen im Lager nehmen Unfälle und Unfallkosten zu. Mit einer Reaktionsgeschwindigkeit von circa 200 ms kann der Sensor 3D-Hindernisse, wie flache Hindernisse auf dem Boden wie Gabelstaplerzinken oder flache Bauteile sowie in der Höhe überstehende Objekte, die immer häufiger zu Unfällen führen und vom Laserscanner nicht erkannt werden, detektieren und Unfälle vermeiden. Mit einem relativ attraktiven Preis bei ca. der Hälfte eines Sicherheitslaserscanners stellt der Toposens ECHO ONE eine sicherheitstechnisch sinnvolle Ergänzung zum Laserscanner dar. Bedingt durch das Ultraschallmessprinzip wahren die Daten des Sensors die Privatsphäre von Personen und die Datensicherheit in kritischen Bereichen. Ein Außeneinsatz ist prinzipbedingt in den meisten Fällen erfolgreich möglich, außer bei zu starkem Wind oder heftigem Schneefall.
Im wachsenden AMR-Markt verlangen immer mehr Kunden eine zusätzliche 3D-Arbeitsraumabsicherung, die über das Niveau der üblichen 2D-Sicherheitslaserscanner hinausgeht. Als derzeit einziger Lieferant von kostengünstigen Seriengeräten zur weitwinkligen und präzise ortsaufgelösten 3D-Arbeitsraumüberwachung vor AMR ist Toposens mit dem ECHO ONE gut aufgestellt. Der Sensor wird bereits bei ersten AMR-OEMs in Serie verbaut und die Technologie wird zunehmend auch bei Endanwendern in Ausschreibungen von AMR-Ausrüstern verlangt. Mit einer zusätzlichen Sicherheitszertifizierung auf Performance-Level d könnte Toposens hier zusätzliche Marktanteile für sich gewinnen.
Im Wachstumsmarkt der AMR steigt bei den Endanwendern aufgrund der Unfallzahlen und Unfallkosten das Bedürfnis nach erweiterter Absicherung im Betrieb. Der Toposens ECHO ONE ist ein preislich attraktiver, aktuell auf dem Markt einzigartiger, zum Laserscanner komplementärer, robuster 3D-Kollisionssensor, welcher ergänzend zum Laserscanner auch herausfordernde Hindernisse mit Eigenschaften wie transparenten oder spiegelnden Oberflächen, in Dunkelheit und im Außenbereich in Echtzeit dreidimensional erfassen kann. Im Test konnten anspruchsvolle Hindernisse im 3D-Erfassungsbereich vor dem AMR bis zu einer Größe von 1 cm zuverlässig erkannt werden.
| Funktionalität / Art der Umsetzung | ++ |
| Neuheit / Innovation | + |
| Kundennutzen | ++ |
| Marktrelevanz | + |
| ++ sehr gut / + gut / Ø ausgeglichen / − weniger / −− nicht vorhanden | |
Quellennachweis für Bilder/Videos: MEYSENS
Finalisten durchlaufen im Rahmen des IFOY Audit, das im Rahmen des TEST CAMP INTRALOGISTICS stattfindet, das dreistufige IFOY Audit. Dieses besteht aus dem wissenschaftlichem IFOY Innovation Check, dem IFOY Test und dem Jurytest.
In den Statuten sind die Grundwerte und die Standards des IFOY AWARD festgelegt, nach denen die Organisation handelt. Dazu gehören unter anderem Gremien, Wahlomodus, Bewertungskriterien sowie der Code of Conduct.
Der International Intralogistics and Forklift Truck of the Year verfügt über drei Gremien: Jury, Träger und Fachbeirat.